Ich habe jetzt zwar nur diagonal gelesen, aber nicht ein einziges Zitat gefunden, das ich selbst nicht unterschreiben würde.

Zitat: Angesichts solch populistischer Äußerungen könnte man meinen, dass Rainer Wendt von niemandem, der an einer zielführenden Debatte über Sicherheitsfragen interessiert ist, als Gesprächspartner ernst genommen würde. Doch leider ist das nicht der Fall, da die hiesigen Polit-Talkshows Quote machen wollen und daher Scharfmachern wie Wendt immer wieder eine politische Bühne bieten.
Hm, aber außer jetzt die Personalie "Wendt" zu diffarmieren kommt jetzt nix besseres?

Ich meine, ich höre ihm zu. Stimmt es, was er sagt oder stimmt es nicht? Lügt er? Hetzt er? Kann ich nicht erkennen. Dass er vielleicht Dinge sagt, die nicht jedem passen mögen, ok. Aber die Realität ist ja auch nicht immer schön und rosarot. Also was ist jetzt das eigentliche Problem an seiner Aussage?
 
Ich habe jetzt zwar nur diagonal gelesen, aber nicht ein einziges Zitat gefunden, das ich selbst nicht unterschreiben würde.
Dann solltest Du noch mal oben anfangen:

Zitat zum Fussball: „In der derzeitigen Situation müssen wir leider jedem Fußball-Fan sagen: Wer ins Stadion geht, begibt sich in Lebensgefahr.“

Hm, aber außer jetzt die Personalie "Wendt" zu diffarmieren kommt jetzt nix besseres?
Wo siehst Du eine Diffamierung? Ich wollte mir meiner Aussage dazu anregen, seine Aussagen mal kritisch zu betrachten, gerade auf evtl. Übertreibungen.

Wenn in Gladbach ein Fussball-Fan einen Bengalo zündet, dann spricht Herr Wendt von Todesgefahr und Parallelwelten in Fussballstadien.

Also was ist jetzt das eigentliche Problem an seiner Aussage?
Könnte es sein, dass er übertreibt? Einzelfälle zum Standard aufbauscht? Das Ziel verfolgt, seine Klientel zu hofieren?
 
Mir gefällt es nicht, wenn Themen untereinander vermischt werden.

Sehr hohe Ausgaben für Flüchtlinge mit dem Steueraufkommen von Großkonzernen relativieren zu wollen, macht jegliche Diskussion hinfällig und hat in diesem Thread wohl nichts zu suchen.

Was mich interessieren würde, (neben Zahlen und Fakten) sind persönliche Erfahrungen mit Flüchtlingen. Ich habe bisher keine sammeln dürfen/müssen.
 
Wieso maxator. Wenn der rechte Block im Staate behauptet es würde ihm etwas weggenommen werden. Für die ärmsten der Armen, die sie noch vor Wochen mit Strafe und Kürzungen gedroht haben (wenn es nach ihnen gehen würde), behaupten es wäre keine Geld da. Dann ja sollte man diesem blinden "Volke" aufzeigen wer wirklich für dessen Misere verantwortlich ist, wenn es darum geht das angeblich zu wenig Geld im Lande ist. Der Flüchtling kann nichts wenn die Löhne nicht steigen. Der Flüchtling kann auch nichts wenn er für weniger Geld als der Deutsche arbeiten geht, im schlimmsten Falle, meist schafft er es ja auch ohne, weil ein Teil der Deutschen ja qualifikationstechnisch für manche Stellen zu unterqualifiziert ist. (Dasselbe gibt es auch bei den Flüchtlingen/Ausländern, weil der rechte Block unterscheidet da ja nicht. Denn ein weiteres Top-Thema ist ja bei denen immer noch das die weisse Rasse, ähm die Weissen und Asiaten mehr IQ im Durchschnitt haben als die Südländern/Araber/Perser. Nur weiss der dumme rechte Deutsche nicht, das jene Studien auf die sich beziehen schon seit Jahren widerlegt ist, weil diese Idioten schon damals die Daten gefälscht haben. Sarrazin hatte da ja auch nicht den Durchblick damals mit "Deutschland schafft sich ab".)

Und wegen Erfahrungen, frag ruhig. Ich war sowohl im Ausland als auch jetzt hier in D mit mit Ausländern/Flüchtlingen in Kontakt. Aber ich denke meine Aussagen werden Dir da nicht so in den Kram passen oder?
 
