Ob es in China Kommunismus gibt oder nicht vernebelt nur den Blick auf das Thema 'Euro-Krise und mögliche Staats-Bankrotte'.
Was Staatsbankrotte angeht, was es ja schon immer und so gut wie überall gab, sehe ich doch eine Veränderung in der Lösung dieser Bankrotte.
Allgemein hat man früher Staatspleiten immer mit Krieg gelöst. Die zweite Variante ist die Sklaverei gewesen. Ob nun Sklaven als Besiegte oder später als Importware.
Nach Abschaffung der Aphartheit, hat man die Finansystem entwickelt. Was früher schlecht oder unbezahlte Arbeit war ist nun ein Griff in die Zukunft.
Daraus ergeben sich Geldmengen, mit denen man mehrfach die Erde kaufen kann. Man entnimmt dabei der Zukunft die Erträge und gibt sie heute aus.
Wenn mit noch nicht vorhandenen Erträgen gepokert wird, dann kann ein Betrag der Zukunft weg sein, der im Grunde auch noch nie da war.
In dieser Phase befinden wir uns jetzt.
Nun, die Frage ist dabei ob wirklich die Menschen dabei bankrott gehen, oder nicht einfach nur die Zahlenwerte, die nie vorhanden sein werden.
Verabschieden wir uns mal von dem ganzen Handykram und Schnickschnack, dann ist es technisch für die Welt relativ einfach sich auf die bloße Nahrungsmittelproduktion zu beschränken.
Niemand in Nordeuropa und Nordamerika ist auf Erdbeeren im Winter angewiesen.
Usw
Wir haben im Grunde in der Welt nur 2 Krisen.
Die erste betrifft die Produktivitätssteigerung. Sie bewirkt, dass mit wenig Menschen viel hergestellt werden kann. Dh. wenig Menschen verdienen zu wenig um sich den Produkte warmes Wasser/Autos kaufen zu können. Es gibt Firmen wie die Papierherstellung, in denen kaum noch ein Mensch arbeitet. Aber alle Menschen kaufen Papier.
Lösung: Es muss und wird irgendwann eine Produktivitätssteuer geben. Dh. Firmen die keine Mitarbeiter haben müssen trotzdem anteilig Sozialkosten bezahlen für die Käufer, die sie nicht beschäftigen.
Die zweite Grundlegende Krise, die die Welt hat ist die Geldmenge.
Mit der jetzigen Geldmenge kann man mehr kaufen als es Rohstoffe, Ländereien, usw auf der Erde vorhanden ist. Insofern ist das Geld wertlos.
Die Lösung wird also dahingehen: Erstens eine weltweite Währungsreform durchzuführen. Zweitens muss die Geldmenge anschließend auf die vorhandenen Güter beschränkt werden.
Hier kann man die Geldmenge sogar auf den Prokopfanteil berechnen. Also angenommen bei 10 Milliarden Menschen berechnet man, jeder als menschenwürdiges Leben benötigt. Dies ergibt dann eine Summe. Mit dieser Summe muss dann alles bezahlt werde können, was kaufbar ist. Es müssen die ganzen Infrastrukturen usw berechnet werden.
Dagegen steht natürlich die Naturressourcen, wie Wald für den Sauerstoff oder Meerflächen für den Fischfang. Um der Menschheit eine dauerhafte Überlebenschance von zB 10 Mrd Menschen zu ermöglichen müssen natürlich auch Naturressourcen, wie Fischbestände usw berechnet werden.

Wenn man die Zahlen hat, darf die Geldmenge sich nicht vergrößern. Dh. jeder Geldschein egal in welcher Währung bekommt eine eigene Kennung.
Dh wenn es Spekulanten gibt oder Reichtümer, dann handeln sie nur mit einer realen Menge an Werten.
Im Detail bin ich kein Hellseher. Jedenfalls, die Geldmenge muss gekoppelt werden an vorhandene Güter und an die Naturressourcen. Natur stellt logischer Weise einen Wert dar.
Wollt ich mal sagen ...

