Wen würdet ihr wählen?

  • Sonstige

    Stimmen: 25 19,1%
  • Freie Wähler

    Stimmen: 2 1,5%
  • PDV

    Stimmen: 3 2,3%
  • Die Linke

    Stimmen: 27 20,6%
  • FDP

    Stimmen: 5 3,8%
  • Die Grünen

    Stimmen: 11 8,4%
  • SPD

    Stimmen: 11 8,4%
  • CDU/CSU

    Stimmen: 15 11,5%
  • Piraten

    Stimmen: 32 24,4%

  • Umfrageteilnehmer
    131
Auch wenn's schon einen Thread zu dieser Partei gibt, ich frag hier: Was ist denn für dich die - gar utopische - Vision der AfD? Und findest du es nicht ungewöhnlich als Linker solch eine Partei zu wählen?

Also "utopisch" war auf die PDV bezogen, nicht auf die AfD. Utopisch finde ich an der PdV so einiges, was nicht heißt, dass ich die Vorstellung von Kommunalwirtschaft und einem schlanken Staat wie die PDV ihn wünscht nicht irgendwie angenehm fände. Die Argumentation, dass der Sozialstaat mittlerweile dazu übergeht eine Art soziales Gefängnis zu werden aus dem der Staat einen immer größer werdenden Teil der Bürger garnicht mehr rauslassen KANN weil er immer weniger sinnvolle Beschäftigung anbieten kann durch welche die Menschen ihr Leben unabhängig bestreiten könnten kann ich auch nachvollziehen. Allerdings kann die Forderung der PDV daraufhin den Sozialstaat radikal zu verschlanken doch wohl nur der zehnte, dröflte, hundertste Schritt sein um an dieser Situation sinnvoll etwas zu ändern ohne Millionen Menschen "im Dreck liegen zu lassen"? Leider bekam ich auch da nie eine für mich befriedigende Antwort drauf. Ich würde mich freuen wenn sie ihre Vorstellung dazu bald noch kundtun würden.
Weiterhin wundern mich die Standpunkte der PDV aber insbesondere in Hinblick auf deren eigenes Weltbild. Ich habe mit sehr netten PDVlern gesprochen die mir innerhalb weniger Minuten offenbahrt haben sie wünschen sich für Deutschland eine eigenständige vom Staat (bzw. von den entsprechenden Kommunalverwaltungen) direkt ausgegebene und kontrollierte zinsfreie Währung und dementsprechend ein Ende des Zentralbankensystems, der indirekten Dollarkoppelung und des zerstörerischen, vermögensumverteilenden Zinseszinseffektes. Klingt schön! Im gleichen Gespräch aber beklagten sie den Umgang der Amerikaner mit Staaten wie Lybien, Venezuela oder dem Iran welche sich in der Vergangenheit und aktuell versuchen dem Dollardiktat zu widersetzen. Auf die Frage hin was sie denn dieser Punkte eingedenk vermuten was denn mit Deutschland passieren würde wenn die PDV irgendwann mal oben genanntes in Deutschland einführen würde kam dann keine wirkliche Antwort mehr.
Dennoch halte ich die PDV für eine achtbare Partei mit vielen guten Leuten die noch sowas wie Visionen haben, was ich durchaus schätze. Hier und da verhalten sie sich zwar etwas ungeschickt aber da können z.B. so einige Piraten auch ein Lied von singen;) Das "Rechtsbashing" welches sie an mancher Stelle im Internet über sich ergehen lassen mussten haben sie in jedem Fall nicht verdient und deswegen sollte man sie m.E. nicht im "braunen Mülleimer" versenken.

