Ukraine-Russland-Konflikt: Drohnenangriffe auf Fabrik und Störungen im Flugverkehr
Inmitten der anhaltenden Spannungen zwischen der Ukraine und Russland meldeten russische Medien den Beschuss einer bedeutenden Batteriefabrik durch ukrainische Drohnen. In der etwa 400 Kilometer südlich von Moskau gelegenen Stadt Jelez berichten Telegramkanäle von mehreren Explosionen, die die Region erschütterten. Laut Igor Artamonow, Gouverneur des Gebiets Lipezk, wurden Trümmer der Drohnen auf dem Gelände der betroffenen Fabrik geborgen, was zu einem Brand führte und die Evakuierung des Unternehmens erforderlich machte.
Zusätzlich zu den Schäden an der Fabrik, die unter dem Namen Energija firmiert und wichtige Batterien für Drohnen, Flugzeuge, Schiffe und Funktechnik herstellt, meldeten offizielle Stellen auch die Beschädigung eines Wohnhauses in Jelez. Nach Informationen des russischen Gesundheitsministeriums in Moskau mussten neun Verletzte in Krankenhäusern behandelt werden.
Gleichzeitig setzte sich die Störung des Moskauer Flugverkehrs fort. Das russische Militär berichtete, innerhalb von 24 Stunden über 110 ukrainische Drohnen abgefangen zu haben. In der Nacht führten die Sicherheitsvorkehrungen dazu, dass die Start- und Landerechte auf Moskauer Flughäfen zeitweise ausgesetzt wurden.
Ein ungewöhnlicher Vorstoß russischer Drohnenangriffe traf derweil Gebiete weit im Westen der Ukraine. Laut ukrainischen Behörden wurden die Regionen Tscherniwzi und Iwano-Frankiwsk beschädigt. Am nächsten Morgen herrschte weiterhin Luftalarm in den Provinzen Kiew und Schitomir.