Aber eine Sache musst Du mir jetzt noch kurz erklären, Reddogg. Wenn nun also die Polizei (gewerkschaft) ein ganz anderes Bild zeichnet, dann ist es für Dich "Lügenpropaganda der Legida"? Du behauptest also, dass der Herr Wendt lügt, die Medien diese Lüge aufgreifen, um Stimmung gegen arme verfolgte, halb verhungerte Frauen und Kinder zu machen? Also geht da nicht doch etwas die Phantasie und Verschwörungsangst mit Dir durch?
Ich schätze Du kennst nicht den Unterschied zwischen Lügen (das was P/Legida veranstaltet, siehe die Vorkommnisse in Leipzig, oder auch die Propaganda zur Intelligenz von Weissen und Asiaten im vergleich zu Südländern/Arabern/Persern) und tendenziösen Aussagen. Ein Herr Wendt ist für mich wie schon MArty schrieb und auch mittels einer Quelle belegt, ein Brandstifter und Bediener/Hervorrufer von Ängst. Auch er ist niemand der die rechte Gewalt beim Namen nennt. Nämlich Terrorismus. Er beruft sich auf die Aussagen vom Verfassungsschutz mit seinen V-Männer-Aktivitäten. Die zum Teil von diesen V-Männer etablierten Strukturen sind teilweise mit verantwortlich das im letzten Jahr über 17.000 politisch motivierte Straftaten aus dem rechten Milieu begangen wurden. Allein dieses Jahr siehe hier: Politisch motivierte Straftaten im Juli
Wer nach diesen Zahlen immer noch behauptet das der rechte Terrorismus keine der grössten Gefahren für Deutschland ist, offenbart nur seinen extrem grauen Star auf dem rechten Auge.
 
Und schon wieder wird auf eine einfache, klare Aussage mit Nebenschauplätzen eingedroschen.

Ich habe weder etwas zu Qualifikation und IQ von Flüchtlingen noch zu Thilo Sarrazin geschrieben.

Auf diese Art von Diskussion habe ich keine Lust. Und auf deine wohl sehr stark vorgeprägten Erfahrungen kann ich daher gerne verzichten. Zumal ich mich hier nicht in die rechte Ecke gedrängt werden möchte, auch nicht von dir.
 
Mir gefällt es nicht, wenn Themen untereinander vermischt werden.

Sehr hohe Ausgaben für Flüchtlinge mit dem Steueraufkommen von Großkonzernen relativieren zu wollen, macht jegliche Diskussion hinfällig und hat in diesem Thread wohl nichts zu suchen.

Was mich interessieren würde, (neben Zahlen und Fakten) sind persönliche Erfahrungen mit Flüchtlingen. Ich habe bisher keine sammeln dürfen/müssen.

Wenn es um die Frage geht, wie man eine Aufgabe finanziert, muss es doch erlaubt sein Alternativen aufzuzeigen? :think:

Denn die meisten Menschen haben (ich auch nicht) eben bislang keinen Kontakt zu den Flüchtlingen und auch derzeit keine Einschränkungen durch sie (Vielleicht mal abgesehen davon, dass einem das Dauerthema zu oft in den Nachrichten erscheinen könnte... :ugly: ). Viele der besorgten Bürger haben aber (nicht völlig unberechtigt) Angst davor, dass eventuell nicht mehr tragbare Mehrausgaben auf sie abgewälzt werden könnten.

In diesem Zusammenhang darauf hinzuweisen, dass der Staat an anderer Stelle Milliarden an Einnahmen nicht generiert, ist daher legitim und liegt meines Erachtens nur wenig neben der Sache.
 
Und schon wieder wird auf eine einfache, klare Aussage mit Nebenschauplätzen eingedroschen.

Ich habe weder etwas zu Qualifikation und IQ von Flüchtlingen noch zu Thilo Sarrazin geschrieben.

Auf diese Art von Diskussion habe ich keine Lust. Und auf deine wohl sehr stark vorgeprägten Erfahrungen kann ich daher gerne verzichten. Zumal ich mich hier nicht in die rechte Ecke gedrängt werden möchte, auch nicht von dir.

Wäre mir neu das ich Dich direkt angesprochen habe. Aber nun gut wer sich gerne im rechten Milieu suhlen möchte nur zu...

Und die bezahlung der Unterkünfte, Versorgung ist doch gerade im Gespräch gewesen. Wieso man da angeblich Nebenschauplätze aufmacht wenn man auf ganz klare Versäumnisse in der Haushaltspolitik hinweist erschliesst sich mir nicht.

