mausteddy
Well-known member
- 29 Februar 2012
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- 7
Ob es in China Kommunismus gibt oder nicht vernebelt nur den Blick auf das Thema 'Euro-Krise und mögliche Staats-Bankrotte'.
Was Staatsbankrotte angeht, was es ja schon immer und so gut wie überall gab, sehe ich doch eine Veränderung in der Lösung dieser Bankrotte.
Allgemein hat man früher Staatspleiten immer mit Krieg gelöst. Die zweite Variante ist die Sklaverei gewesen. Ob nun Sklaven als Besiegte oder später als Importware.
Nach Abschaffung der Aphartheit, hat man die Finansystem entwickelt. Was früher schlecht oder unbezahlte Arbeit war ist nun ein Griff in die Zukunft.
Daraus ergeben sich Geldmengen, mit denen man mehrfach die Erde kaufen kann. Man entnimmt dabei der Zukunft die Erträge und gibt sie heute aus.
Wenn mit noch nicht vorhandenen Erträgen gepokert wird, dann kann ein Betrag der Zukunft weg sein, der im Grunde auch noch nie da war.
In dieser Phase befinden wir uns jetzt.
Nun, die Frage ist dabei ob wirklich die Menschen dabei bankrott gehen, oder nicht einfach nur die Zahlenwerte, die nie vorhanden sein werden.
Verabschieden wir uns mal von dem ganzen Handykram und Schnickschnack, dann ist es technisch für die Welt relativ einfach sich auf die bloße Nahrungsmittelproduktion zu beschränken.
Niemand in Nordeuropa und Nordamerika ist auf Erdbeeren im Winter angewiesen.
Usw
Wir haben im Grunde in der Welt nur 2 Krisen.
Die erste betrifft die Produktivitätssteigerung. Sie bewirkt, dass mit wenig Menschen viel hergestellt werden kann. Dh. wenig Menschen verdienen zu wenig um sich den Produkte warmes Wasser/Autos kaufen zu können. Es gibt Firmen wie die Papierherstellung, in denen kaum noch ein Mensch arbeitet. Aber alle Menschen kaufen Papier.
Lösung: Es muss und wird irgendwann eine Produktivitätssteuer geben. Dh. Firmen die keine Mitarbeiter haben müssen trotzdem anteilig Sozialkosten bezahlen für die Käufer, die sie nicht beschäftigen.
Die zweite Grundlegende Krise, die die Welt hat ist die Geldmenge.
Mit der jetzigen Geldmenge kann man mehr kaufen als es Rohstoffe, Ländereien, usw auf der Erde vorhanden ist. Insofern ist das Geld wertlos.
Die Lösung wird also dahingehen: Erstens eine weltweite Währungsreform durchzuführen. Zweitens muss die Geldmenge anschließend auf die vorhandenen Güter beschränkt werden.
Hier kann man die Geldmenge sogar auf den Prokopfanteil berechnen. Also angenommen bei 10 Milliarden Menschen berechnet man, jeder als menschenwürdiges Leben benötigt. Dies ergibt dann eine Summe. Mit dieser Summe muss dann alles bezahlt werde können, was kaufbar ist. Es müssen die ganzen Infrastrukturen usw berechnet werden.
Dagegen steht natürlich die Naturressourcen, wie Wald für den Sauerstoff oder Meerflächen für den Fischfang. Um der Menschheit eine dauerhafte Überlebenschance von zB 10 Mrd Menschen zu ermöglichen müssen natürlich auch Naturressourcen, wie Fischbestände usw berechnet werden.
Wenn man die Zahlen hat, darf die Geldmenge sich nicht vergrößern. Dh. jeder Geldschein egal in welcher Währung bekommt eine eigene Kennung.
Dh wenn es Spekulanten gibt oder Reichtümer, dann handeln sie nur mit einer realen Menge an Werten.
Im Detail bin ich kein Hellseher. Jedenfalls, die Geldmenge muss gekoppelt werden an vorhandene Güter und an die Naturressourcen. Natur stellt logischer Weise einen Wert dar.
Wollt ich mal sagen ...
Staatsbankrotte entstehen immer, wenn aus einem Kreislauf zuviel herrausgenommen oder herreingetan wurde, was ich mit Geldmenge meine. Und zweitens, wenn die Verteilung vom vorhandenen nicht angemessen ist.
Unser Grundproblem ist also, dass wir keine Kriege mehr führen können, keine Sklaven mehr einsetzen können (wozu ich auch Kredite aus der Zukunft zähle) und dass die Erde nicht unendlich gross ist und nicht mehr wächst.
Das alles läßt sich regeln.
Was Griechenland betrifft ... Sie haben eine richtige Demokratie in unserem heutigen Sinne noch nie gehabt. Was die alten Griechen darunter verstanden war eigentlich eine schlechte Aristokratie und existierte nur in wenigen Philosophenköpfen.
Was China betrifft ... Sie haben nicht den Begriff von Individuum wie wir. Allein die Menschenmenge läßt sie einen ganz anderen Blick auf die Welt nehmen. Sie leben wie in einem unkaputtbaren Raumschiff, bei dem man die unteren Geschosse, den Keller vergessen hat. Wenn in China 100 Millionen Menschen verhungern, schreibt niemand die Namen auf.
Europa muss sich selber stabilisieren. Sich auf China zu verlassen, wäre der Horror auf Dauer.
Amerika muss völlig neu lernen, dass es nichts mehr auszubeuten gibt. Skalverei kann nicht durch Finanzrendite ersetzt werden. Und auch die Ölländer würden ihre Gelder abziehen, wenn der Ami wieder nur Bohnen isst. Es wird Jahrzehnte Dauern, bis sie sich umgestellt haben.