Ich sagte ich bin "von Haus aus Linker";) Nach zwei Jahrzehnten intensiver Auseinandersetzung mit Politik bin ich aber davon weg gekommen mein politisches Denken nach rechts oder links auszurichten. "Richtig" und "falsch, "sozial" und "unsozial", "fair" und "unfair", "logisch" und "unlogisch", "Wahn" und "Vernunft" und nicht zuletzt gesunder Menschenverstand... derartige Unterscheidungen machen nach meiner Erfahrung doch irgendwie erheblich mehr Sinn.
Das die Europolitik ein Desaster für alle Beteiligten (außer für Großbanken und ein paar handvoll Privilegierte) ist und es drigendst eines Einlenkens raus aus der offenkundlich falschen Alternativlosigkeits-Gebetsmühle unserer aktuell Regierenden bedarf ist aus meiner Sicht richtig und vernünftig. Der Umstand ändert sich nicht, ob ein Rechter, ein Linker, ein Liberaler oder ein Konservativer dies so vertritt. Nicht falsch verstehen, ich würde deswegen nicht NPD wählen (weil ich sie für ein Instrument des Verfassungsschutzes mit Verwirrtenanhang halte). Aber wenn ich die Wahl habe zwischen den 4 Parteien die mir seit Jahrzehnten ihre Einmütigkeit in wesentlichen Themen gegen meine Interessen bewiesen haben und einer, wenn auch stark konservativen, AfD-Partei die in nicht unwesentlichen Punkten verspricht dies zu ändern... so sehe ich in Hinblick auf die aktuell regierenden Alternativen durchaus Grund zu sagen: Ihr habt eine Chance verdient!
Falls dies ein wenig verzweifelt klingen mag ist das durchaus so beabsichtigt;)
 
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FDP und SPD kritisieren Wahlversprechen der Union

Folgende News wurde am 23.06.2013 um 20:19:19 Uhr veröffentlicht:
FDP und SPD kritisieren Wahlversprechen der Union
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Berlin (dpa) - CDU und CSU haben als letzte der großen Parteien ihr Programm für die Bundestagswahl beschlossen. Die Kanzlerin spricht von Maß und Mitte. Die Umsetzung dürfte Milliarden kosten.
In klarer Konfrontation zur FDP nimmt die Union Kurs auf die Bundestagswahl. CDU-Chefin Angela Merkel und der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer machten nach einstimmigem Präsidienvotum für das gemeinsame Unions-Wahlprogramm klar, dass sie zentrale Vorhaben wie die Mütterrente auch gegen den Willen der FDP durchsetzen wollen.
FDP-Chef Philipp Rösler hatte kritisiert, viele Forderungen der Union seien nicht bezahlbar. Der Koalitionspartner habe sich bei seinem Wahlprogramm vom «süßen Gift des Geldausgebens» verleiten lassen.
Merkel sagte zur 2014 geplanten besseren Anerkennung der Erziehungszeiten älterer Mütter, die von der FDP vehement abgelehnt wird: «Die Mütterrente steht ganz oben auf der Prioritätenliste. (...) Das kostet den Bundeshaushalt nichts.» Die Leistung könne höchstens die Spielräume schmälern, den Rentenbeitrag nochmals zu senken. Sie wolle aber Koalitionsverhandlungen nicht vorgreifen.
