Versand durch Amazon - wie tracken?

16. Juni 2023, 15:17 Uhr · Quelle: klamm.de
Durch den kontinuierlich wachsenden Online-Markt nimmt der Versand eine zunehmend bedeutsame Bedeutung ein. Vor allem der global agierende Onlineversandhändler Amazon steht mit täglich bis zu 12 Millionen Paketsendungen vor der großen Verantwortung, dass diese beim Kunden ankommen. Dafür gibt es die Sendungsverfolgung, auch Amazon Tracking oder Tracing genannt. Hierbei macht der Fortschritt keinen Halt und lässt bereits auf innovative Ideen in der Zukunft blicken.

Die Sendungsverfolgung

Die Sendungsverfolgung stellt die Möglichkeit dar, ein Paket auf dem Weg ab der Bestellung bis zur Auslieferung an die Lieferadresse zu verfolgen. Nachdem eine Bestellung eingegangen, die Bearbeitung erfolgt und die Ware im Lager entnommen ist, erfolgt die Vorbereitung zur Lieferung mit Verpackung und Zuteilung einer Tracking-Nummer. Diese ist abhängig von dem jeweiligen Versanddienst und kann auch auch erst bei Entgegennahme jedem einzelnen Paket zugeteilt werden. Spätestens, wenn das Paket vom Lieferdienst abgeholt wird, ist die Tracking-Nummer aktiv und kann online über den Lieferdienst oder den Kundenaccount abgefragt werden. Dadurch wird der gesamte Transportprozess mit Tag und Uhrzeiten dokumentiert. Das kann bereits mit der ersten Information wie "Warten auf Abholung von Kurierdienst" beginnen, weitergehen mit "Im Zwischenlager München angekommen" und endet mit dem Vermerk "Ausgeliefert". Der Bestellprozess ist mit korrekter Zustellung abgeschlossen.

Vorteile der Sendungsverfolgung

Der Versand mit Tracking vermittelt den Kunden ein Gefühl der Sicherheit. Der Weg eines jeden Paketes kann so überprüft werden, dass der Kunde die Gewissheit erhält, dass es auf dem richtigen Weg ist. Das steigert die Vorfreude, je näher ein Paket kommt und fördert die Kundenzufriedenheit.

Die Kundenzufriedenheit wird ebenfalls durch ein niedrigeres Risiko des Verlusts eines Paketes sowie von Lieferungen an falsche Lieferadressen gesteigert. Bei riesigen Paketaufkommen kann das schnell geschehen. Durch die Sendungsverfolgung, mit Einscannen der Tracking-Nummer an jedem Standort, ist bekannt, wo sich ein Paket zuletzt befand. So kann hier die Suche gezielt beginnen. Das vereinfacht die Paketsuche deutlich im Vergleich zu einem Paket ohne Tracking, das auf langen Transportwegen irgendwo verloren/abhanden gekommen ist. Durch das Tracking werden folglich Kosten und Zeit gespart.

Ebenfalls steigert die Kundenzufriedenheit das Wissen über den bevorstehenden Lieferzeitpunkt. Meist lautet die vorletzte Lieferinformation "zur Auslieferung bereit" oder "Auf dem Weg zur Auslieferung". Der Kunde weiß durch diese Information mittels Paketverfolgung, dass der Lieferzeitpunkt in unmittelbare Nähe rückt und wann jemand für die Annahme zu Hause sein sollte. Hier ist allerdings auch zu erfahren, wenn sich der voraussichtliche Liefertermin verzögert.

Amazon Lieferung und Paketverfolgung

Der Online-Versandhandel Amazon besticht durch eine der zuverlässigsten Paketzustellungen. Kunden werden verschiedene Lieferoptionen angeboten, die sich über den Standard-, Express- und 1-Tag-Lieferung erstrecken. Dies bezieht sich auf Bestellungen, bei denen Amazon als Lieferant agiert. Verkäufer, die nicht über Amazon versenden, wählen ihre eigenen Lieferoptionen. Diese sind in der Regel aber identisch.

