Verve Group trotzt Plattformproblemen mit optimistischer Jahresprognose
Die schwedische Verve Group, bekannt für ihre Expertise in digitaler Werbung und Spieleentwicklung, durchlebte im dritten Quartal herausfordernde Zeiten durch technische Schwierigkeiten bei der Umstellung ihrer Plattform. Auf vergleichbarer Basis sank der Umsatz in diesem Zeitraum um drei Prozent auf 110 Millionen Euro. Trotz dieser Rückschläge, führte die Vereinheitlichung der Plattform zu einer veränderten Umsatzrealisierung, die dem Umsatz einen überraschenden Anstieg um 25 Prozent auf nahezu 142 Millionen Euro ermöglichte. Ein starker Start in das letzte Quartal des Jahres gibt dem Unternehmen Hoffnung auf einen erfolgreichen Jahresendspurt.
Im Zuge dieser Entwicklungen veröffentlichte Verve eine aktualisierte Jahresprognose, die sowohl die neue Umsatzrealisierung als auch kürzlich erfolgte Zukäufe berücksichtigt. Ein direkter Vergleich mit vorherigen Prognosen fällt jedoch schwer. Die abgeschlossenen Arbeiten an der Plattform stellen nicht nur einen wichtigen Fortschritt dar, sondern versprechen auch Kostensenkungen durch Effizienzmaßnahmen im letzten Jahresquartal.
Der Konzern strebt nun für das Gesamtjahr einen Umsatz zwischen 560 und 580 Millionen Euro an, nachdem die Prognose im August auf 485 bis 515 Millionen Euro herabgesetzt worden war. Das im Sommer ebenfalls reduzierte Gewinnziel bleibt jedoch unverändert. Bis 2025 soll das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) weiterhin 125 bis 140 Millionen Euro erreichen. Im dritten Quartal fiel diese Kennzahl auf vergleichbarer Basis um über 20 Prozent auf 26,1 Millionen Euro.