Auf die Frage, wie sicher die Einführung der Mütterrente nach den jahrelangen vergeblichen Bemühungen der Union in diesem Punkt sei, sagte Merkel: «Sechs Millionen Frauen kann man das im Wahlkampf nicht versprechen, und dann als erstes sagen, das ist jetzt in der Schublade verschwunden.» Auch Seehofer sagte: «Das ist kein ungedeckter Scheck.» Er betonte: «Wir führen Wahlkampf nicht nur zum Spaß. Das, was wir den Menschen zusagen, das meinen wir ernst.»
Mit Blick auf das sogenannte Bayernprogramm, in dem die CSU vor der Landtagswahl am 15. September unionsintern umstrittene Forderungen wie die Pkw-Maut unterbringen will, bekräftigte Merkel ihre Ablehnung einer solchen Abgabe für Autofahrer.
Die Kanzlerin räumte Probleme in der Zusammenarbeit mit der FDP zu Beginn der laufenden Legislaturperiode ein. Damals habe es nach elf Jahren der Trennung eine gewisse Entfremdung gegeben. Nach vier Jahren sei die Einarbeitung nun aber gut gelungen. «Darauf kann man aufbauen.» Gerade bei soliden Finanzen und der Schaffung neuer Arbeitsplätze könne mit der FDP viel erreicht werden.
Merkel unterstrich, Bürger und Wirtschaft würden bei einer Wiederwahl der Union durch das Wahlprogramm unter dem Titel «Gemeinsam erfolgreich für Deutschland» nicht belastet. Statt auf Steuererhöhungen setze die Union durch Stärkung der Unternehmen auf zusätzliche Steuereinnahmen.
Seehofer lobte die Zusammenarbeit mit der CDU euphorisch. «Die Stimmung war bestens, die Harmonie groß», sagte er über das Treffen zur Verabschiedung des Wahlprogramms. «Man muss lange zurückdenken, um sich an eine solche gemeinsame Union zu erinnern, wie wir es heute erleben.» Gerade die Arbeit der Kanzlerin sei hervorragend.
Die Union will die Wähler mit finanziellen Verbesserungen für Familien und zum Kampf gegen Altersarmut, für Bildung und Forschung sowie den Straßenbau überzeugen. Ähnlich wie die SPD plant sie eine Mietpreisbremse - über die allerdings die Länder entscheiden sollen. Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hält trotz der teuren Wahlversprechen und Milliarden-Kosten zur Beseitigung der Flutschäden an seinem Plan fest, von 2015 an Schulden zu tilgen. Die Union sieht angesichts erwarteter Steuermehreinnahmen und Umschichtungen im Haushalt Finanzspielräume für ihre Vorhaben.
Die Opposition kritisierte erwartungsgemäß das rund 120 Seiten dicke Wahlprogramm der Union. SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier warf Merkel «Wahlbetrug mit Ansage» vor. Der Deutschen Presse-Agentur dpa sagte er: «Merkels Programm ist ein Märchenbuch.»
FDP-Chef Rösler hatte die Unionsfestlegung auf eine höhere Mütterrente von 2014 an im «Handelsblatt» (Montag) als nicht finanzierbar bezeichnet. FDP-Vize Christian Lindner bemängelte in der Wirtschaftszeitung «Euro am Sonntag»: «In Europa fordern wir Stabilität, in Deutschland kommen Spendierhosen in Mode.» Trotz der Kritik schloss Rösler eine Koalition mit SPD und Grünen aus. «Eine Ampel passt inhaltlich nicht und ist deshalb für uns auch kein Thema.» Zugleich kündigte er eine Zweitstimmenkampagne an.
 
