Schatten-IT im Mittelstand automatisch entlarven
Automatisierte Asset Discovery schafft Transparenz über unbekannte Geräte, vergessene IP-Adressen und unerkannte IoT-Komponenten im Unternehmensnetzwerk

23. September 2026, 15:24 Uhr · Quelle: Pressebox
Enginsight erkennt kontinuierlich unbekannte Geräte in Unternehmensnetzwerken und ermöglicht deren Einordnung in die Sicherheitsstrategie.

Hohenbrunn, 23.09.2026 (PresseBox) -  

Was steht eigentlich wirklich im Netzwerk eines Unternehmens?

Auf diese Frage können viele Unternehmen keine vollständige Antwort geben. Neben bekannten Servern, PCs und Netzwerkkomponenten finden sich in gewachsenen IT-Umgebungen häufig Geräte, die längst nicht mehr in der offiziellen Dokumentation auftauchen: alte Drucker, vergessene Netzwerkgeräte, virtuelle Systeme oder IoT-Komponenten, die irgendwann angeschlossen wurden und seitdem einfach ihren Dienst verrichten.

Genau diese Schatten-IT kann zum Sicherheitsrisiko werden.

Denn was nicht bekannt ist, wird häufig auch nicht überwacht, aktualisiert oder auf Schwachstellen geprüft.

Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen ist eine vollständige manuelle Inventarisierung allerdings kaum dauerhaft zu leisten. Netzwerke verändern sich, neue Geräte kommen hinzu und bestehende Systeme werden ersetzt oder umkonfiguriert.

Das Netzwerk automatisch im Blick behalten

Hier setzt die automatisierte Asset Discovery von Enginsight an. Die Plattform kann Netzwerkumgebungen kontinuierlich nach vorhandenen Geräten durchsuchen und dabei neue IP-Adressen erkennen und die gefundenen Netzwerkgeräte klassifizieren. So entsteht ein aktuelleres Bild der tatsächlich vorhandenen IT-Infrastruktur.

Dabei geht es nicht nur um klassische Endgeräte. Je nach Umgebung lassen sich beispielsweise auch Drucker, Router, Switches und IoT-Geräte erfassen. Auch Geräte, auf denen kein Agent installiert werden kann, können über Netzwerkmechanismen wie Ping-, Port- oder SNMP-Monitoring berücksichtigt werden.

„Viele Unternehmen wissen sehr genau, welche Systeme sie offiziell betreiben. Schwieriger wird es bei den Geräten, die irgendwann einmal ins Netzwerk gekommen sind und anschließend aus dem Blick geraten“, sagt Christian Degold, IT Security Consultant bei der AERAsec Network Services and Security GmbH. „Genau deshalb ist eine automatisierte Erkennung so wichtig. Sie schafft zunächst einmal die Grundlage dafür, überhaupt zu wissen, was geschützt werden muss.“

Vom unbekannten Gerät zum bekannten Asset

Die automatische Erkennung ist dabei mehr als eine digitale Inventarliste. Die gewonnenen Informationen können als Ausgangspunkt für weitere Sicherheitsanalysen dienen. Bei Enginsight lassen sich erkannte Assets beispielsweise für weiterführende Security-Checks und Penetrationstests nutzen.

Damit entsteht ein kontinuierlicher Prozess:

Erkennen. Einordnen. Überwachen. Absichern.

Für den Mittelstand ist das besonders relevant. Denn eine belastbare Sicherheitsstrategie beginnt nicht erst bei der Erkennung eines Angriffs oder einer kritischen Schwachstelle.

Sie beginnt mit einer einfachen Frage:

Welche Geräte befinden sich überhaupt in unserem Netzwerk?

„Eine aktuelle Übersicht der eigenen IT-Umgebung klingt zunächst nach einer organisatorischen Aufgabe“, so Degold. „Aus Security-Sicht ist sie aber eine entscheidende Grundlage. Wenn ein unbekanntes Gerät im Netzwerk auftaucht, sollte das nicht erst Monate später bei einer manuellen Inventur auffallen.“

Mit automatisierter Asset Discovery können Unternehmen ihre IT-Umgebung kontinuierlich im Blick behalten und neue oder bislang unbekannte Netzwerkgeräte schneller sichtbar machen.

Denn Schatten-IT wird nicht dadurch sicherer, dass man sie nicht sieht.

Sie wird sicherer, wenn man sie erkennt und unter Kontrolle bringt.

 

Über AERAsec:

Die AERAsec Network Services and Security GmbH wurde im Jahr 2000 gegründet und hat ihren Sitz in Hohenbrunn bei München. Als spezialisiertes IT-Sicherheitsunternehmen unterstützt AERAsec mittelständische Unternehmen und internationale Konzerne bei der Planung, Implementierung und dem Betrieb moderner Cybersecurity-Lösungen.

Das Leistungsspektrum umfasst die Bereiche Netzwerksicherheit, Authentifizierung, sicherer Remote Access, Malware- und Content-Filterung sowie Firewall Policy & Change Orchestration. Ergänzt wird das Portfolio durch fundierte Beratung, praxisnahe Trainings und qualifizierte Support- und Managed-Services-Leistungen.

AERAsec ist nach ISO/IEC 27001 zertifiziert und erfüllt damit international anerkannte Standards für ein wirksames Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS). Die Zertifizierung unterstreicht den hohen Anspruch des Unternehmens an Qualität, Sicherheit und den verantwortungsvollen Umgang mit sensiblen Informationen.

Weitere Informationen zu AERAsec finden Sie unter https://AERAsec.de.

Kontakt:

AERAsec Network Services and Security GmbH
Dr. Matthias Leu
Wagenberger Straße 1
85662 Hohenbrunn
Telefon (08102) 895 190
Telefax (08102) 895 199
E‑Mail: [email protected]

 

Sicherheit / Schatten-IT / Asset Discovery / Netzwerksicherheit / Mittelstand
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