Staatsbankrotte entstehen immer, wenn aus einem Kreislauf zuviel herrausgenommen oder herreingetan wurde, was ich mit Geldmenge meine. Und zweitens, wenn die Verteilung vom vorhandenen nicht angemessen ist.
Unser Grundproblem ist also, dass wir keine Kriege mehr führen können, keine Sklaven mehr einsetzen können (wozu ich auch Kredite aus der Zukunft zähle) und dass die Erde nicht unendlich gross ist und nicht mehr wächst.
Das alles läßt sich regeln.
Was Griechenland betrifft ... Sie haben eine richtige Demokratie in unserem heutigen Sinne noch nie gehabt. Was die alten Griechen darunter verstanden war eigentlich eine schlechte Aristokratie und existierte nur in wenigen Philosophenköpfen.
Was China betrifft ... Sie haben nicht den Begriff von Individuum wie wir. Allein die Menschenmenge läßt sie einen ganz anderen Blick auf die Welt nehmen. Sie leben wie in einem unkaputtbaren Raumschiff, bei dem man die unteren Geschosse, den Keller vergessen hat. Wenn in China 100 Millionen Menschen verhungern, schreibt niemand die Namen auf.
Europa muss sich selber stabilisieren. Sich auf China zu verlassen, wäre der Horror auf Dauer.
Amerika muss völlig neu lernen, dass es nichts mehr auszubeuten gibt. Skalverei kann nicht durch Finanzrendite ersetzt werden. Und auch die Ölländer würden ihre Gelder abziehen, wenn der Ami wieder nur Bohnen isst. Es wird Jahrzehnte Dauern, bis sie sich umgestellt haben.
 
Warum groß die Geldmenge anpassen?

Das was du vorschlägst ist einfach unmöglich. Man kann nicht sämtliche Dinge auf der Erde zählen und bewerten. Das muss der Markt machen.

Das System regelt sich dahingehend relativ einfach selbst. Stichwort Inflation.
Wenn es mehr Geld als Güter gibt, na dann sinkt halt der Wert des Geldes und ich muss mehr Geldeinheiten für das gleiche Gut hinlegen.

Außerdem muss man kein neues Geldsystem erschaffen.
Würde schon genügen, wenn man einfach freies Marktgeld zulässt. Ist sowieso Blödsinn, dass Staaten das Geldmonopol haben (Monopole sind immer schlecht!).

Die Menschen werden sich wieder etwas werthaltiges als Geld suchen, wenn die Masse mal kapiert, dass ein Geldschein nichts als Papier ist. --> Gold, Silber
 
Wie wird man denn im Kommunismus für seine Arbeit belohnt, wenn jedem alles gehört und jeder Mensch "gleich" ist?

Kann mir das nur sehr schwer vorstellen...

Wieso sollte allen alles gehören? Ich glaube nicht das Zahnbürsten Gemeinschaftseigentum werden würden ;) Es wird also auch im Kommunismus immer Privateigentum geben. Vorstellbar wäre z.B. das Produktionsmittel, Infrastruktur, Grundstücke und Gebäude Gemeinschaftseigentum sind und der Rest Privateigentum.

Und nur weil alle Menschen gleich sind heißt das nicht das man unterschiedlich anspruchsvolle/anstrengende Arbeit nicht unterschiedlich entlohnen darf. Aber die Extrema würden sicher nicht soweit auseinander liegen wie heute.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hat auch viel mit meiner Kritik am Geldmonopol zu tun ;)

Gar nichts, nur mit Deinem Kommentar: "Monopole sind immer schlecht. ;)

Ansonsten, schon mal Chiemgau besucht?


seppl2000; schrieb:

Was für eine plumpe Darstellung. Richtig müsste es heissen: "Darum funktioniert Kommunismus nicht mit libertären Menschen", denn nur die libertären würden bei dem Beispiel sich so verhalten. Vom Kommunismus überzeugte Einser-Studenten würden dafür Sorge tragen, dass sich die Schlechteren verbessern und sich damit der Gesamtschnitt verbessert. ;)

seppl2000; schrieb:
Wie wird man denn im Kommunismus für seine Arbeit belohnt, wenn jedem alles gehört und jeder Mensch "gleich" ist?

Wo hast Du denn diese Vorstellung her?

Den entwickelten Kommunismus skizziert Marx mit gesellschaftlichem Reichtum, und dem Prinzip „Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen!“.

Es geht vornehmlich um die Aufhebung von Monopolen :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

wikipedia.org
 
Von Freigeld nach Gsell halte ich nix...