Was Staatsbankrotte angeht, was es ja schon immer und so gut wie überall gab, sehe ich doch eine Veränderung in der Lösung dieser Bankrotte.
Allgemein hat man früher Staatspleiten immer mit Krieg gelöst. Die zweite Variante ist die Sklaverei gewesen. Ob nun Sklaven als Besiegte oder später als Importware.
Nach Abschaffung der Aphartheit, hat man die Finansystem entwickelt. Was früher schlecht oder unbezahlte Arbeit war ist nun ein Griff in die Zukunft.
Daraus ergeben sich Geldmengen, mit denen man mehrfach die Erde kaufen kann. Man entnimmt dabei der Zukunft die Erträge und gibt sie heute aus.
Wenn mit noch nicht vorhandenen Erträgen gepokert wird, dann kann ein Betrag der Zukunft weg sein, der im Grunde auch noch nie da war.
In dieser Phase befinden wir uns jetzt.
Nun, die Frage ist dabei ob wirklich die Menschen dabei bankrott gehen, oder nicht einfach nur die Zahlenwerte, die nie vorhanden sein werden.
Verabschieden wir uns mal von dem ganzen Handykram und Schnickschnack, dann ist es technisch für die Welt relativ einfach sich auf die bloße Nahrungsmittelproduktion zu beschränken.
Niemand in Nordeuropa und Nordamerika ist auf Erdbeeren im Winter angewiesen.
Usw
Wir haben im Grunde in der Welt nur 2 Krisen.
Die erste betrifft die Produktivitätssteigerung. Sie bewirkt, dass mit wenig Menschen viel hergestellt werden kann. Dh. wenig Menschen verdienen zu wenig um sich den Produkte warmes Wasser/Autos kaufen zu können. Es gibt Firmen wie die Papierherstellung, in denen kaum noch ein Mensch arbeitet. Aber alle Menschen kaufen Papier.
Lösung: Es muss und wird irgendwann eine Produktivitätssteuer geben. Dh. Firmen die keine Mitarbeiter haben müssen trotzdem anteilig Sozialkosten bezahlen für die Käufer, die sie nicht beschäftigen.
Die zweite Grundlegende Krise, die die Welt hat ist die Geldmenge.
Mit der jetzigen Geldmenge kann man mehr kaufen als es Rohstoffe, Ländereien, usw auf der Erde vorhanden ist. Insofern ist das Geld wertlos.
Die Lösung wird also dahingehen: Erstens eine weltweite Währungsreform durchzuführen. Zweitens muss die Geldmenge anschließend auf die vorhandenen Güter beschränkt werden.
Hier kann man die Geldmenge sogar auf den Prokopfanteil berechnen. Also angenommen bei 10 Milliarden Menschen berechnet man, jeder als menschenwürdiges Leben benötigt. Dies ergibt dann eine Summe. Mit dieser Summe muss dann alles bezahlt werde können, was kaufbar ist. Es müssen die ganzen Infrastrukturen usw berechnet werden.
Dagegen steht natürlich die Naturressourcen, wie Wald für den Sauerstoff oder Meerflächen für den Fischfang. Um der Menschheit eine dauerhafte Überlebenschance von zB 10 Mrd Menschen zu ermöglichen müssen natürlich auch Naturressourcen, wie Fischbestände usw berechnet werden.
Wenn man die Zahlen hat, darf die Geldmenge sich nicht vergrößern. Dh. jeder Geldschein egal in welcher Währung bekommt eine eigene Kennung.
Dh wenn es Spekulanten gibt oder Reichtümer, dann handeln sie nur mit einer realen Menge an Werten.
Im Detail bin ich kein Hellseher. Jedenfalls, die Geldmenge muss gekoppelt werden an vorhandene Güter und an die Naturressourcen. Natur stellt logischer Weise einen Wert dar.
Wollt ich mal sagen ...
Staatsbankrotte entstehen immer, wenn aus einem Kreislauf zuviel herrausgenommen oder herreingetan wurde, was ich mit Geldmenge meine. Und zweitens, wenn die Verteilung vom vorhandenen nicht angemessen ist.
Unser Grundproblem ist also, dass wir keine Kriege mehr führen können, keine Sklaven mehr einsetzen können (wozu ich auch Kredite aus der Zukunft zähle) und dass die Erde nicht unendlich gross ist und nicht mehr wächst.
Das alles läßt sich regeln.
Was Griechenland betrifft ... Sie haben eine richtige Demokratie in unserem heutigen Sinne noch nie gehabt. Was die alten Griechen darunter verstanden war eigentlich eine schlechte Aristokratie und existierte nur in wenigen Philosophenköpfen.
Was China betrifft ... Sie haben nicht den Begriff von Individuum wie wir. Allein die Menschenmenge läßt sie einen ganz anderen Blick auf die Welt nehmen. Sie leben wie in einem unkaputtbaren Raumschiff, bei dem man die unteren Geschosse, den Keller vergessen hat. Wenn in China 100 Millionen Menschen verhungern, schreibt niemand die Namen auf.
Europa muss sich selber stabilisieren. Sich auf China zu verlassen, wäre der Horror auf Dauer.
Amerika muss völlig neu lernen, dass es nichts mehr auszubeuten gibt. Skalverei kann nicht durch Finanzrendite ersetzt werden. Und auch die Ölländer würden ihre Gelder abziehen, wenn der Ami wieder nur Bohnen isst. Es wird Jahrzehnte Dauern, bis sie sich umgestellt haben.
