Trump und Netanjahu: Entscheidungsträger im Weißen Haus im Dialog über Iran
Im Weißen Haus fanden Gespräche zwischen US-Präsident Donald Trump und Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu statt, bei denen das komplexe Thema Iran im Mittelpunkt stand. Sowohl die USA als auch Israel erwarten von der Islamischen Republik nicht nur eine Begrenzung ihres kontroversen Atomprogramms, sondern auch eine Reduzierung des Raketenarsenals und der Unterstützung von Verbündeten in der Region, wie den Huthi-Rebellen im Jemen und der Hisbollah.
Netanjahu und Trump kamen bereits zum siebten Mal zusammen, seit der US-Präsident im Amt ist. Gleichzeitig nahmen Vertreter der USA und Irans in der omanischen Hauptstadt Maskat neue Gespräche auf. Ein weiterer Verhandlungstermin steht jedoch noch aus. Trump betont weiterhin seine militärischen Drohungen, sollte keine Einigung erzielt werden.
In den Gesprächen mit Trump drängte Netanjahu auf spezifische Forderungen an ein Abkommen zwischen den USA und dem Iran. Für Israel stellt Irans Nuklear- und Raketenprogramm eine erhebliche Bedrohung dar. Gleichwohl ist Teheran lediglich bereit, über das Atomprogramm zu verhandeln. Vor dem Gespräch unterzeichnete Netanjahu bei einem Treffen mit US-Außenminister Marco Rubio ein Dokument zum Beitritt zum sogenannten "Friedensrat", der von Trump initiiert wurde und für den Wiederaufbau im Gazastreifen verantwortlich sein soll.

