USA verschärfen Sanktionen gegen Iran: Fokus auf Öltransport und Internetkontrolle
Die Regierung der Vereinigten Staaten hat jüngst angekündigt, neue Sanktionen gegen die Führung des Iran zu verhängen, um deren Einfluss im Zuge eines harten Vorgehens gegen Demonstranten zu schwächen. Im Zentrum dieser Maßnahmen stehen neun Schiffe sowie deren Eigentümer und mehrere Managementfirmen, die für den aufsehenerregenden Transport von iranischem Öl und Ölprodukten im Wert von Hunderten Millionen US-Dollar verantwortlich sind. Laut dem US-Finanzministerium sollen diese Geschäftsaktivitäten zur Finanzierung von Terror beitragen.
Diese Sanktionen haben das Ziel, den Verkauf von Öl zu verhindern und die iranische Regierung finanziell unter Druck zu setzen. Neben den wirtschaftlichen Maßnahmen verurteilen die USA auch die Abschaltung des Internets im Iran, welche als Versuch gilt, Übergriffe zu verschleiern. Die iranische Bevölkerung ist bereits seit über zwei Wochen größtenteils offline.
Auslöser der Proteste im Iran war eine wirtschaftliche Krise, die Ende Dezember begann. Rasch entwickelten sich die Unruhen zu politischen Demonstrationen gegen das autoritäre Regime der Islamischen Republik. Der iranische Sicherheitsapparat reagierte mit harter Hand und unterdrückte die Proteste gewaltsam. Mittlerweile sind die Unruhen im Land nahezu erloschen.

