total-anarchy
Well-known member
- 17 Januar 2009
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Leider habe ich nicht die Zeit, um mit jedem Idioten immer aufs neue die gleiche ***** durchzukauen, bis auch er sie kapiert. Die Tätigkeiten Urlaubsreisen, Fernsehen und Wäsche waschen schütten alle bestimmte Neurotransmitter aus, genau wie Drogen, Medikamente und fast alle Nahrungsmittel. Es gibt keine sinnvolle diskrete Grenze zwischen diesen Dingen, weshalb auch psychische Krankheitssymptome effektiv mittels Drogen und Medikamenten bekämpft werden können. Während dich Cannabis offenbar nicht körperlich abhängig macht, kann Zucker eine gewisse körperliche Abhängigkeit verursachen, wenn er übermäßig konsumiert wird - das nennt sich aber Insulinresistenz, die auch andere Ursachen haben kann. Opioide machen nicht körperlich abhängig, weil du das Belohnungsgefühl usw. so unbedingt wieder verspüren willst, sondern weil dein Metabolismus und deine Nervenzellen gewisse Toleranzen entwickeln, sodass die körpereigenen Systeme auf den Zustand mit Opioiden und nicht ohne eingestellt sind. Dementsprechend ist es eher eine Frage des Fortschrittes und der Möglichkeiten als der Integrität Abhängiger, ob Suchtkrankheiten effektiv bekämpft werden können. In einigen bis vielen Jahrzehnten wird man vermutlich Sucht medikamentös auch auf psychischer Ebene behandeln können.
Das Problem bleibt einfach, dass die Leute, die Drogen verbieten wollen, im Allgemeinen wenig Ahnung davon haben, und generell von ihrer eigenen Funktionsweise - schließlich wollen sie das ja aus ihrem Leben und v.a. dem anderer verbannen, also weshalb darüber lernen?
Gedanken wie "Ich brauch das nicht, also darf es keiner haben" oder "Drogen sind illegitime Abkürzungen zum Wohlfühlen" oder "Menschen verlieren ihren freien Willen mit Drogen, und ich sollte sie zu ihrem Glück zwingen" lösen bei mir einen heftigen Würgereflex aus.
Im Allgemeinen sind die Prohibitionisten eher weniger differenziert, uninformierter und polemisch in ihrer Meinung, eher mehr triebgesteuert als die meisten Junkies
und häufig auch dumm in dem Sinne, dass sie einfach nur das Maul aufmachen wie die total Trolle - und genau diese wollen mir vorschreiben, was ich zu tun habe? Das wird nicht passieren, solange sie mit ihren Argumenten nicht mal etwas präziser, fundierter und grundsatzorientierter auftreten.
Gruß,
TA
btw, ich bin kein regulärer Konsument von "Drogen", jedoch kenne ich mich in der Materie (leider, gezwungenermaßen) aus, und zwar nicht von zwei Minuten Wikipedia. Ich weiß daher ob der Notwendigkeit, bestimmte Substanzen verfügbar zu machen und v.a. das Paradigma des unabhängigen Geistes komplett über Bord zu kippen, v.a. aus medizinischen Gründen.
Das Problem bleibt einfach, dass die Leute, die Drogen verbieten wollen, im Allgemeinen wenig Ahnung davon haben, und generell von ihrer eigenen Funktionsweise - schließlich wollen sie das ja aus ihrem Leben und v.a. dem anderer verbannen, also weshalb darüber lernen?
Gedanken wie "Ich brauch das nicht, also darf es keiner haben" oder "Drogen sind illegitime Abkürzungen zum Wohlfühlen" oder "Menschen verlieren ihren freien Willen mit Drogen, und ich sollte sie zu ihrem Glück zwingen" lösen bei mir einen heftigen Würgereflex aus.
Im Allgemeinen sind die Prohibitionisten eher weniger differenziert, uninformierter und polemisch in ihrer Meinung, eher mehr triebgesteuert als die meisten Junkies
Gruß,
TA
btw, ich bin kein regulärer Konsument von "Drogen", jedoch kenne ich mich in der Materie (leider, gezwungenermaßen) aus, und zwar nicht von zwei Minuten Wikipedia. Ich weiß daher ob der Notwendigkeit, bestimmte Substanzen verfügbar zu machen und v.a. das Paradigma des unabhängigen Geistes komplett über Bord zu kippen, v.a. aus medizinischen Gründen.

