Warum FFP2-Masken der bessere Schutz gegen Corona sind
Im Zuge der Bekämpfung von Covid-19 bzw. Corona haben sich mittlerweile FFP2 Masken durchgesetzt. Im direkten Vergleich mit eine Mund-Nase-Bedeckung zeigen sich eine Reihe von Vorteilen, die vor allem im Eigenschutz bestehen. Die Formel ist einfach: wer eine Alltagsmaske trägt, schützt die anderen und genügt damit auch den gesetzlichen Vorgaben – wer jedoch eine FFP2 Maske anhat, schützt darüber hinaus auch sich selbst. Wichtig ist dies vor allem dann, wenn man sich viel in der Öffentlichkeit aufhält und Supermärkte oder öffentliche Verkehrsmittel aufsucht. Dort ist nicht immer ausreichender Schutz gewährleistet und leider gibt es immer noch Personen, die sich nicht an die Maskenpflicht halten. FFP2-Masken wurden unter anderem für die medizinische Verwendung konzipiert und sind entsprechend geeignet, vor Aerosolen und damit Krankheitserregern zu schützen.
Was leisten FFP2-Masken?
Um die Besonderheit von FFP2 Masken zu verstehen, lohnt sich ein Blick auf deren Verwendung vor Corona. Die wenigsten Menschen hatten mit einem entsprechenden Mund- und Nasenschutz zu tun und lediglich im medizinischen Kontext war man sich der Möglichkeiten bewusst. Hinzu kamen FFP2-Masken aus dem Baumarkt, die vor allem bei Tätigkeiten mit großer Staubentwicklung eingesetzt wurden. Einerseits waren es Maler und Lackierer, die entsprechende Masken trugen und tragen, andererseits auch Berufe, bei denen es immer wieder zu Schleifarbeiten kommt oder auch einzelne Bereich im Bergbau. Mit anderen Worten: FFP2 Masken wurden in professionellen Kontexten getragen und gelangten nur selten in den Alltagsgebrauch der Bevölkerung.
Was bedeutet die Abkürzung FFP2?
Hinter FFP2 Masken steht die Abkürzung für das englische „filtering face piece“. Die Rede ist somit von einer Bedeckung oder einem Stück (Stoff), das filtert. Gefiltert werden entsprechend der Definition Partikelgrößen mit maximal 0,6 μm und zwar mit einer Schutzwirkung von mindestens 95 Prozent. So kommt es, dass die chinesischen und US-amerikanischen Pendants zu den FFP2-Masken auch als KN95- oder N95-Masken angeboten werden und ähnlichen Vorgaben entsprechen. Die Partikel können sowohl in Staub als auch in Nebel enthalten sein und auch die gefürchteten Aerosole, die für die Übertragung von Corona verantwortlich sind, werden effektiv ausgefiltert. Die Sicherheit einer FFP2-Maske ist enorm, wobei man unbedingt auf das Atemventil verzichten sollten, denn anderenfalls entfällt der Schutz für die Öffentlichkeit.
Was macht eine gute FFP2 Maske aus?
Es existieren eine ganze Reihe an Kriterien, die gute FFP2-Masken von Billigprodukten unterscheiden. Wenn es um die eigene Gesundheit geht, sollte man keinerlei Kompromisse eingehen und auf einheimische Siegel achten. FFP2-Masken mit entsprechender Zertifizierung findet man sowohl im vertrauensvollen Onlinehandel als auch in Apotheken. Sie sind von den KN95-Produkten zu unterscheiden, denn nur hier handelt es sich um „Persönliche Schutzausrüstung der Kategorie III (für komplexe Risiken) gemäß Verordnung (EU) 2016/425 geeignet für Labor- und professionelle Reinigungsarbeiten.“ Weitere Zertifizierungen sind die EN 149:2001+A1:2009 sowie die CE2797- Kennzeichnung. So einfach eine FFP2-Maske auch aufgebaut ist: die Fülle an Prüfungen ist groß und erst, wenn überall ein Haken gesetzt werden kann, gelangen die Produkte in den Verkauf. In China oder den USA wird natürlich ebenfalls geprüft, doch lassen sich Produkte, die via Internet angeboten werden, nicht immer auch Echtheit „abklopfen“. Ein Siegel kann schnell gefälscht sein und die Verfolgung eines Händlers, der viele Tausend Kilometer entfernt ist, ist schlichtweg unmöglich.
Tipps für FFP2-Masken
Wer mit FFP2-Masken auf Nummer sicher gehen möchte, achtet somit auf ein einheimisches Siegel und einheimische Herstellung. Im besten Fall wird auch noch dem OEKO-TEX- Standard entsprochen und auch die einzelnen Materialien stammen aus dem Inland. Gute FFP2-Masken passen sich dem Gesicht an und werden mit elastischen Ohrenbändern versehen. Die Nasenbügel sollten leicht biegbar aber dennoch stabil genug sein und die Materialien möglichst weich und elastisch. Meist handelt es sich um hochwertigen Faservlies, der natürlich hautverträglich ist und keinerlei allergische Reaktionen auslöst. Zuletzt setzt man mit guten FFP2-Masken auf Produkte, die sich über einen Zeitraum von bis zu drei Jahren problemlos lagern lassen.