Und zum vorletzten Satz danke für Deine Bestätigung das Du sehr wohl schon eine vorgefertigte Meinung hast und somit auch nur bestimmte "Erfahrungen" hören/lesen möchtest. :mrgreen:
 
Woraus entnimmst Du denn, dass maxator vorgefertigte Meinungen hören möchte? :think: Sarrazin hast Du doch ins Spiel gebracht...

Wenn Du jedesmal gleich Deine Mitdiskutanten angreifst, erreichst Du überhaupt nichts. :roll:

Und die Schilderungen eines Aktivisten, sei es von der einen oder der anderen Seite sind immer mit Vorsicht zu geniessen. Da gebe ich maxator vollkommen Recht. Damit unterstelle ich Dir persönlich erst mal nichts, weise nur auf die Notwendigkeit hin, jedes Argument sorgfältig zu prüfen und selbst zu durchdenken.
 
Also wer lesen kann ist klar im Vorteil: "Wenn der rechte Block im Staate" Ich habe ganz explizit jemand angesprochen, nur nicht maxator. Wenn er sich aber selbst im rechten Block sieht, nach meiner Ausführung zum rechten Block, dann ist es sein empfinden aber nicht meine Aussage bezogen auf ihn. ;)
 
Naja... Seinen Namen hast Du erwähnt, dann einen Punkt gemacht und den rechten Block ohne bestimmte Namen angesprochen...

Aber ich will mich hier nicht um Kleinigkeiten streiten.

Ich denke, dass die Überlegung wie die Aufgabe "Flüchtlingshilfe" zu finanzieren ist, nicht auf den rechten Block beschränkt ist. Und die Angst, dass damit womöglich wieder "der kleine Mann" belastet wird, ist auch keine reines rechtes Schauergespenst. Wenn die freien Mittel eng werden sollten oder (Gott bewahre :ugly: ) die schwarze Null in Gefahr gerät, dann ist eine mögliche Finanzierung über neue Steuern oder höhere Sozialabgaben nicht so weit hergeholt.
 
Ähm ich gehe stark davon aus, dass sollte die schwarze null kippen, natürlich die deutschen Steuerzahler zur Kasse gebeten werden und natürlich bin ich auch da dagegen. Nur ich nutze nicht die Flüchtlinge als Projektstafel meines Unmutes über die Politik, sondern lasse die Kritik und den Unmut bei der Politik. Das ist doch aber auch der entscheidende Punkt. Wenn gebe ich die Verantwortung dafür, wenn drangsaliere ich um Nachbesserung. Die Flüchtlinge oder die Politik. Die Flüchtlinge haben direkt erstmal nichts damit zu tun, da sie keine Gesetze beschliessen etc.. Diese sind auch nicht mitverantwortlich für die Kriege. Also sollte die Kritik auch bei der Politik bleiben und sich nicht gegen jemanden wenden der erstens sich nicht wehren kann, zweitens keine Lobby hat und drittens teilweise vom deutschen Staat nicht beschützt wird. Siehe Heidenau, Hoyerswerda und viele weitere Städte. Heute wurde ja endlich nach dem Brandanschlag im April in Tröglitz endlich ein Tatverdächtiger gefasst. Aus Hoyerswerda gibt es von den Tatverdächtigen bzw. dessen Anklage auch noch nichts neues. Da bin ich sehr gespannt ob der Staatsanwalt die Eier in der Hose hat den Brandanschlag in Hoyerswerda als versuchten Mord in die Anklageschrift zu notieren...
 
[...] Also sollte die Kritik auch bei der Politik bleiben und sich nicht gegen jemanden wenden der erstens sich nicht wehren kann, zweitens keine Lobby hat und drittens teilweise vom deutschen Staat nicht beschützt wird. [...]

Dem kann ich natürlich nur zustimmen. :yes:

Solange es aber nicht ausartet und sich "nur" auf Populismus beschränkt, kann man es den Rechten eigentlich nicht nachsehen, wenn sie sich dieses Mittels bedienen. Das tun schließlich die Politiker der "etablierten" Parteien auch sehr gern und sehr reichlich. :roll:

Deswegen darf und sollte man aber in Diskussionen natürlich trotzdem dagegen zu Felde ziehen. ;)
 
«Nicht an Hecken»: Knigge für Flüchtlinge löst Kritik aus

Folgende News wurde am 08.10.2015 um 18:20:00 Uhr veröffentlicht:
«Nicht an Hecken»: Knigge für Flüchtlinge löst Kritik aus
Top-Themen

