Investmentweek

Verbesserungen bei der Digitalisierung der Grenzkontrollen in der EU

28. Dezember 2025, 18:20 Uhr · Quelle: InvestmentWeek
Das Entry-Exit-System der EU deckt Identitätsbetrug auf und steigert die Grenzsicherheit durch biometrische Daten.

Die Europäische Kommission zieht eine insgesamt positive Bilanz aus der Implementierung des neuen Entry-Exit-Systems (EES) für Bürgerinnen und Bürger von Nicht-EU-Staaten. Das innovative System zur Kontrolle der Ein- und Ausreisen hat seit seiner Inbetriebnahme vor zweieinhalb Monaten bereits beträchtliche Erfolge verzeichnet. Konkret wurden mehr als 100 Fälle von Identitätsbetrug aufgedeckt, was auf die Wirksamkeit und Notwendigkeit einer modernisierten Grenzkontrolle hinweist.

Seit Einführung des EES wurden mehr als 13,3 Millionen Ein- und Ausreisen registriert, wobei bemerkenswerte 60 Prozent dieser Registrierungen biometrische Daten wie Fingerabdrücke und Gesichtsbilder umfassen. Diese Technologie ermöglicht es, die Identität der Reisenden mit großer Genauigkeit zu überprüfen und trägt entscheidend zur Sicherheit der EU-Außengrenzen bei. Darüber hinaus offenbart das System auch, dass knapp 7.000 Einreiseverweigerungen bis Mitte Dezember dokumentiert wurden.

Der EU-Migrationskommissar Magnus Brunner äußerte seine Anerkennung für die Innovation des EES, welches nicht nur die Sicherheit an den Außengrenzen der Europäischen Union verbessert, sondern auch die Effizienz der Grenzbehörden signifikant erhöht. Brunner betonte die Transparenz, die das System schafft, indem es präzise protokolliert, wer zu welchem Zeitpunkt in die Europäische Union ein- und ausreist. Dies vermindert die Gefahr von Einreisen mit gefälschten Dokumenten oder falschen Identitäten erheblich.

Die Einführung des Systems begann am 12. Oktober und erfolgt schrittweise an verschiedenen Grenzübergängen. Nicht-EU-Bürgerinnen und -Bürger sind verpflichtet, sich elektronisch zu registrieren, wobei jene mit Aufenthaltskarten, die sich in einer engen Beziehung zu einem EU-Bürger befinden, von dieser Pflicht ausgenommen sind. Die Anpassungen betreffen deutsche Staatsangehörige und andere Bürger der EU nicht. Dennoch wird von den Einreisenden erwartet, neben ihrem Reisepass auch ihre biometrischen Daten in das System einzuspeisen.

Der Zeitplan für die vollständige Einführung des EES sieht vor, dass alle europäischen Außengrenzen bis zum 10. April 2026 dieses System vollständig implementiert haben. Damit wird die herkömmliche Passstempelung bald der Vergangenheit angehören. Die Europäische Kommission versichert, dass das Projekt im Zeitplan liegt und Fortschritte wie vorgesehen gemacht werden. In Deutschland ist das EES bereits an den bedeutendsten Flughäfen - darunter Frankfurt am Main, Berlin, Düsseldorf und München - erfolgreich im Einsatz.

Technologie / EU / Grenzkontrolle / Digitalisierung / Biometrie / Sicherheit
[InvestmentWeek] · 28.12.2025 · 18:20 Uhr
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