Rückschlag bei Fusionsgesprächen: Maaden und Alba beenden Verhandlungen
Die geplanten Gespräche zwischen Saudi Arabian Mining Company, besser bekannt als Maaden, und dem bahrainischen Aluminiumhersteller Aluminium Bahrain (Alba) über einen Aktientausch zur Schaffung eines der weltweit größten Aluminiumproduzenten sind gescheitert. Dieser Schritt hätte die gesamte Kapitalbeteiligung von Maadens Tochtergesellschaften, Maaden Aluminium Co. und Maaden Bauxite and Alumina Co., in neue Aktien von Alba umgewandelt.
Nach der Ankündigung im vergangenen September signalisierten die Aktienmärkte ihre Unzufriedenheit: Albas Aktien verloren bis zu 8,6 % an Wert, während Maaden einen geringeren Rückgang von 0,7 % verzeichnete. Die Gründe für den Abbruch der Gespräche wurden von beiden Unternehmen nicht näher erläutert, obwohl sie erst kürzlich eine Verlängerung der unverbindlichen Verhandlungen um vier Monate angekündigt hatten.
Zusätzlich hatte Maaden parallel eine eigenständige Vereinbarung getroffen, um Alba-Aktien von einer Tochtergesellschaft der saudischen Petrochemiefirma Saudi Basic Industries Corp. zu erwerben, ein Geschäft, das auf etwa eine Milliarde US-Dollar geschätzt wird. Sowohl Maaden als auch Alba nehmen zunehmend bedeutende Rollen im internationalen Aluminiumsektor ein, vor allem in der Herstellung von hochwertigen Produkten, die traditionell von wenigen Anbietern dominiert wurden.

