Ja, könnte oder könnte nicht - wir wissen es beide nicht. Man kann ja auch keine Personen beliebig abziehen, etwa aus er Justiz oder dem Polizeidienst, der jetzt schon unterbesetzt ist. [...]
Beliebig abziehen könnte man schon, dafür sind es ja Beamte.
Aber Scherz beiseite. Der nichttechnische öffentliche Dienst ist in jedem kleinen Kuhkaff vertreten. Da gibt es eine Menge Leute mit Angestelltenlehrgang I oder der vergleichbaren Beamtenlaufbahn, die vielleicht mal ein halbes Jahr lang die Hundesteuer ruhen lassen könnten oder Parktickets später bearbeiten. Man müsste vielleicht noch mit einem kleinen Zuschlag winken, dann würden die sich vielleicht sogar freiwillig melden. Das Geld dafür hätten wir ja beim Betreuungsgeld eingespart. Dafür braucht man übrigens auch keine Leute mehr...
[...] Das habe ich behauptet. Die Mehrheit der Klammlinge beispielsweise sieht das vermutlich anders. [...]
Kommt es darauf an?
[..] Naja, das mit der "Bereicherung" kommentiere ich jetzt mal nicht. Aber so lange der Wandel "leicht" ist, ist er ja auch normal. Kultur wandelt sich im Laufe der Zeit immer. [..]
Eben. Und allein schon die verschiedenen Küchen sind ein Beweis für Bereicherung. Es gibt auch sehr interessante Schauspieler, Kabarettisten und Comedians mit Migrationshintergrund und daher ganz eigenem Blick. Und das ist nur mein Interessenbereich. Vermutlich findet man auch gute Beispiele in Wissenschaft, Politik, sozialem Engagement, wenn man sich etwas näher damit befasst.
Natürlich gibt es auch asoziale Elemente bei Menschen, die nicht gebürtig aus Deutschland kommen. Aber mir ist es eigentlich auch egal ob ich von Ausländern oder Deutschen angepöbelt werde. Gefällt mir beides nicht besonders gut. Hat aber, wie ebenfalls schon hunderte Male durchgekaut, eher etwas mit sozialem Status und Bildungsstandard, als mit Herkunft zu tun.
Aber ich will unbedingt die Gelegenheit nutzen daran zu erinnern, dass wir noch immer Probleme bei der Intergration der Familen aus den 60er und 70er Jahren haben. [...]
Stimmt. Das ist auch einer der wesentlichen Kritikpunkte meinerseits an der Migrationspolitik meiner Volksvertreter.
Allerdings machen Aussagen wie die von Schulsprecher Adnan Özdemir aus dem von Dir verlinkten Artikel doch Mut.
Jedenfalls muss man aber dafür sorgen, dieselben Fehler nicht zu wiederholen. Je länger wir es zulassen, dass die Neuankömmlinge unter sich bleiben, desto schwieriger wird eine Integration sein. Je mehr man Menschen mit ihren Problemen allein lässt, desto mehr werden sie sich eigene (möglicherweise unerwünschte) Wege suchen.