Hardheim (dpa) - Der Alltag in der kleinen Gemeinde Hardheim im Norden von Baden-Württemberg ist aus den Fugen geraten. Seitdem die beschauliche 4600-Seelen-Gemeinde rund tausend Flüchtlinge aufgenommen hat, hat sich für die Bewohner vieles verändert.
Ob vor dem Supermarkt, auf den Straßen oder am Fußballplatz, überall prägen fremde Gesichter das Alltagsbild. Für Bürgermeister Volker Rohm (Freie Wähler) war das ein Grund, einen Verhaltenskodex an die Asylbewerber zu verteilen. Der Knigge für die Flüchtlinge spaltet die Gemüter.
«Liebe fremde Frau! Lieber fremder Mann! », beginnt das Schreiben, über das die Flüchtlinge laut Gemeinde in verschiedenen Landessprachen informiert wurden. «Viele von Ihnen haben Schreckliches durchgemacht. Krieg, Lebensgefahr, eine gefährliche Flucht durch die halbe Welt», heißt es zunächst noch einfühlsam.
Doch rasch ändert sich der Ton, es folgen banale Belehrungen: «Deutschland*ist ein sauberes Land und das soll es bleiben! », heißt es etwa. Und wenn man öffentliche Toiletten benutze, «ist es hier zu Lande üblich, diese sauber zu hinterlassen». Weiter geht es darum, Ware im Supermarkt zu zahlen, bevor man sie aufmacht. Oder nach 22 Uhr die Nachtruhe zu respektieren. Und: «Unsere Notdurft verrichten wir ausschließlich auf Toiletten, nicht in Gärten und Parks, auch nicht an Hecken und hinter Büschen.»
Die Hardheimer Benimmregeln sorgen deutschlandweit für Schlagzeilen. Am Donnerstagvormittag bricht die Internetseite der Gemeinde zusammen, das Telefon im Rathaus steht nicht mehr still. «Flüchtlinge sind Diebe, schmutzig und baggern allesamt Mädchen an - das bleibt nach der Lektüre des Leitfadens», schreibt beispielsweise «Spiegel Online». Bürgermeister Rohm kommt mit Interviews nicht mehr hinterher, kann den Hype nicht verstehen.
Das Gemeindeoberhaupt*verteidigt die umstrittenen Benimmregeln.*«Der Leitfaden ist nicht als Schikane gedacht, sondern*soll*das Zusammenleben zwischen Asylbewerbern und Bevölkerung erleichtern», sagt Rohm.*«Wir wollen die Asylbewerber damit nicht zu guten Deutschen machen.»*Bei den Verhaltensregeln handele es sich um Empfehlungen nach Beschwerden,*die überwiegend*von Bürgern an das Rathaus herangetragen worden seien.
Angelika von Loeper, Vorsitzende des Flüchtlingsrats Baden-Württemberg, sieht das anders: Zettel zu verteilen, in denen Vorurteile aneinandergereiht würden, trage keineswegs dazu bei, die Ängste der Bürger abzubauen. «Ich halte das für einen falschen*Ansatz und hochproblematisch», sagt sie.*«Das nährt meiner Ansicht nach rassistische Tendenzen.» Das baden-württembergische Integrationsministerium wollte sich nicht äußern.
Doch nicht*alle teilen die kritische Auffassung: *«Wenn Flüchtlinge nach Deutschland kommen, müssen sie sich an unsere Regeln halten. Hardheim sollte ein Beispiel für ganz Baden-Württemberg sein», sagt der Bundestagsabgeordnete und Bezirksvorsitzender der CDU Württemberg-Hohenzollern,*Thomas Bareiß.*«Wir brauchen jetzt klare und unmissverständliche Integrationsregeln, der Vorstoß der Gemeinde Hardheim ist richtig.»
 
Zitat zum Fussball: „In der derzeitigen Situation müssen wir leider jedem Fußball-Fan sagen: Wer ins Stadion geht, begibt sich in Lebensgefahr.“
Ok. Also wenn da jemand, der fraglos viel mehr Ahnung und Überblick über die Zustände in deutschen Stadien hat, damit nichts anderes ausdrückt, als dass er nicht für das Leben oder die Gesundheit der Besucher aufgrund von Personalmangel garantieren kann, dann ist was genau daran falsch?

Ich glaube kaum, dass er den einen Fan meinte, der ein Bengalo anzündet. Sondern er meint, dass wenn zwei Fanblocks aufeinander los stürmen (wie es ja in einigen europäischen Ligen durchaus Alltag ist), die Polizei nicht in der Lage ist, die Ordnung wieder herzustellen und den Schutz Unbeteiligter auch nicht vollumfänglich garantieren kann.

