US-Militäraktion in der Karibik: Beschlagnahmung von Öltanker 'Olina' sorgt für Wirbel
In einer spannenden Serie von Operationen hat das US-Militär erneut seine Entschlossenheit zur Sicherung der westlichen Hemisphäre unter Beweis gestellt. Marineinfanteristen und Matrosen beschlagnahmten vor Sonnenaufgang den Öltanker 'Olina' in der Karibik, wie das Südkommando des US-Militärs (Southcom) auf der Plattform X verkündete. Der Einsatz verlief reibungslos und ohne Zwischenfälle.
Die Beschlagnahmung erfolgt im Kontext einer Reihe von militärischen Aktionen, bei denen in dieser Woche bereits zwei weitere Schiffe kontrolliert wurden. Laut Angaben des 'Wall Street Journals' war die US-Küstenwache ebenfalls an der jüngsten Operation beteiligt. Der Öltanker 'Olina' war zuvor unter einem anderen Namen bekannt und wegen Sanktionen bezüglich des Transports von russischem Öl ins Visier der USA geraten. Zusätzlich soll das Schiff nicht genauer spezifizierte Verbindungen zu Venezuela unterhalten haben.
In den letzten Wochen haben die US-Streitkräfte insgesamt mehrere Öltanker unter ihrer Kontrolle gebracht. Präsident Donald Trump hatte jüngst angekündigt, jegliche sanktionierte Öltanker, die ihren Weg von oder nach Venezuela nehmen, einer Blockade zu unterziehen. Diese Maßnahme begründete er damit, dass Venezuela amerikanisches Öl und andere Vermögenswerte angeblich entwendet habe und diese zurückgegeben werden müssten.
Am Nachmittag erklärte Trump auf seiner sozialen Plattform Truth Social, dass die Beschlagnahmung des Öltankers in Abstimmung mit der Übergangsregierung Venezuelas geschah. Der Frachter habe das Land ohne Erlaubnis verlassen, und das Öl werde nun im Rahmen des sogenannten GREAT Energy Deals verkauft. Ob der erwähnte Frachter identisch mit dem von der Küstenwache kontrollierten Schiff ist, bleibt derzeit unklar.

