Ich halte ja eigentlich viel von Monitor, zumindest ist es einer der ganz wenigen Lichtblicke im ÖR Informationsmist. Aber ich finde mit dieser Schlussfolgerung lehnen sie sich etwas zu weit aus dem Fenster. Ich vermute zwar, dass es grundsätzlich stimmen wird, dass die EU mittlerweile eher dazu neigt auch als diktatorisch geltende Regime zu unterstützen. Die Schlussfolgerung warum sie das tun (um Asylbewerber abzuhalten) halte ich aber für reine Spekulation und auch nicht für sonderlich wahrscheinlich, zumidnest nicht vorrangig.
Viel wahrscheinlicher ist doch, dass man aus den letzten Jahren gelernt hat. Viele als diktatorisch geltende Regime wurden gestürzt, nicht wenige sehr wahrscheinlicher bis offensichtlicher Weise unter gütiger Mithilfe westlicher Geheim- und Millitärdienste. Diese Erfahrungen zeigen nun, dass die "Absetzung" dieser Regime für niemanden von Vorteil waren. Weder ist es in diesen Staaten gelungen eine westlich orientierte Regierung zu etablieten, noch überhaupt irgendeine die auch nur ansatzweise in der Lage wäre für eine staatliche Ordnung in den Ländern zu sorgen.
Alles was erreicht wurde war, dass bisschen Ordnung was diese Diktatoren einst (wahrscheinlich aufgrund purer Gewaltüberlegenheit) halten konnten nun auch fort ist und in diesen Ländern nun viele bewaffnete Gruppen um die Vorherschaft kämpfen. Das Paradebeispiel dafür ist natürlich Lybien. Man konnte von Gaddafi halten was man wollte aber er hat in seinem Land Jahrzehnte Wohlstand und weitestgehend Frieden gehalten. Aber auch für andere Staaten gilt das mit Abstrichen (vor allem beim Wohlstand).
In Syrien wurden über Jahre die Rebellen gestärkt und die Regierung geschwächt. Nun kommt mit dem IS der "lachende Dritte" daher und man wünscht sich wahrscheinlich insgeheim man hätte lieber das "kleinere Übel" Assad da gelassen wo er war.
In diesem Zusammenhang erscheint es logisch, dass man eher dazu übergeht die bestehenden Diktatoren "zu kaufen", anstatt sie zu stürzen um dann den Scherbenhaufen (wieder) nicht mehr kontrollieren zu können.
Das diese Taktikänderung vorrangig mit Eindämmung der Flüchtlingszahlen zusammenhängt halte ich wie gesagt für sehr weit hergeholt.
Viel wahrscheinlicher ist doch, dass man aus den letzten Jahren gelernt hat. Viele als diktatorisch geltende Regime wurden gestürzt, nicht wenige sehr wahrscheinlicher bis offensichtlicher Weise unter gütiger Mithilfe westlicher Geheim- und Millitärdienste. Diese Erfahrungen zeigen nun, dass die "Absetzung" dieser Regime für niemanden von Vorteil waren. Weder ist es in diesen Staaten gelungen eine westlich orientierte Regierung zu etablieten, noch überhaupt irgendeine die auch nur ansatzweise in der Lage wäre für eine staatliche Ordnung in den Ländern zu sorgen.
Alles was erreicht wurde war, dass bisschen Ordnung was diese Diktatoren einst (wahrscheinlich aufgrund purer Gewaltüberlegenheit) halten konnten nun auch fort ist und in diesen Ländern nun viele bewaffnete Gruppen um die Vorherschaft kämpfen. Das Paradebeispiel dafür ist natürlich Lybien. Man konnte von Gaddafi halten was man wollte aber er hat in seinem Land Jahrzehnte Wohlstand und weitestgehend Frieden gehalten. Aber auch für andere Staaten gilt das mit Abstrichen (vor allem beim Wohlstand).
In Syrien wurden über Jahre die Rebellen gestärkt und die Regierung geschwächt. Nun kommt mit dem IS der "lachende Dritte" daher und man wünscht sich wahrscheinlich insgeheim man hätte lieber das "kleinere Übel" Assad da gelassen wo er war.
In diesem Zusammenhang erscheint es logisch, dass man eher dazu übergeht die bestehenden Diktatoren "zu kaufen", anstatt sie zu stürzen um dann den Scherbenhaufen (wieder) nicht mehr kontrollieren zu können.
Das diese Taktikänderung vorrangig mit Eindämmung der Flüchtlingszahlen zusammenhängt halte ich wie gesagt für sehr weit hergeholt.