Stabile Arzneimittelversorgung: Ministerin Warken gibt Entwarnung
Der Gesundheitssektor kann aufatmen: Bundesgesundheitsministerin Nina Warken versichert eine gesicherte Versorgungslage mit Arzneimitteln für Herbst und Winter. "Trotz der berechtigten Sorgen der letzten Jahre ist die Versorgung gewahrt", so die CDU-Politikerin. Vor allem bei Kinderarzneimitteln sei eine deutliche Verbesserung zu beobachten, was auf Maßnahmen der Vorgängerregierung zurückzuführen ist. Ein Schlüssel zu dieser positiven Entwicklung war das im Jahr 2023 verabschiedete Anti-Engpass-Gesetz, das mit gelockerten Preisregeln Lieferungen für Hersteller attraktiver machte. Damit wurden auch strategische Vorräte vorgeschrieben, um Versorgungsengpässe bei viel gefragten Arzneimitteln zu vermeiden.
Zusätzlich plant Ministerin Warken weitere Reformen, um Apotheken mehr Flexibilität beim Ersatz von Arzneimitteln zu gewähren. Auf europäischer Ebene sollen neue Regelungen den Produktionsstandort Europa stärken. "Wir beobachten die Entwicklung genau und sind bereit, bei Bedarf kurzfristige Maßnahmen umzusetzen", betont die Ministerin.

