Rückbau der A100-Ringbahnbrücke: Verzögerter Start für dringend benötigtes Infrastrukturprojekt
Mit ein wenig Verspätung hat der Abriss der baufälligen A100-Ringbahnbrücke im Berliner Westen nun begonnen. Der „Knabberer“, ein großes Schneidewerkzeug für Beton, ist im Einsatz und trennt zunächst die Rampe von der Brücke. Die Brücke befindet sich im viel befahrenen Autobahndreieck Funkturm im Stadtteil Charlottenburg und ist täglich entscheidend für den Straßenverkehr von rund 230.000 Fahrzeugen.
Der ursprünglich für Freitagmittag angesetzte Beginn verschob sich unerwartet. Daher startete der Abriss erst am Samstagmorgen, wie der Projektleiter feststellte. Die Verzögerung resultierte aus der Notwendigkeit, das Fallbett unter der Brücke noch fertigzustellen – eine logistische Herausforderung, die erst in letzter Minute gelöst werden konnte.
Die Ringbahnbrücke wurde aufgrund eines sich im März bemerkbar machenden Risses im Tragwerk für den Verkehr gesperrt, was auch den S-Bahnverkehr darunter lahmlegte. Nun ist der zügige Neubau der Brücke das erklärte Ziel, um den Verkehrsfluss schnellstmöglich wiederherzustellen.

