Rekord-Drohnenangriff eskaliert Spannungen zwischen Russland und Ukraine
In einer beunruhigenden Nacht hat Russland die Ukraine neuesten Berichten zufolge mit einer bislang beispiellosen Anzahl an Drohnen attackiert. Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe kamen dabei insgesamt 355 Drohnen zum Einsatz, darunter auch Attrappen, sowie neun Marschflugkörper des Typs X-101. Experten, die sich auf ukrainische Quellen berufen, bezeichnen diesen Angriff als den bisher größten dieser Art seit Beginn des Konflikts. Auch wenn die exakte Anzahl der eingesetzten Kriegsgeräte nicht unabhängig verifiziert werden kann, vermittelt dies ein Bild von der immensen Dimension des Angriffes.
Trotz der massiven Offensive konnten alle neun Marschflugkörper erfolgreich abgefangen und 288 Drohnen unschädlich gemacht werden, so die ukrainische Luftwaffenführung. Erfreulich ist, dass bisher keine Todesfälle verzeichnet wurden, obwohl es in der Region Saporischschja zwei Verletzte gab. Behörden bestätigten Schäden in mehreren Regionen, wobei der Militärflughafen Starokostjantyniw in der westukrainischen Region Chmelnyzkyj als eines der Ziele identifiziert wurde.
In Russland selbst reagierte das Verteidigungsministerium und meldete über Telegram, dass 128 ukrainische Drohnen im russischen Luftraum abgeschossen wurden. Durch diese Auseinandersetzung wurde der Betrieb an mehreren russischen Flughäfen aus Sicherheitsgründen vorübergehend eingeschränkt. Diese Maßnahmen erfolgen regelmäßig als Reaktion auf ukrainische Drohnenangriffe, was zu zeitweiligen Einschränkungen von Flugstarts und -landungen führt.
Bereits am Wochenende hatte Russland seinen Nachbarn mit einer Welle aus Drohnen, Raketen und Marschflugkörpern überzogen. Diese Angriffe resultierten in über einem Dutzend Todesopfern. Der ehemalige US-Präsident Donald Trump verurteilte die Handlungen des Kremlchefs Wladimir Putin scharf und nannte die Attacken „absolut verrückt“ und unfundiert. Der seit über drei Jahren andauernde Konflikt zeigt keine Anzeichen einer Entspannung und unterstreicht die nach wie vor angespannte Lage in der Region.

