Umstrittener Vorschlag: Trump plant Dividende für US-Bürger
Auf der sozialen Plattform Truth Social verkündete der ehemalige US-Präsident Donald Trump seine Absicht, den amerikanischen Bürgern eine einmalige "Dividende" von mindestens 2.000 US-Dollar zukommen zu lassen. Eine Geste allerdings mit Einschränkungen: Bürger mit höheren Einkommen sollen von dieser Zuwendung ausgeschlossen werden. Trump beruft sich dabei auf die Zolleinnahmen, die angeblich in Billionenhöhe sprudelten, und die seiner Meinung nach sogar die hohen Schulden der USA abtragen könnten. Starke Worte fand er für Kritiker der Zölle, die er als "NARREN" bezeichnete.
Bereits in der Vergangenheit hatte Trump über Geldleistungen an die Bevölkerung als Entlastungsmaßnahme nachgedacht, die Idee dann aber nicht weiter verfolgt. Angesichts der Erfolgswelle der Demokraten bei den jüngsten Wahlen und der wachsenden internen Kritik, dass er die Interessen seiner Kernwählerschaft vernachlässige, greift Trump nun auf diesen Vorschlag zurück. Gerade diesen Menschen versprach er im Wahlkampf eine Senkung der Lebenshaltungskosten, die sich jedoch nach wie vor als drückend erweisen. Während Trump von "nahezu keiner Inflation" spricht, bleibt die Tatsache, dass die Teuerungsrate zuletzt bei 3,0 Prozent lag.
Ein zusätzlicher Auslöser der Unsicherheit ist der rasante Fortschritt im Sektor der Künstlichen Intelligenz (KI), der nicht nur Chancen, sondern auch Risiken birgt. Es wächst die Besorgnis über mögliche Massenentlassungen und steigende Energiekosten. Hinzu kommt die Herausforderung der hohen Wohnkosten in Großstädten wie New York. Inmitten dieser Gemengelage warnen Experten vor einer möglichen KI-Blase an der Börse. Trotz dieser Bedenken zeigt sich Trump optimistisch und spricht von "Rekordaktienpreisen" und massiven Investitionen in den USA, bei denen neue Anlagen und Fabriken wie Pilze aus dem Boden schießen.