Richtig so, denn die Versprechen sind offensichtlich erlogen, nur um die nächste Wahl zu gewinnen. Das ist Verarschung pur was die Betreiben.
 
Merkel und Seehofer versprechen Wohlstand

Folgende News wurde am 24.06.2013 um 16:13:09 Uhr veröffentlicht:
Merkel und Seehofer versprechen Wohlstand
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Berlin (dpa) - Die Union will die Bundestagswahl mit dem Versprechen von mehr Wohlstand gewinnen und ruft die Anhänger trotz guter Umfragewerte zum Kampf um jede Stimme auf.
«Es kommt auf jede Stimme an», mahnte die CDU-Vorsitzende, Kanzlerin Angela Merkel, bei der Vorstellung des Unions-Wahlprogramms vor 600 Mandatsträgern von CDU und CSU am Montag in Berlin. Auch CSU-Chef Horst Seehofer warnte: «Die größte Gefahr in der Zukunft lauert im Erfolg der Gegenwart.» Und Deutschland gehe es derzeit prächtig.
Die CDU hatte im Januar die Landtagswahl in Niedersachsen verloren, weil viele Parteianhänger die FDP gewählt hatten, um sie über die Fünf-Prozent-Hürde zu bringen und damit Schwarz-Gelb zu sichern. Ein solches Wahlverhalten will Merkel im Bund verhindern.
Die Wahl sei eine Richtungsentscheidung zwischen einem Erfolgskurs von Schwarz-Gelb oder einem Absturz mit Rot-Rot-Grün, rief Merkel in einer inhaltlich bekannten, aber kämpferisch gehaltenen Rede. Das Angebot der Union an die Bürger sei eine wettbewerbsfähige Wirtschaft, ein stabiler Euro und starke Familien.
Sie versicherte, dass die Pläne finanzierbar seien, die Union bei einem Wahlsieg keine neuen Schulden machen und sogar erstmals seit Jahrzehnten damit beginnen würde, die Altschulden abzubauen. Wie Seehofer versprach sie ferner, dass die Union anders als SPD und Grüne keine Steuern erhöhen würde. «Wir müssen alles unterlassen, was Wachstum gefährdet», sagte Merkel.
Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt sagte der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (Dienstag), die Pläne der Union zur Aufstockung der Renten von Geringverdienern sowie von älteren Müttern hätten im Gegensatz zu Merkels Behauptung langfristig höhere Rentenbeiträge und eine Belastung des Bundeshaushalts zur Folge.
Auch die FDP blieb bei ihrer Kritik, wonach viele Vorschläge der Union nicht konkret gegenfinanziert seien. Grünen-Mitglieder sangen vor dem Tagungsgebäude der Union: «Wer soll das bezahlen, wer hat soviel Geld? Wer hat soviel Pinkepinke, wer hat soviel Geld?» SPD-Chef Sigmar Gabriel sprach von einem «Wahlbetrugsprogramm» das unfinanzierbar sei. SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück sagte, das Unions-Wahlprogramm kritisierte, das Programm sei undemokratisch erarbeitet und von «oben nach unten dekretiert» worden.
CDU und CSU berufen als einzige Parteien zur Verabschiedung des Wahlprogramms keine Parteitage ein. Die Entscheidung fällen die Vorstände. Am Sonntag hatten sie das rund 130-seitige Papier einmütig beschlossen. Zur Vorstellung des Programms sprachen am Montag außer Merkel und Seehofer auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, Arbeitsministerin Ursula von der Leyen, Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (alle CDU) und Agrarministerin Ilse Aigner (CSU). Mandatsträger kamen nicht zu Wort.
Die Linken-Vorsitzende Katja Kipping sagte: «Am konsequentesten wäre es gewesen, wenn Merkel das Programm gleich im Alleingang verkündet hätte, schließlich ist sie auch in Wirklichkeit der zentrale Programmpunkt.»
Merkel sagte mit Blick auf die vielen Unstimmigkeiten in der Koalition mit der FDP: «Wir spüren, dass wir nach nicht ganz einfachen Jahren eine Chance haben. (...) Gehen wir zu den Menschen. Nicht nur zu denen, die wir schon kennen - auch zu denen, die uns eine unbequeme Frage stellen.» Der für Seitenhiebe gegen die schwarz-gelbe Bundesregierung bekannte bayerische Ministerpräsident Seehofer versprach, dass es von seiner Seite keine Störfeuer geben und der «bayerische Löwe nicht knurren, brüllen oder beißen» werde.
Er appellierte an CDU und CSU: «Rücken wir zusammen, seien wir geschlossen. Wir haben einen klaren Kompass (...) So viel Union, wie wir sie zurzeit in den letzten Wochen erleben, war selten.» Merkel bekräftigte das. Sie rief zum Schluss: «Ran an Speck - wie ich immer sage.»
 
Die Union will die Bundestagswahl mit dem Versprechen von mehr Wohlstand gewinnen

Frage ich mich für wen mehr Wohlstand? Für die die eh schon Wohlhabend sind?
Und ganz ehrlich, wann wurden bitte Wahlversprechen eingehalten?
 