Du wirst aber nicht erreichen,dass alle vom Kommunismus überzeugt sind. Daher gehe ich davon aus, dass das Beispiel in dem von mir verlinkten Artikel doch sehr zutreffend ist.

Meine Vorstellung zum Kommunismus ist, dass es nur sehr schlechte Eigentumsrechte dort gibt.
Für mich kann kein System Bestand haben, welches nicht dafür sorgt, dass der, welcher härter und länger arbeitet als ein anderer, mehr Wohlstand hat als eben dieser andere...
 
Von Freigeld nach Gsell halte ich nix...

Als Problemlösung halte ich davon auch nichts, da es nur an Symptomen arbeitet, aber nicht an der Wurzel anpackt.
Dennoch haben diese Lokalwährungen einen Vorteil - sie setzen viel Motivation bei den Beteiligten frei und können für lokale Kreisläufe schon eine sinnvolle Ergänzung sein.

Du wirst aber nicht erreichen,dass alle vom Kommunismus überzeugt sind. Daher gehe ich davon aus, dass das Beispiel in dem von mir verlinkten Artikel doch sehr zutreffend ist.

Nein, weil es eben nicht den Kommunismus beschreibt. Es beschreibt nur, wie dem Kommunismus gegenüber Abgeneigte diesen sehen wollen.

Für mich kann kein System Bestand haben, welches nicht dafür sorgt, dass der, welcher härter und länger arbeitet als ein anderer, mehr Wohlstand hat als eben dieser andere...

Find ich auch, dass Bergleute, Altenpfleger und Ärzte mehr verdienen sollten, als Spekulanten, Couponschneider und Berufserben.

Da geht die Theorie des Kommunismus aber rüber hinaus, die sieht Wohlstand für alle vor und das Absterben des kleinbürgerlichen Denkens, man müsse unbedingt mehr als ein anderer haben. Es geht nicht mehr um das "mehr", sondern um das "wie", um gutes Leben für alle gemäß ihren Bedürfnissen, erarbeitet von allen nach ihren Fähigkeiten.
 
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Gut, da hat dann der Kommunismus auch edle und gute Ziele.

Bleibt aber noch das Argument, dass eine "geplante" Wirtschaft nicht alle Bedürfnisse der Wirtschaften erfüllen kann (Mangel an Gütern).

Aber jetzt sollten wir vielleicht mal wieder auf das Threadthema zurückkommen...
 
dass eine "geplante" Wirtschaft nicht alle Bedürfnisse der Wirtschaften erfüllen kann (Mangel an Gütern)

Was machen denn Wirtschaftsunternehmen anderes, als planen?
Der Gütermangel in den früheren sozialistischen Ländern resultierte allerdings nun nicht nur aus Fehlplanungen auf nicht mehr mit der Basis verbundenen Entscheidern, sondern auch auf Faktoren wie größeren Zerstörungen aus dem Krieg, Wirtschaftsembargo, Rohstoffmangel u.a.
Weiterhin kommt hinzu, dass der DDR-Bürger pro Kopf weniger Schulden mit in die Einheit gebracht hat, als der Bundesbürger.

Dennoch ist zu konstatieren, dass der Kapitalismus noch lange nicht am Ende ist und seine "zivilisatorische Mission" noch nicht ganz erfüllt hat. Aber mit wikipedia, Linux und OpenOffice sind immerhin schon mal drei wichtige Produkte der Menschheit entstanden, die sich dem kapitalistischen Verwertungsprozess verweigern. Weitere werden folgen.

Aber jetzt sollten wir vielleicht mal wieder auf das Threadthema zurückkommen...

Wieso zurückkommen - wir sind doch endlich mal beim Kern angekommen. Wie von Marx vor 150 Jahren vorausgesagt, trifft uns jetzt doch gerade eine der immer wieder auftretenden kapitalistischen Krisen.
Die Eurokrise ist doch nur der Ausdruck der Staatsverschuldungen. Diese ist wiederum (neben sinnlos verpufften Rüstungsausgaben und sozialisierten Banken"rettungen") eine Folge der Sozialtransfer zu den Verlierern des Kapitalismus. Die Verschuldung ist die auf Pump finanzierte Ruhigstellung der Massen. Wo dieses nicht mehr funktioniert, wird es krachen, sofern es nicht zu Streichungen der Schulden kommt.
 
