Supreme Court ermöglicht verdachtsunabhängige Kontrollen in Los Angeles vorerst wieder
Der Supreme Court der Vereinigten Staaten hat kürzlich entschieden, eine bisherige Einschränkung für verdachtsunabhängige Kontrollen von Migranten in Los Angeles vorläufig aufzuheben. Diese Entscheidung bleibt in Kraft, bis das oberste Gericht eine fundierte Entscheidung in der laufenden Berufungssache fällt. Der genaue Grund für diese Aufhebung wurde von Seiten des Supreme Courts zunächst nicht bekannt gegeben.
Im Sommer hatte ein Gericht die Beamten in Los Angeles zuvor davon abgehalten, Personen ohne konkreten Verdacht anzuhalten, lediglich basierend auf äußeren Merkmalen oder ihrer Sprache. Kritiker hatten in der Vergangenheit bemängelt, solche Praktiken kämen einer Form von "Racial Profiling" gleich. Besonders in den heißen Sommermonaten sorgten Einwanderungsrazzien in Los Angeles für erheblichen Unmut und führten zu Protesten.
In der Metropole an der Westküste leben viele Menschen ohne gültige Aufenthaltsgenehmigung. Um die wachsenden Proteste zu kontrollieren, setzte die US-Regierung unter der Führung von Präsident Donald Trump damals sogar die Nationalgarde ein. Auch in der Hauptstadt Washington und anderen Städten intensiviert die Einwanderungsbehörde ICE derzeit ihr Vorgehen gegen Menschen, die ohne Papiere im Land verweilen.