Grüne versprechen eine halbe Million neue Jobs

Folgende News wurde am 06.07.2013 um 15:08:51 Uhr veröffentlicht:
Grüne versprechen eine halbe Million neue Jobs
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Berlin (dpa) - Zweieinhalb Monate vor der Bundestagswahl schalten die Grünen mit Lügen-Vorwürfen gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf Angriff. Auf einem kleinen Parteitag versprachen sie in Berlin 500 000 neue Jobs und mehr Datenschutz.
Der Bundesregierung warfen sie Vertuschung und Tatenlosigkeit im Skandal um die mutmaßlichen Ausspähaktionen der USA vor. Beim Kampf um die Regierungsbeteiligung demonstrierten die Grünen Entschlossenheit. Auf den Wunschpartner SPD und dessen Umfrageschwäche ging kaum ein Redner ein.
Eindringlich warnten die Grünen davor, dass die Geheimdienste der einzelnen Staaten die Bürger gegenseitig ausspionierten und die Daten im Ringtausch weiterreichten. «Diese Form des Verdachtes muss ausgeräumt werden», sagte Spitzenkandidat Jürgen Trittin.
Gegen Merkel schlugen die Grünen aggressive Töne an. «Wir wollen dieser Bundeskanzlerin ihre notorische Lügenhaftigkeit nicht länger durchgehen lassen», sagte Trittin. Merkel tue so, als würde sie die Forderungen des politischen Gegners übernehmen. Folglich «merkt man in einer wenig kritischen Öffentlichkeit ihr gegenüber nicht, dass sie das Gegenteil tut», sagte Trittin. So habe Merkels Koalition Mietererhöhungen erleichtert. Die Kanzlerin behaupte aber, eine Mietpreisbremse zu wollen. Die rund 90 Grünen-Delegierten setzten per Beschluss die Forderung nach Mietobergrenzen dagegen.
«Wir werden dafür sorgen, dass Frau Merkel aus dem Schlafwagenwahlkampf herauskommt», kündigte Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt an. Mit Merkel als Kanzlerin drohe Deutschland den Anschluss zu verlieren. So verhindere die deutsche Blockade von Klimaschutzvorgaben in der EU eine Erneuerung bei den deutschen Autoherstellern. Trittin kritisierte, CDU/CSU und FDP folgten den Einflüsterungen einer «neoliberalen oder rechten APO», also einer außerparlamentarischen Opposition aus Wirtschaft und Verbänden.
Für den Fall eines Siegs bei der Bundestagswahl versprachen die Grünen 500 000 neue Arbeitsplätze binnen vier Jahren. «Wahrscheinlich ist deutlich mehr drin», sagte Bundesgeschäftsführerin Steffi Lemke am Rande. 50 Milliarden Euro sollten investiert werden in Bildung, Betreuung, Energiewende, Klimaschutz, Straßen, Schienen, Strukturwandel und Netze. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) wolle dagegen vor allem für Straßen in Bayern sorgen. «Wir müssen auch über die Qualität von Jobs reden», sagte Göring-Eckardt. Osteuropäische Beschäftigte arbeiteten wie Lohnsklaven. «Das ist Dumping, das ist würdelos.»
Breiten Raum nahmen Angriffe gegen die Regierung wegen des Verhaltens beim Geheimdienste-Abhörskandal ein. Fraktionschefin Renate Künast sagte auch an die Adresse von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU): «Traut irgendjemand im Raum der CDU, der CSU oder dem Herrn Friedrich beim Thema Datenschutz irgendetwas zu? Nein.» Die Herrschaft des Rechts müsse wiederhergestellt werden. «Wir haben eine Aufgabe, das wird Jahrzehnte dauern.»
Die Grünen forderten das Aussetzen der Verhandlungen zum Freihandelsabkommen mit den USA. Spähprogramme müssten außer Kraft gesetzt werden. Den Informanten Edward Snowden, der die Praxis der US-Geheimdienste enthüllt hatte, nicht in Deutschland aufzunehmen, sei eine Schande, kritisierte Trittin.
Weitgehend einstimmig gefasste Beschlüsse für öko-soziales Umsteuern, mehr Hochwasserschutz, Klimaschutzvorgaben und Unterstützung für die Demokratiebewegung in der Türkei sollten Kernziele unterstreichen und aktuell schärfen.
 
Woran erkennt man, dass ein Politiker lügt? Dass er den Mund aufmacht. - Und darin sind alle Poltiker gleich.

Seit Beginn der Grünen versprechen sie vor Wahlen jede Menge neuer Arbeitsplätze (z.B. im Umweltbereich). Und jedes mal ist nach den Wahlen keine Rede mehr davon.

Mich würde mal interessieren, wieviele Arbeitsplätze durch die Grünen verhindert oder vernichtet wurden, wie z.B. in NRW zu Zeiten der rot-grünen Landesregierung, wo eine Handvoll Feldhamster wichtiger waren als 12.000 Arbeitsplätze (https://www.welt.de/print-welt/article380412/Die-Hamster-der-Hohn-und-der-Zorn-der-Frau-Hoehn.html).
 