Da geht die Theorie des Kommunismus aber rüber hinaus, die sieht Wohlstand für alle vor und das Absterben des kleinbürgerlichen Denkens, man müsse unbedingt mehr als ein anderer haben.
Genau deshalb ist mE der Kommunismus zum Scheitern verurteilt. Denn die Abkehr von diesen "kleinbürgerlichen Denkens" ist Voraussetzung für einen funktionierenden Kommunismus, und nicht die Folge. Und zumindest in unser Gesellschaft sind bis auf ein paar wenige Prozente diesem Denken "verhaftet". Es bedarf also eines radikalen, grundlegenden Sinneswandel bei jedem einzelnen - und das ist einfach unrealistisch.

Aber eine Frage bleibt: Was hat das mit dem Thema zu tun?
 
Denn die Abkehr von diesen "kleinbürgerlichen Denkens" ist Voraussetzung für einen funktionierenden Kommunismus, und nicht die Folge.

Genauso. Hat auch wohl kaum jemand, der sich ernsthaft mit Kommunismus beschäftigt hat, anders gesehen.

Es bedarf also eines radikalen, grundlegenden Sinneswandel bei jedem einzelnen - und das ist einfach unrealistisch.

Sicher schwer, bei selbst der Halbwertzeit des Ahlener Programms. Aber auch das Christentum hat es ja geschafft, von Verfolgten zu einer weltumspannenden Religion zu werden, wobei lange Zeit von dessen Topkräften weit üblere Verbrechen als von Kommunisten begangen wurden. Und auch die Sklaverei in den USA und die Apartheid in Südafrika endete - warum soll also nicht auch irgendwann die ungerechtfertigte Aneignung des Arbeitsmehrwerts der arbeitenden Bevölkerung durch Ausbeutende verschwinden?


Aber eine Frage bleibt: Was hat das mit dem Thema zu tun?

Die Eurokrise ist eine Schuldenkrise von Staaten.

Die Schuldenkrise der Staaten resultiert aus nicht durch Steuern/Abgaben/Umlagen gedeckten Ausgaben für Rüstung und Sozialtransfer an die Verlierer des Kapitalismus in Form von gekaufter Zeit in innerem und äußerem Frieden.

Dementsprechend ist die Schuldenkrise der Staaten insbesondere eine Folge der Krise der kapitalistischen Wirtschaftsweise.

Interessanter allerdings ist, das Europa eigentlich besser dasteht, als die USA und Japan. Dennoch spielt sich der Fokus der Krise im Euroraum ab.
 
Die Eurokrise ist eine Schuldenkrise von Staaten.
...und eine Schuldenkrise der Banken, eine Vermögenskrise der institutionellen Anleger, der Privaten Haushalte und des Innereuropaischen Handelsungleichgewichtes.

Die Schuldenkrise der Staaten resultiert aus nicht durch Steuern/Abgaben/Umlagen gedeckten Ausgaben für Rüstung und Sozialtransfer an die Verlierer des Kapitalismus in Form von gekaufter Zeit in innerem und äußerem Frieden.
Schulden sind Verbindlichkeiten für bereits erbrachte Gegenleistungen. Die Ursache sind Handelsungleichgewichte, platzen von Spekulationsblasen und "Weginflationieren" kleinerer natürlicherer Rezessionen.
Dementsprechend ist die Schuldenkrise der Staaten insbesondere eine Folge der Krise der kapitalistischen Wirtschaftsweise.
Nein, Sie ist eine Folge der politischen Einmischung und Manipulation der Märkte. Anstelle Rezessionen in Kauf zu nehmen und bei Boomender Wirtschaft, die Schulden zurückzufahren und die Wirtschaft durch höhere Zinsen abzukühlen haben wir in den letzten 30 Jahren jede Krise mit neuem frischen Geld und niedrigen Zinsen fortgespült. Es gibt bei gewählten Entscheidungsträgern keine längerfristige Perspektive ausserhalb Ihrer Entscheidungszeit, da die Entscheidung stets im Widerspruch zu Ihrer Wiederwahl stehen würde.
Interessanter allerdings ist, das Europa eigentlich besser dasteht, als die USA und Japan. Dennoch spielt sich der Fokus der Krise im Euroraum ab.
Wie kommen Sie den darauf? Sie müssen Unterscheiden wer beim wem verschuldet ist. Japans Schulder sind zum Großteil die eigene Bevölkerung, diese Schulden können Generation für Generation abgetragen oder nur einfach weitergereicht werden. Die USA halten den US-$ mit dem alle Waren, Rohstoffe, Güter und Dienstleistungen international bezahlt werden, oder anders ausgedrückt die Welt zahlt für die US-Schulden und trägt deren Inflation.
Europa? Im Ausland verschuldet, keine Leitwährung...und darf die Kosten durch fallenenden €-Kurs und steigende Rohstoffpreise ($ Inflation) und steigende Zinsen aufrund der Überschuldung bezahlen.