Ich gehe nicht zum Fußball und interessiere mich dafür auch nicht. Wenn jemand hier ist, der da mehr Einblick hat und mir erklärt, dass die regelmäßig zu heiklen Spielen gestellten Polizisten ausreichen, um im Notfall vielleicht 10.000 bis im schlimmsten Fall 80.000 (Signal Iduna Park Stadion) randalierende Personen in den Griff zu bekommen, dann lass ich mich vielleicht gern auch davon überzeugen. Bis dahin gilt für mich das Wort des Herrn Wendt.

Wo siehst Du eine Diffamierung? Ich wollte mir meiner Aussage dazu anregen, seine Aussagen mal kritisch zu betrachten, gerade auf evtl. Übertreibungen.
Naja, Du gehst ja explizit gegen die Person Wendt an. Nicht gegen das, was er gesagt hat. Du hast ja nicht wiederlegt was er sagte, sondern hast eben halt versucht, die Person unter die Lupe zu nehmen, um ihr allgemein Unglaubwürdigkeit zu unterstellen - also diffarmiert (auch wenn das Wort sehr hart klingt und vielleicht von Dir gar nicht so gemeint/beabsichtigt war).

Könnte es sein, dass er übertreibt? Einzelfälle zum Standard aufbauscht? Das Ziel verfolgt, seine Klientel zu hofieren?
Na hat er denn mit einer Silbe gesagt, dass es Standard wäre? Er berichtet von Vorfällen, von denen sonst keiner berichtet und was (bewusst oder unbewusst) dem Volk verschwiegen und damit vorenthalten wird. Ich habe ihn nicht sagen hören, dass das in allen Aufnahmelagern und täglich vorkommt.

Desweiteren warnte er davor, dass die Situation außer Kontrolle geraten und ausufern könnte. Er sagte, es ist zu Vergewaltigungen an Frauen und Kindern gekommen. Er sagte nicht, dass das dort syrisches Kulturgut ist und "ganz normal" wäre. Er sagte, es bilden sich Gruppen, die Gebiete unter sich aufteilen. Er sagte nicht, dass alle Flüchtlinge Deutschland unter sich aufteilen wollen. Er sagte, dass es häufig zu Gewaltausbrüchen und Revierkämpfen kommt und die deutsche Justiz nicht ernst genommen wird. Ok, das ist der einzige Punkt, den ich persönlich bestätigen kann. Und so weiter. Ich sehe hier keinerlei Übertreibung, keine Hetze oder Lügen. Nichts.

Ich weiß, dass im Augenblick die Gemüter bei diesem Thema überreizt sind und man eigentlich nur noch Gutmensch oder Nazi sein kann. Sehr schade. Aber es kann einfach auch nicht sein, dass dadurch kein Dialog mehr möglich ist, alle Gefahren ignoriert werden und man eisenhart auf Gott vertraut, der es schon irgendwie richten wird.

Wer nach diesen Zahlen immer noch behauptet das der rechte Terrorismus keine der grössten Gefahren für Deutschland ist, offenbart nur seinen extrem grauen Star auf dem rechten Auge.
Warum einigen wir uns nicht darauf, dass Terrorismus eine der größten Gefahren ist. Scheißegal, ob politisch oder religös motiviert, hm?

Weil viele Linke ein Ding an der Waffel haben. Redet man über Rechte dann darf es keine Relativierungen geben. Wehe jemand fängt an, einen Vergleich mit Linken zu ziehen, also etwa der Antifa. Das will man nicht hören. Bei jeder anderen Gelegenheit bedient man sich aber ganz schnell und eifrig aller möglichen Relativierungen und Vergleiche. Wenn 100 Flüchtlinge randalieren, dann wären 100 Einheimische auch nicht besser. Ja, aber es haben nunmal 100 Flüchtlinge randaliert und nicht 100 Einheimische. Diese ganze Scheiße geht mir dermaßen auf die Eier, das glaubt mir kein Mensch.
Aber das nur nebenbei, musste einfach mal raus. Zurück zum Thema.

Also mir ist es völlig wurscht, ob ich ein Opfer einer Gewalttat werde, weil jemand seinem Allah in den Arsch kriechen will, mich jemand für den politischen Gegner hält oder weil jemandem meine Strümpfe nicht gefallen. Gewalt ist immer und egal aus welchem Grund abzulehnen. Punkt.

