Schaeffler trotzt widrigen Bedingungen: Deutlicher Umsatzrückgang im zweiten Quartal
Der renommierte Auto- und Industriezulieferer Schaeffler sah sich im zweiten Quartal mit größeren Herausforderungen konfrontiert, als Experten ursprünglich prognostiziert hatten. Der Umsatz des im SDax gelisteten Unternehmens, verglichen auf vergleichbarer Basis, fiel im Jahresvergleich um 5,7 Prozent auf 5,92 Milliarden Euro, wie das Unternehmen mit Sitz in Herzogenaurach am Mittwoch bekanntgab. Besonders belastend wirkten sich die rückläufigen Geschäfte im klassischen Autozuliefersektor sowie im Bereich der Wälz- und Kugellager aus. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern sank um 15,8 Prozent auf 205 Millionen Euro, was einer Verschlechterung der Marge um 0,4 Prozentpunkte auf 3,5 Prozent entspricht. Dieser Rückgang übertraf die Erwartungen der Analysten, die mit einem weniger drastischen Einbruch gerechnet hatten. Bemerkenswert ist, dass unter dem Strich ein Nettoverlust von 40 Millionen Euro steht, nachdem im Vorjahr noch ein Gewinn von 33 Millionen Euro erzielt wurde. Trotz dieser Herausforderung hält der Vorstandsvorsitzende Klaus Rosenfeld an den Jahresprognosen fest. Diese Bestätigung zeugt von einem gewissen Vertrauen in die strategischen Anpassungen und langfristigen Pläne des Unternehmens, trotz der aktuellen Widrigkeiten.