Ist dem so oder ist das nicht ehern unser Eindruck als Europäer, die ja mitten drin sind?
Es ist so...lebe im Ausland und man wartet eigentlich nur noch auf die Verkündung des Zusammenbruchs der Eurozone, die Hoffnung auf eine gute langfristige Lösung ist seit etwa 3 Monaten völlig verschwunden aus den Medien. Aus der Ferne, wo man große Ereignisse aus Europa mitbekommt, wirkt der Kurs von Europa ziemlich chaotisch und es wird nur reagiert wenn es zu spät ist statt proaktiv zu agieren.
 
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Hrrrgsssss, Leitzinssenkung + Diskussion auf Anleihenkauf... Schulden mit Schulden bekämpfen... :-?

Ich will ne wertgedeckte Währung. Bis dahin hau ich alles Geld aufen Kopp. :D
 
Bis dahin hau ich alles Geld aufen Kopp. :D
Seeehr gut, am besten kommste zu uns und lässt es da. :ugly:

Was meinste denn mit wertgedeckte Währung? Der Euro ist ansich schon eine starke Währung, stärker als der Dollar. Und er ist nur sehr schwach inflationär zur Zeit. Wenn sich Preise verteuern, ist es nicht der Euro an sich, der die Schuld trägt. Es sind vielmehr die gierigen Händler, die aus eine Mark, einen Euro machen.
 
... Der Euro ist ansich schon eine starke Währung, stärker als der Dollar. Und er ist nur sehr schwach inflationär zur Zeit. Wenn sich Preise verteuern, ist es nicht der Euro an sich, der die Schuld trägt. Es sind vielmehr die gierigen Händler, die aus eine Mark, einen Euro machen.

https://www.finanzen.net/devisen/

Bitte die Langfristcharts (3 oder 5Jahre) für die Wechselkurse zum Euro beachten, mit besonderen Augenmerk auf die Rohstoffexportierenden Länder zB Brasilien, Saudi Arabien, Norwegen, Oman, Vereinigte Arabische Emirate...selbst die Exportorientierten Länder wie Hong Kong, China, Japan, Malaysia zeigen den gleichen Trend....vielleicht zum Abschluß noch einen Blick zum US-$?

Bitte nicht auf auf die Medien reinfallen, einfach selber ein Bild von dem Zustand des Euro machen.
 
Wenn sich Preise verteuern, ist es nicht der Euro an sich, der die Schuld trägt. Es sind vielmehr die gierigen Händler, die aus eine Mark, einen Euro machen.

Natürlich die Händler werden von heute auf morgen gieriger als sonst, das muss der Grund sein :ugly:

Wie Monet sagte, schau Dir die Börsen an, die Devisenwechselkurse, die Rohstoffpreise und dann siehst Du das der Euro alles andere als stark ist.
 
Der Euro verliert seit Jahren an Wert, das ist schon klar. Dennoch ist er stärker als beispielsweise der Dollar und nicht so stark wie der Franken oder Pfund.

Gestiegene Rohstoffpreise tragen auch zur Verteuerung bei. Händler bzw. Verkäufer sowieso.
 
Dennoch ist er stärker als beispielsweise der Dollar
Hast Du Dir den Chart mal angeschaut? Auf 5 Jahre gesehen würde ich sagen man kann nicht sagen wer da stärker ist und im letzten Jahr war es ganz sicher der Dollar.

Der Franken ist inzwischen an den Euro gekoppelt und bleibt nun genauso schwach wie der Euro

Gestiegene Rohstoffpreise tragen auch zur Verteuerung bei. Händler bzw. Verkäufer sowieso.
Steigende Rohstoffpreise sind eher Symptom als Ursache und das die Händler sich einfach stärker bedienen als sonst halte ich für ein Gerücht.