US-Aktienmärkte lassen Luft raus – Renditen drücken die Stimmung

Nach einem hoffnungsvollen Handelsstart mit beinahe einem Prozent Kursgewinn mussten die US-Aktienindizes gegen Handelsschluss einen Teil der Gewinne wieder abgeben, als die Renditen am Anleihemarkt weiter anzogen. Der Dow Jones Industrial endete den Tag mit einem marginalen Zuwachs von 0,06 Prozent auf 37 775,38 Zähler. Die steigenden Zinsen, eine Folge der hartnäckigen Inflation und einer robusten US-Wirtschaft, sorgten im judizierenden S&P 500 für ein Absacken um 0,22 Prozent auf 5011,12 Punkte.

Blickt man auf die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen, wird die Zinsbelastung deutlich: Mit teils 4,7 Prozent wurde zwischenzeitlich ein Hoch seit November des Vorjahres notiert. Eine Verschiebung der Investorenlaunen weg von der Aktie und zurück in festverzinsliche Anlagen ist die Konsequenz.

Im technologielastigen Nasdaq 100 zeigte sich eine Fortsetzung der Verkaufsdynamik, ein Rückgang um 0,57 Prozent auf 17 394,31 Punkte zeugt von diesem Trend. Die anhaltenden Kursverluste in der Chip-Branche, vertreten durch NXP Semiconductors, Applied Materials und Micron, verdeutlichen die Abkehr von Technologiewerten.

Tesla aktuell im Fokus der Investoren: Die Papiere des Elektroautobauers verzeichneten ein Minus von 3,6 Prozent und notierten damit so niedrig wie zu Beginn des Jahres. Eine gestrichene Kaufempfehlung vonseiten der Deutschen Bank und eine düstere Prognose von rund 20 Prozent Kursverlust zeichnen hierfür verantwortlich.

Ein Blick auf den Gesundheitssektor: Hier gab es Zuwächse zu feiern. Elevance Health konnte um 3,2 Prozent zulegen, nach einer angehobenen Gewinnprognose für das Geschäftsjahr. Dies wirkte sich auch positiv auf den Kurs des Dow-Schwergewichts Unitedhealth aus, das um 3 Prozent zulegte.

Blackstone hingegen büßte 2,3 Prozent ein, nachdem das Investmenthaus einen geringeren Mittelzufluss für das erste Quartal vermeldete. Im Luftfahrtbereich sorgten Jetblue und Alaska Air für positive Schlagzeilen: Beide Unternehmen konnten sich im Kurs steigern, gestärkt durch positive Marktmeinungen und Gewinnprognosen.

Der erneute Abwärtstrend der US-Anleihen am Donnerstag, dokumentiert durch einen Rückgang des Terminkontrakts für zehnjährige Papiere um 0,30 Prozent auf 107,83 Zähler, rundet das Bild ab. Der Euro litt unter den starken Konjunkturdaten der USA und sackte im späten New Yorker Handel auf 1,0644 US-Dollar ab. (eulerpool-AFX)

Finanzen / Markets
[Eulerpool News] · 19.04.2024 · 02:21 Uhr
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