Streit um Graceland: Riley Keough kämpft gegen betrügerischen Verkaufsplan

Die Enkelin der Rock'n'Roll-Legende Elvis Presley, Riley Keough, sieht sich mit einem dubiosen Vorhaben konfrontiert: Eine Firma plant, das ehemalige Anwesen ihres Großvaters in Memphis irrtümlich zu versteigern. Rechtsvertreter der Schauspielerin haben rechtliche Schritte eingeleitet, um das Vorhaben zu unterbinden, welches sie als betrügerischen Versuch deklarieren.

Die im Monat eingebrachten Gerichtsdokumente beschuldigen das Unternehmen Naussany Investments & Private Lending, fälschlicherweise zu behaupten, Lisa Marie Presley – Elviss Tochter und Keoughs Mutter, welche 2023 verstarb – habe Graceland als Sicherheit für einen Kredit genutzt. Elvis Presley Enterprises, der Betreiber von Graceland, bestreitet eine Zwangsversteigerung und bekräftigt, die Klage diene dazu, den Betrug zu stoppen. Graceland, als beliebtes Reiseziel bekannt, stellt für die Betreibergesellschaft und den Familientrust eine signifikante Einkommensquelle dar.

Es gibt nach Aussage des Unternehmens keine unmittelbare Rückmeldung der Bevollmächtigten Keoughs zum Thema oder Kommentare des mit dem Fall betrauten Anwalts.

Wenige Monate nach dem Tod von Lisa Marie Presley lieferte Naussany Investments Dokumente, die suggerierten, sie hätte 3,8 Millionen US-Dollar geliehen und Graceland dafür als Sicherheit gegeben. Eine Zwangsversteigerung von Graceland für einen Donnerstag stand gemäß Gerichtspapieren an, was jedoch nach Einwand von Keoughs Anwälten bezüglich betrügerischer Urkunden durch eine gerichtliche Verfügung gestoppt wurde. Ein Anhörungstermin ist für Mittwoch angesetzt.

Kontaktversuche zu Naussany Investments über in den Gerichtsdokumenten angegebene E-Mail-Adressen und Telefonnummern blieben erfolglos, eine Telefonnummer sei nicht mehr in Betrieb.

Im letzten Jahr übernahm Keough nach einem monatelangen Rechtsstreit mit der Großmutter Priscilla Presley die alleinige Treuhänderschaft über das von der Mutter errichtete Promenade Trust.

Obgleich die Familie teils finanzielle Herausforderungen zu meistern hatte, blieb das Haupthaus in Graceland – ein Anwesen mit acht Schlafzimmern und Bädern, das Elvis Presley von 1957 bis zu seinem Tod 1977 bewohnte – in ihrem Besitz. Das Haus wurde 2021 mit 5,6 Millionen US-Dollar bewertet. Doch als Touristenattraktion ist Graceland weitaus mehr wert: Im Jahr 2022 wurden Einkünfte von mindestens 80 Millionen US-Dollar generiert, von denen die meisten Elvis Presley Enterprises zugutekommen. Der Familientrust hält 15 Prozent an Elvis Presley Enterprises. (eulerpool-AFX)

Finanzen / Business
[Eulerpool News] · 21.05.2024 · 20:26 Uhr
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