Resident Evil Requiem: Capcom lässt Zombies mit fotorealistischen Gesichtsausdrücken und Ultra-HD-Schweißtropfen zurückkehren
Nach Jahren des Tuschelns in den dunkelsten Ecken des Internets und einer Gerüchteküche, die heißer brodelte als die brennenden Straßen von Raccoon City, hat Capcom den Vorhang fallen lassen. Es war ein Paukenschlag, der die gesamte Gaming-Welt erzittern ließ: Resident Evil 9, offiziell getauft auf den ominösen Namen Resident Evil Requiem, ist real. Das Datum, das ihr euch in eure Kalender brennen müsst, ist der 27. Februar 2026. Dann wird der Albtraum auf PS5, Xbox Series X/S und PC von neuem entfesselt. Und der Schauplatz könnte ikonischer nicht sein: Wir kehren zurück nach Raccoon City.
Das Erbe des Ausbruchs: Ein neues Gesicht im alten Grauen
Im Zentrum dieses neuen Kapitels steht eine brandneue Protagonistin: die FBI-Agentin Grace Ashcroft. Doch dieser Name ist kein unbeschriebenes Blatt. Fans der ersten Stunde werden aufhorchen, denn sie ist die Tochter von Alyssa Ashcroft, der investigativen Journalistin aus dem Spin-Off-Klassiker Resident Evil: Outbreak. Diese direkte Verbindung zur Lore ist ein Geniestreich und verspricht eine tiefgreifende, persönliche Auseinandersetzung mit den Sünden der Vergangenheit. Die Rückkehr in die Stadt, die zum Epizentrum des Grauens wurde, durch die Augen einer Figur, die so direkt mit dem ursprünglichen Ausbruch verbunden ist, birgt ein explosives erzählerisches Potenzial.
Die RE-Engine am Zenit: Eine Symphonie aus Hautporen und Angstschweiß
Capcom begnügt sich jedoch nicht damit, nur eine fesselnde Geschichte zu erzählen. Resident Evil Requiem soll ein technologischer Quantensprung werden. In einer Pressemitteilung verspricht der Entwickler, mit der RE-Engine die „volle Leistung moderner Konsolen“ zu entfesseln, um einen „Wirbelsäulen-erschütternden Realismus wie nie zuvor“ zu liefern. Und sie meinen es wörtlich. Die Rede ist von „komplexen Charakterdetails“ wie „lebensechten Gesichtsanimationen, realistischen Hauttexturen und sogar hochdetaillierten Schweißtropfen“. Ein Blick in den Trailer, in dem Grace nach einer Operation an eine Trage gefesselt ist, bestätigt diesen fast schon unheimlichen Detailgrad. Hier verschwimmen die Grenzen des Fotorealismus und versprechen eine Immersion, die uns tiefer in den Horror zieht als je zuvor.
Die Anatomie der Angst: Zwischen Psychoterror und Überlebenskampf
Spielerisch verspricht Capcom eine meisterhafte Balance. Einerseits sollen die „zutiefst erschreckenden Aspekte des psychologischen Horrors“, für die die Serie berühmt ist, voll zum Tragen kommen. Andererseits wird dies mit „pulstreibender Action“ kombiniert, um ein dynamisches und unvorhersehbares Spielerlebnis zu schaffen. Besonders faszinierend ist jedoch ein Satz, der auf neue Gameplay-Elemente hindeutet: Man müsse sich darauf vorbereiten, „dem Tod in einem herzzerreißenden Erlebnis zu entkommen, das einen bis ins Mark erschüttern wird.“ Klingt das nach einem neuen, unaufhaltsamen Verfolger à la Nemesis, der uns durch die verfallenen Straßenschluchten von Raccoon City jagt? Die ersten spielbaren Demos auf der Gamescom werden es zeigen.