Merkel will Steuern nicht erhöhen

Folgende News wurde am 10.07.2013 um 16:40:44 Uhr veröffentlicht:
Merkel will Steuern nicht erhöhen
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Gütersloh (dts) - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat erneut betont, Steuern nicht erhöhen zu wollen."Wir müssen schauen, dass die Energiepreise bezahlbar bleiben und dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gut sind. Deshalb habe ich hier noch einmal gesagt, dass die Bundesregierung keine Steuern erhöhen wird, insbesondere da die Substanzsteuern natürlich eine schwere Belastung werden", sagte Merkel bei einem Besuch der Firma Miele in Gütersloh. Die deutsche Wirtschaftskraft sei im Augenblick gut, aber sie müsse jeden Tag wieder erarbeitet werden, so die Kanzlerin beim Unternehmensbesuch. Darüber hinaus berichtete Merkel von ihrem persönlichen Verhältnis zu Miele: Einerseits sei sie sogar in der DDR mit einem Miele-Staubsauger aufgewachsen, andererseits habe sich ihr Vater als Theologiestudent das Geld für die Trau- und Verlobungsringe bei Miele erarbeitet, als er in Bethel studierte.
 
Ich werde notgedrungen wieder meine Erststimme verschenkn und mit der Zweitstimme die Piraten wählen.
Nichtmal weil ich die Piraten für eine gute Partei halte, sondern nur weil SDP, CDU und FDP ausschließlich Interessen von Wirtschaftsvertretern bedienen. Sozialismus ist nicht meins, deswegen werde ich mich gegen die Linken entscheiden. Und die Grünen will ich in ihrer Lifestyleobsession nicht unterstützen. Die machen keine Politik, sondern sind einzig damit beschäftigt möglichst keinen spießigen Eindruck zu machen und ignorieren zu dem Zweck ernste Tatsachen der Integration von Migranten, der Preissteigerungen im Zuge des Atomausstieges und heucheln sich zu allem Überfluss noch vor sie seien eine Partei der sozialen Gerechtigkeit, während sie die größten Sozial- und Bildungskürzungen mit der SPD zu verantworten haben. Is ja auch kein Wunder, die haben ja die reichste Wählerklientel des Landes.
 
Ich habe mich noch nicht entscheiden können. Die Grünen, mit denen ich eigentlich gerne sympathisiere, versauen es sich mit mir recht gerne, da machen einzelne Personen Aussagen, die ich nicht nachvollziehen kann.

CDU,CSU,FDP kann ich seit Jahren getrost ignorieren, da wird sich mehr für die Interessen der Unternhemen interessiert, alles andere spielt keine Rolle.

Die Linke ist eigentlich nichts für mich, deren Forderungen sind mir zu radikal und zu wenig überdacht. Ich gebe aber zu, dass Herr Gysi und Frau Wagenknecht in letzter Zeit bei ihren Auftritten und Stellungnahmen sehr häufig ein Kopfnicken bei mir erzeugt haben, obwohl beide wegen ihrer Vergangenheit eigentlich ein No-Go wären.

Tja, die Piraten... anfangs sehr sympathisch, dein Auffangbecken für Andersdenkende, Querdenkende... hinterlassen bei mir immer mehr den Eindruck, als wäre "Transparenz" das einzige Thema, um das sich gekümmert wird. Penibles Bashing eines Jeden, der mal öffentlich seine eigene Meinung sagt, ohne die vorher in einem Voting aller Parteimitglieder absegnen zu lassen. Und wehe, jemand sagt mal etwas und es ist nicht live gestreamt, damit alles das sehen und hören können.

Die "Alternativen" (ob für Deutschland, Europa, die Welt ist egal) vertreten selten meine Themen und Meinungen.

Erststimme wird lokal personenbezogen sein, da spielt Sympathie eine Rolle. Gewinnen wird der Kandidat eh nicht. Zweitstimme wird dann vermutlich erst kurz vorher entschieden.

Fakt ist aber: Nichtwählen ist keine Option.

Marty
 
Ich wollte ja erst PDV wählen, da die aber für mein Bundesland die Unterschriften nicht zusammenbekommen haben, ist das nicht möglich. Davon abgesehen, dass die letzten 20 Jahre die Wahlen in der BRD illegal waren und sind, wähle ich das einzig vernüftige diese Wahl nämlich Ungültig !
 