Terrorismus ist immer ein asynchroner Krieg, in dem der Gegner kein Gesicht hat und es auch nicht zeigen will. Es wird versucht, mit dem Verbreiten von Angst und Schrecken durch rückhaltlose Gewaltausbrüche ein Ziel zu erreichen. Das Ziel kann ganz unterschiedlich sein. Es kann ganz stumpf sein, etwa nur um den Gegner das Fürchten zu lehren und ihn somit mundtot zu machen. Kurzfristig ein wirkungsvolles und probates Mittel auch von Staaten. Obgleich es am Ende meines Wissens nach noch nie gut für den ausgegangen ist, der Terror ausgeübt hat. Es kann aber auch ganz gezielt sein, wie etwa ein Anschlag auf die New Yorker Börse, was dann womöglich einen (kurzzeitigen) Crash an den Finanzmärkten zur Folge hätte. Vielelicht interessant für Leute, die eine bestimmte Wette laufen haben, wer weiß. Oder eben für Anarchisten, Kommunisten und andere Leute, denen der Kapitalismus ein Dorn im Auge ist.Vielleicht auch dem einen oder anderen Fundamentalisten, der eine Börse als Tempel der westlichen Welt ansieht, wo man zum Dollar statt zu einem anderen Gott betet.

Aber letztlich bleibt es nichts anderes als ein Krieg ohne Regeln, ohne Hemmschwelle, ohne Anstand und ohne Ehre. Nur Leid kann daraus entstehen, nichts anderes. Ich sehe da absolut keine "Partei", deren Ziele oder Gründe besser wären als die einer anderen und mir fällt auch kein Grund ein, der auch nur im Ansatz irgendeine terroristische Handlung rechtfertigen würde. Und ich erwarte, dass mein Staat mich und jeden anderen Bürger vor Gewalt und Terrorismus so gut er kann schützt, völlig egal von wem sie ausgeht.

Willst Du jetzt wirklich mit mir darüber diskutieren, welchen Terrorismus ich für mehr oder weniger schlimm halte? Nicht doch.
 
[...] Die Flüchtlinge haben direkt erstmal nichts damit zu tun, da sie keine Gesetze beschliessen etc.. Diese sind auch nicht mitverantwortlich für die Kriege. Also sollte die Kritik auch bei der Politik bleiben und sich nicht gegen jemanden wenden der erstens sich nicht wehren kann, [...].
Also mir persönlich (und ich denke den meisten anderen, auch den meisten besorgten Bürgern) wäre es lieber, wenn es Massendemonstrationen vor dem Reichtag, dem Kanzleramt und dem Präsidentenpalast gäbe. Da ich grundsätzlich gegen das Anzünden von Gebäuden bin, will ich selbstredend auch nicht, dass irgendein Regierungsgebäude in Flammen aufgeht, völlig egal für wie beschissen ich die gemachte Politik halte.

Aber ich kann auch nicht von jedem Bürger erwarten, dass er jeden Montag nach Berlin reist um dort zu demonstrieren. Das geht finanziell ebenso wenig wie zeitlich. Also gibt es Demos am Ort des Anstoßes, die man meiner Ansicht nach aber genauso ernst nehmen sollte, als wenn sie alle nach Berlin kämen und Eier auf ihre Volksvertreter werfen würden.

Und noch als Denkanstoß: Zum Anzünden eines Gebäudes reicht eine Person ohne besondere Fähigkeiten aus. Könnte jedes Kind. Wenn die Person sogar noch mobil ist, könnte sie jeden Tag ein anderes Flüchtlingsheim in Brand setzen. Nur eine Person von über 80 Millionen.

Will sagen: Ich glaube, dass die allermeisten Menschen (überall, auch in Heidenau) absolut nichts gegen den einzelnen Flüchtling haben. Das sind keine Nazis, Rassisten oder ein "rechter Mob". Viele werden einfach gestrickt sein, andere handeln mit Kalkül. Die meisten haben einfach nur Zukunftsängste, fühlen sich von der Politik bevormundet und übergangen. Man hat die Leute mit ihrer Angst allein gelassen und wundert sich nun, woher "all der Hass" kommt. Nur die meisten betrachten ihr Handeln eher als Notwehr, als als Angriff.
 