Unabhängig von der Lieferart werden alle Bestellungen mit Tracking-Nummern ausgestattet. Über die Website und das eigene Kundenkonto können die Online-Käufe bereits ab Bestelleingang verfolgt werden. Des Weiteren stellt Amazon eine kostenlose App für mobile Endgeräte zur Verfügung, die automatisch Informationen über den jeweiligen Standort mittels Benachrichtigung schickt. Wer mit Amazon-Alexa ausgestattet ist, kann auch über Sprachbefehl erfahren, wo sich gerade die Bestellung befindet und mit welchem Liefertermin zu rechnen ist. Sie informiert auf Nachfrage auch über den voraussichtlichen Liefertermin, Lieferverzögerungen und erfolgte Zustellungen. Zusätzlich lässt sich Amazon den Empfang eines Pakets an der Lieferadresse bestätigen. Das lässt den Kunden erkennen, wer die Paketsendung angenommen hat. Das ist besonders von Vorteil, wenn Kunden eine reine Postfachanschrift angeben. Zudem lässt sich dadurch das Diebstahlrisiko verringern.

Paket nicht angekommen oder verloren gegangen

Wenngleich vor allem bei Amazon Prozesse so optimiert sind, dass ein Paketverlust zu vermeiden ist, so kommt es dennoch gelegentlich vor. Über die Paketverfolgung ist dieser an zwei Merkmalen zu erkennen: Es folgt keine weitere Information über neue Transportetappen oder im Tracking ist die Auslieferung an eine unbekannte/falsche Adresse dokumentiert.

Bei Lieferungen innerhalb Deutschlands bleiben Pakete auf ihrem Transportweg selten länger als 48 Stunden an einem Standort hängen. Sollte kein weiterer Liefer- oder Bearbeitungsverlauf im Tracking vermerkt und der zuvor genannte voraussichtliche Liefertermin überschritten sein, ist die Chance eines Paketverlustes gegeben.

Hier kann der Kunde einen Nachforschungsauftrag stellen. Durch diesen recherchiert der Paketlieferdienst den zuletzt registrierten Standort und begibt sich hier auf die Suche nach dem Paket. Sollte es an eine falsche Lieferadresse gesendet worden sein, ist der Paketlieferant dafür verantwortlich zu machen. Wird die Fehllieferung kurzfristig erkannt und gemeldet, ist gegebenenfalls eine Abholung des Pakets und Lieferung an die richtige Adresse möglich, aber selten.

Grundsätzlich gilt ein Paket 21 Tagen nach Ablauf des voraussichtlich geplanten Liefertermins beziehungsweise nach dem Datum des Nachforschungsantrages als verloren. Amazon beziehungsweise der Verkäufer erstattet in dem Fall den Kaufpreis oder es wird sich auf eine erneute Lieferung der Bestellung geeinigt. Ein Nachforschungsantrag ist stets an den Absender, folglich an den Verkäufer oder an Amazon zu richten.

Innovativer Fortschritt bei Lieferungen

Der digitale Fortschritt kombiniert mit künstlicher Intelligenz macht es möglich, Lieferzeiten zu verkürzen. Bereits seit geraumer Zeit stehen Drohnen und Roboter im Fokus von Lieferleistungen. Hier setzt auch Amazon an und ist seit einigen Jahren bereits damit beschäftigt. Nun hat der Online-Versandhändler ein Patent auf einen speziellen Transporter angemeldet, der zusätzlich zu den Paketen auch Drohnen und Roboter an Bord hat.

Der Plan ist, die Pakete durch Drohnen und Roboter an die jeweiligen Lieferadressen zustellen zu lassen. Hier sollen entweder die Anschriften durch Scanner unkompliziert in die Drohnen und Roboter eingegeben werden und/oder sie werden mittels Fernbedienung gesteuert. Sie sollen aus der näheren Umgebung der Lieferadressen entsendet werden. Auf diese Weise können nahezu zeitgleich zahlreiche Pakete ohne zeitraubende Fahrzeiten zugestellt werden, was zu einer deutlichen Zeitersparnis und schnelleren Lieferzeiten führen soll. Allerdings ist diese Technologie noch nicht so ausgereift, dass sie Amazon zufriedenstellt. Deshalb lässt diese Innovation noch auf sich warten, aber sie wird sicherlich kommen.

Eine weitere Lieferidee basiert auf autonomen Fahrzeugen. Dies stellt ein fahrerloses Transportsystem dar. Alles funktioniert automatisiert, ohne Fahrer, der das Fahrzeug steuert und die Pakete aus dem Fahrzeug zum Kunden trägt. Wie genau gänzlich auf menschliche Zustellungsleistung dabei verzichtet werden kann, ist vor allem noch für den Weg vom Fahrzeug beziehungsweise der Straße bis zur Haustür unklar. Aber zahlreiche Experten und Start-ups arbeiten daran, diese Lieferidee zu vervollständigen, zuverlässig umzusetzen und Lieferungen noch effizienter gestalten zu können.

Online-Shopping / Sendungsverfolgung
16.06.2023 · 15:17 Uhr
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