Penibles Bashing eines Jeden, der mal öffentlich seine eigene Meinung sagt, ohne die vorher in einem Voting aller Parteimitglieder absegnen zu lassen. Und wehe, jemand sagt mal etwas und es ist nicht live gestreamt, damit alles das sehen und hören können.
Das ist bei jeder Partei so - es ist eine Versammlung von Leuten mit gleicher Meinung und gleichen (politischen) Interessen. Eine Partei brauchte eine klare Linie, damit der Wähler weiß was er bekommt. Manche sagen auch Parteien seien so eine Art Sekte.

Die NSA und Merkel könnte aber den Piraten ein ziemliches Stimmenplus bescheren. Erinnert irgendwie an Filbinger den heimlichen Stammvater der Grünen.
 
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Schwarz-Gelb kann wieder auf eigene Mehrheit hoffen

Folgende News wurde am 01.08.2013 um 22:25:11 Uhr veröffentlicht:
Schwarz-Gelb kann wieder auf eigene Mehrheit hoffen
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Berlin (dpa) - Gut sieben Wochen vor der Bundestagswahl kann die schwarz-gelbe Regierungskoalition wieder auf eine eigene Mehrheit hoffen. In der Sonntagsfrage des aktuellen ARD-Deutschlandtrends kommt die Union wie auch in der Vorwoche auf 42 Prozent.
Die FDP kann um einen Punkt zulegen und erreicht 5 Prozent. Beide zusammen hätten damit 47 Prozent - und liegen vor SPD, Grünen und Linken mit insgesamt 46 Prozent.
Eine eigene Mehrheit für Schwarz-Gelb hatte der Deutschlandtrend zuletzt im November 2009 gesehen, also kurz nach der Bundestagswahl vor vier Jahren. In anderen Umfragen schnitt die Koalition aber zwischenzeitlich auch immer wieder besser ab.
Nur 39 Prozent der Befragten gaben allerdings an, dass sie es gut fänden, wenn die FDP an der nächsten Bundesregierung beteiligt wäre. Vor der Wahl 2009 hatten sich den Angaben zufolge 51 Prozent für eine Regierungsbeteiligung der Liberalen ausgesprochen.
Die SPD legt in der Wählergunst um einen Punkt zu auf 26 Prozent. Die Grünen verlieren leicht auf 13 Prozent (minus 1). Die Linke kommt unverändert auf 7 Prozent. Für die Sonntagsfrage befragte das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap im Auftrag der ARD-«Tagesthemen» zwischen dem 29. und 31. Juli 1503 Wahlberechtigte (Fehlertoleranz: 1,4 bis 3,1 Prozentpunkte).
 
Folgende News wurde am 01.08.2013 um 22:25:11 Uhr veröffentlicht:
Schwarz-Gelb kann wieder auf eigene Mehrheit hoffen
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Könnte sich mal bitte ein CDU/CSU- bzw. FDP-Wähler hier outen? Ich würde gern mal jemanden von diesen repräsentativen 42% kennenlernen. Und ich würde gern mal erfahren, welcher Dämon oder Teufel ihn reitet, die Union oder die Nulpen der Liberalen zu wählen. Ich kann es nämlich kaum fassen, dass es fast die Hälfte aller meiner Landsleute sein sollen. So viele BSE-Fälle gab es doch gar nicht in Deutschland?!
 
Schwarz-gelb

Ich bin auch fassungslos, daß es Deppen wie die FDP immer wieder schaffen an die regierung zu kommen und Deutschland in Grund und Boden zu ruinieren und hier amerikanische Verhältnisse schaffen wollen.
 
Und ich würde gern mal erfahren, welcher Dämon oder Teufel ihn reitet, die Union oder die Nulpen der Liberalen zu wählen. Ich kann es nämlich kaum fassen, dass es fast die Hälfte aller meiner Landsleute sein sollen. So viele BSE-Fälle gab es doch gar nicht in Deutschland?!
Vermutlich ist es der Dämon, der die andere BSE-Fälle reitet, die Nulpen all der anderen Parteien zu wählen. *schulterzuck