Ukraine fordert verstärkte Unterstützung aus dem Westen: Keine Kompromissbereitschaft auf russischer Seite
Die ukrainische Regierung zeigt sich unverändert skeptisch gegenüber einem friedlichen Dialog mit Moskau und hat die internationalen Verbündeten zu verstärkten Waffenlieferungen sowie weitergehenden Sanktionen aufgerufen. Mychajlo Podoljak, Berater im Büro des ukrainischen Präsidenten, betonte auf Telegram, dass keine Raum für Kompromisse bestehe. Die Forderungen des Kremls, die Gebietsabtretungen, Abrüstung und einen Verzicht auf die NATO-Mitgliedschaft umfassen, seien unannehmbar und untergraben die Souveränität der Ukraine.
Podoljak ist der Ansicht, dass Russland nur durch entschlossenen Druck zum Frieden gezwungen werden könne. Die Ukraine setzt darauf, Russland in eine militärische Position zu drängen, aus der es keine Angriffsfähigkeit mehr besitzt. Die Absicht der Ukraine bleibt klar: Der Aggressor soll eine derartige Niederlage erleiden, dass zukünftige Aggressionsversuche unterbunden werden.
Darüber hinaus sprach sich Podoljak für die Übertragung eingefrorener russischer Vermögenswerte an die Ukraine aus, um die Haushaltslage des Landes zu unterstützen. Seit über drei Jahren kämpft die Ukraine an der Seite westlicher Partner gegen die russische Invasion, um ihre territoriale Integrität und Unabhängigkeit zu wahren.

