Smarte Growboxen: Einfacher Cannabis-Anbau zu Hause

Grüner Daumen digital
Sogenannte «smarte» Anzuchtkästen bieten eine bequeme und sichere Möglichkeit, Cannabis zu Hause anzubauen. Mit diesen Modellen können Hobbygärtner erfolgreich ernten.
Foto: heise medien/heise medien/dpa
So sieht eine Cannabispflanze in der dritten Woche nach der Keimung in der Hey-abby Grow Box aus.

Berlin (dpa/tmn) - Cannabispflanzen benötigen eine passende Temperatur und Luftfeuchtigkeit, die richtige Menge an Wasser und Nährstoffen sowie reichlich Licht. Digital unterstützte Anzuchtboxen, bekannt als sogenannte «Growboxen», können den Eigenanbau erleichtern.

Durch die Automatisierung werde der Arbeitsaufwand verringert und der legale Anbau zu Hause leichter zugänglich gemacht, so das IT- und Techmagazin c’t in Ausgabe 12/24. Ausgerüstet sind die schrank- oder terrariengroßen Geräte mit Sensoren, Ventilatoren, automatischer Bewässerung und programmierbarer LED-Beleuchtung und bieten eine kontrollierbare Umgebung für bis zu drei Pflanzen. Viele Modelle können bequem über eine App gesteuert werden.

Wenn Sie überlegen, Ihre eigenen Pflanzen zu Hause anzubauen, hat die c’t-Redaktion drei smarte Growboxen unter die Lupe genommen, die für unterschiedliche Bedürfnisse geeignet sind.

Hey-abby Grow Box «OG Edition» 

Diese kompakte Box ist ideal für eine Pflanze bis zu 80 Zentimeter Höhe. Sie arbeitet mit einem hydroponischen System, bei dem die Wurzeln direkt im Wasser hängen. Dank der zugehörigen App können Sie das Wachstum und die Nährstoffzufuhr ganz einfach automatisieren, so c't.

Linfa Weezy 

Mit Platz für bis zu drei kleinere Pflanzen nutzt auch die Linfa Weezy ein hydroponisches System. Auch hier ermöglicht die App dem IT- und Techmagazin zufolge eine einfache Steuerung und Überwachung des Anbauprozesses.

Urban Chili 3.0 

Für alle, die mehr Platz benötigen, ist laut c't die urban Chili 3.0 die beste Wahl. Sie bietet Raum für bis zu vier Pflanzen bis zu einer Höhe von 112 Zentimetern und setzt auf klassische Erde als Nährboden. Diese Box ist als einzige im Test abschließbar sowie licht- und geruchsdicht.

Aber wie teuer ist es, sich eine smarte Growbox für zu Hause zuzulegen?  Die Kosten für die Anschaffung der getesteten Boxen liegt bei 700 und 2000 Euro. Der benötigte Strombedarf ist dabei vergleichbar mit der Menge, die ein Durchschnittsuser für Netflix braucht.

Gesetzliche Richtlinien vor dem Anbau beachten 

Bevor Sie loslegen, sollten Sie sich mit den gesetzlichen Bestimmungen vertraut machen. Die erlaubte Menge liegt bei 50 Gramm getrockneter Blüten und Blätter. Um diese Menge nicht zu überschreiten, ist es wichtig, die Ernte vor dem Trocknen zu wiegen, so c't. Außerdem ist der Konsum in der Öffentlichkeit nur in begrenztem Umfang erlaubt, Nichteinhaltung kann zu Geldstrafen führen.

Technik / Hanfanbau / Cannabis / Growboxen / TPDS / tmn1001 / Deutschland
21.05.2024 · 16:17 Uhr
[0 Kommentare]
 
Schafft das Rassemblement National die absolute Mehrheit?
Marine Le Pen's Partei könnte laut aktuellen Umfragen zur stärksten Kraft in der französischen […] (01)
Apple führt neue KI-Funktionen vorerst nicht in der EU ein
Cupertino (dpa) - Apple wird seine jüngst angekündigten neuen KI-Funktionen vorerst nicht in […] (00)
Review: Elder Scrolls Online – Gold Road – das neue Kapitel im Test
Elder Scrolls Online feiert sein zehnjähriges Jubiläum und bringt passend dazu sein achtes […] (00)
Review: Edifier QR 65: Der kabellose Lautsprecher, der alle Erwartungen übertrifft
In einer Welt, in der Musik, Filme und Spiele einen großen Teil unseres Lebens ausmachen, ist […] (01)
Das Erste zeigt «Limbo»
In der Nacht auf Samstag, den 3. August 2024, strahlt Das Erste die Viaplay-Serie Limbo – Gestern waren […] (00)
Kurioses türkisches Eigentor hilft: Portugal im Achtelfinale
Dortmund (dpa) - Cristiano Ronaldo schüttelte erst einen ungebetenen Fan auf dem Rasen ab, dann […] (03)
 
 
Suchbegriff