Ich gehe nicht zum Fußball und interessiere mich dafür auch nicht. Wenn jemand hier ist, der da mehr Einblick hat und mir erklärt, dass die regelmäßig zu heiklen Spielen gestellten Polizisten ausreichen, um im Notfall vielleicht 10.000 bis im schlimmsten Fall 80.000 (Signal Iduna Park Stadion) randalierende Personen in den Griff zu bekommen, dann lass ich mich vielleicht gern auch davon überzeugen. Bis dahin gilt für mich das Wort des Herrn Wendt.
10.000 bis 80.000 Hooligans/Randalierer? LOL der war gut. Die gewaltbereite Ultrasgruppierungen kannst du auf max. 1.000 in ganz wenigen Fällen (sprich Vereinen) vielleicht auch bisschen darüber vorstellen. Aber 10.000 Hooligans bei zwei Vereinen? No way. Die grössten Zusammenraufungen wäre eh sowas wie Dresden vs. Berlin, Offenbach vs. Frankfurt oder so. Aber selbst da findest Du keine insgesamt 2.000 gewaltbereite Hooligans oder Ultrasmitglieder. Das ist Quatsch und wer sowas behauptet hat sich damit auch nie auseinandergesetzt. Das ist in etwa dasselbe was Herr Wendt da so abzieht.


Na hat er denn mit einer Silbe gesagt, dass es Standard wäre? Er berichtet von Vorfällen, von denen sonst keiner berichtet und was (bewusst oder unbewusst) dem Volk verschwiegen und damit vorenthalten wird. Ich habe ihn nicht sagen hören, dass das in allen Aufnahmelagern und täglich vorkommt.

Desweiteren warnte er davor, dass die Situation außer Kontrolle geraten und ausufern könnte. Er sagte, es ist zu Vergewaltigungen an Frauen und Kindern gekommen. Er sagte nicht, dass das dort syrisches Kulturgut ist und "ganz normal" wäre. Er sagte, es bilden sich Gruppen, die Gebiete unter sich aufteilen. Er sagte nicht, dass alle Flüchtlinge Deutschland unter sich aufteilen wollen. Er sagte, dass es häufig zu Gewaltausbrüchen und Revierkämpfen kommt und die deutsche Justiz nicht ernst genommen wird. Ok, das ist der einzige Punkt, den ich persönlich bestätigen kann. Und so weiter. Ich sehe hier keinerlei Übertreibung, keine Hetze oder Lügen. Nichts.
Wollen wir nochmal das Thema Gabriel aufgreifen? Kannst Du Dich noch daran erinnern wie Du seine Aussagen versucht hast auseinander zunehmen um da alle Pegida- und NPD-Demonstranten inkludieren zu können. Jetzt auf einmal so ganz exakt. Und selbst da zitierst Du nicht korrekt. Herr Wendt redet davon das in den Flüchtlingsheimen der Teufel los sei, und das seit Anfang des Jahres. Dazwischen faselt er nch etwas davon das die Kollegen die Stiefel nicht mehr ausbekommen. Dazu möchte Wendt behaupten das Bundespolizei und Landespolizei wegen der Verbrechen in den Flüchtlingsheimen extrem belastet sind. Also hier noch irgendwo keine Verallgemeinerung zu finden ist schon extremstee Korinthenkackerei. Kenne ich von Dir gar nicht so.
Was man Wendt wenn man etwas positives abgewinnen will, anrechnen kann, er hat wenigstens die Unsicherheit durch Übergriffe auf die Asylbewerberheime wenigstens angesprochen (aber quasi als kleineres Übel abgetan und nur auf die Security-Firmen abgewälzt, die Polizei scheint für diese Sicherheit wohl nicht aufkommen zu wollen laut Wendt) was der N24-Reporter nicht einmal schaffte!
Das mit den deutschen Strafgesetzen durchsetzen ist dann auch so ein Ding...scheint wohl nur für Asylbewerber zu gelten nicht jedoch für die Brandschatzer, Volksverhetzer und Co., wo letztere meist erst durch zivile Anklage überhaupt belangt werden. Siehe Bachi, oder Johnke.

Warum einigen wir uns nicht darauf, dass Terrorismus eine der größten Gefahren ist. Scheißegal, ob politisch oder religös motiviert, hm?
Sehr gern. Was passieren muss ist das uneingeschränkt wer etwas macht, die Exekutive dagegen vorgehen muss. Und das passiert eben nicht.

Weil viele Linke ein Ding an der Waffel haben. Redet man über Rechte dann darf es keine Relativierungen geben. Wehe jemand fängt an, einen Vergleich mit Linken zu ziehen, also etwa der Antifa. Das will man nicht hören. Bei jeder anderen Gelegenheit bedient man sich aber ganz schnell und eifrig aller möglichen Relativierungen und Vergleiche. Wenn 100 Flüchtlinge randalieren, dann wären 100 Einheimische auch nicht besser. Ja, aber es haben nunmal 100 Flüchtlinge randaliert und nicht 100 Einheimische. Diese ganze Scheiße geht mir dermaßen auf die Eier, das glaubt mir kein Mensch.
Aber das nur nebenbei, musste einfach mal raus. Zurück zum Thema.
Wenn Du das im selben atemzug auch gegen den rechten Block ablässt sehe ich da nur noch wenig Punkte zu Kritik. Aber das habe ich von Dir noch nicht gelesen.
Denn die Gruppierungsdefinitionen hatten wir ja schon durch. Und da bist Du ja auch nicht entgegen getreten wenn von Gutmenschen etc. gesprochen wird und somit wird Deine Aussage dann halt auch gleich weniger glaubwürdig.
Und btw. Antifa ist vielleicht links, aber links nicht gleich Antifa. Und so einige machen den Fehler die Autonomen immer zu den Linken/Antifa zu zählen, hier in Leipzig läuft der "schwarze Block" ein Tag bei Legida mit, und den nächsten Tag angeblich werfen sie, nach gegenseitigen Auseinandersetzungen mit der Offensive für Deutschland, Steine gegen Demonstranten, Gegendemonstranten und Polizei.
Also einfach immer wieder das mal nennen und nicht nur einseitig wenn der rechte Block mal eine Begrifflichkeit erfährt.

Also mir ist es völlig wurscht, ob ich ein Opfer einer Gewalttat werde, weil jemand seinem Allah in den Arsch kriechen will, mich jemand für den politischen Gegner hält oder weil jemandem meine Strümpfe nicht gefallen. Gewalt ist immer und egal aus welchem Grund abzulehnen. Punkt.
Richtig. Nur sollte man das auch immer und egal bei welcher Gruppierung benennen können.
 
Also mir persönlich (und ich denke den meisten anderen, auch den meisten besorgten Bürgern) wäre es lieber, wenn es Massendemonstrationen vor dem Reichtag, dem Kanzleramt und dem Präsidentenpalast gäbe. Da ich grundsätzlich gegen das Anzünden von Gebäuden bin, will ich selbstredend auch nicht, dass irgendein Regierungsgebäude in Flammen aufgeht, völlig egal für wie beschissen ich die gemachte Politik halte.

Aber ich kann auch nicht von jedem Bürger erwarten, dass er jeden Montag nach Berlin reist um dort zu demonstrieren. Das geht finanziell ebenso wenig wie zeitlich. Also gibt es Demos am Ort des Anstoßes, die man meiner Ansicht nach aber genauso ernst nehmen sollte, als wenn sie alle nach Berlin kämen und Eier auf ihre Volksvertreter werfen würden.

Und noch als Denkanstoß: Zum Anzünden eines Gebäudes reicht eine Person ohne besondere Fähigkeiten aus. Könnte jedes Kind. Wenn die Person sogar noch mobil ist, könnte sie jeden Tag ein anderes Flüchtlingsheim in Brand setzen. Nur eine Person von über 80 Millionen.

Will sagen: Ich glaube, dass die allermeisten Menschen (überall, auch in Heidenau) absolut nichts gegen den einzelnen Flüchtling haben. Das sind keine Nazis, Rassisten oder ein "rechter Mob". Viele werden einfach gestrickt sein, andere handeln mit Kalkül. Die meisten haben einfach nur Zukunftsängste, fühlen sich von der Politik bevormundet und übergangen. Man hat die Leute mit ihrer Angst allein gelassen und wundert sich nun, woher "all der Hass" kommt. Nur die meisten betrachten ihr Handeln eher als Notwehr, als als Angriff.

Kann es sein das Du länger nicht mehr zumindest in der Nähe einer solchen Demo warst.
Wenn bei Legida, der IQ nach Rassen eingeteilt wird. Die Brigaden eh kein Deut darauf geben was der "Führer" da vorn erzählt sondern sich lieber überlegt wie er zu den Gegendemonstranten kommt. Das der Führer seine DEUTSCHEN zurückruft. Dazu massivst fast ausnahmslos nur gegen die Flüchtlinge wettert. Dann ist dies weder Ausdruck von Angst und schon lange keine Notwehr mehr (egal ob das diese Person für sich beansprucht). Du kennst den Spruch: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Und btw. mir wäre es neu das Du z.B. bei der Antifa ähnliche Vorkommnisse als "in ihren Augen, Notwehr" bezeichnen würdest. Genau damit hast Du Dein Text in anderem Thread schon teilweise selbst widerlegt. Indem es Du, meines Erachtens, nicht unilateral so handhabst.:roll: