Ratgeber zur Haltbarkeit: Brot richtig schneiden und aufbewahren

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Als Brotnation Nummer 1 sollte man als Deutscher wahrscheinlich wissen, wie man Brot am besten aufbewahrt, damit es sich lange hält und vor allem auch, wie man es am besten schneidet. Doch Brotschneidemaschinen in Discountern zeigen einmal mehr, dass es doch an der einen oder anderen Stelle an Wissen mangelt.

Im Folgenden verraten wir dir daher, worauf du bei der Aufbewahrung und beim Schneiden achten solltest, damit das Brot möglichst lange hält. So wirfst du nicht nur weniger Lebensmittel weg, sondern sparst auch Geld.

Augen auf beim Brotkauf!

Wie gut sich ein Brot hält und wie einfach oder kompliziert es sich schneiden lässt, hängt natürlich von der Brotsorte, der Härte der Kruste und weiteren Faktoren ab. Wichtig ist aber, immer frisches Brot zu kaufen. Wenn du weißt, wie man ein Brotlaib am besten aufbewahren kann, kannst du selbst als einzelne Person problemlos einen ganzen Laib Brot kaufen, wobei es sich dann gegebenenfalls lohnt, die Hälfte einzufrieren. Bei den meisten Bäckern kannst du aber auch einfach einen halben Laib kaufen, ohne draufzahlen zu müssen.

Teurer wird es lediglich, wenn du kleinere Mengen verpackt aus dem Regal kaufst. Hier zahlst du im Schnitt deutlich mehr als beim Kauf eines ganzen oder halben Laibs.

Brot immer im Ganzen kaufen!

Ungeschnittene Brotlaibe halten sich deutlich länger frisch als Brote, die bereits in Scheiben geschnitten sind. Das gilt sowohl für Brote, die du im Automat im Supermarkt schneiden lässt, als auch solche, die du bereits in Scheiben verpackt kaufen kannst.

Der Grund liegt darin, dass sich zwischen den Scheiben viel schneller Schimmel bilden kann, als außen an einem ungeschnittenen Brot. In der Folge wird Brot deutlich häufiger weggeworfen, als es eigentlich sein müsste. Obwohl das Schneiden sowohl mit dem Messer als auch mit einer Brotschneidemaschine sehr einfach ist. Allesschneider sind heute sehr günstig und auch das Schneiden mit dem Messer ist kein Hexenwerk.

Brot richtig schneiden

Zum Schneiden von Brot kann man entweder zur Brotmaschine oder zum Messer greifen. Alternativ kann man es natürlich auch schneiden lassen. Welche Methode die richtige für dich ist, können wir natürlich nicht entscheiden. Aber eine Variante möchten wir dir zumindest abgewöhnen…

  • Brot- / Allesschneider: Am einfachsten lässt sich Brot natürlich mit einem Allesschneider oder einer speziellen Brotschneidemaschine schneiden. Du kannst hier die gewünschte Dicke genau einstellen, es geht schnell und der Schnitt ist stets sauber und gerade. Wenn du allerdings keine ganz einfache Maschine kaufen möchtest und dir eine hochwertige Schneidemaschine zu teuer ist, kannst du alternativ das Brot natürlich auch per Hand schneiden.
  • Brotmesser: Mit einem Brotmesser Brot zu schneiden, will gelernt sein. Insbesondere am Anfang wird es dir schwer fallen, gerade Scheiben abschneiden zu können, die gleichmäßig dick sind. Meist resultieren die Probleme aber einfach aus der falschen Wahl des Brotmessers. Ein gutes Brotmesser sollte hochwertig sein, über einen Wellenschliff verfügen und eine starre und stabile Klinge haben, die sich nicht biegt. Darüber hinaus muss es gut in der Hand liegen und natürlich scharf sein. In Verbindung mit der richtigen Schneidunterlage – am besten ein Schneidebrett aus Holz – klappt es dann nach ein wenig Übung auch mit dem Brotschneiden.
  • Brot schneiden lassen: In Discountern, Supermärkten und bei den meisten Bäckern kannst du dir das Brot auch in der gewünschten Scheibendicke schneiden lassen. Hiervon raten wir allerdings dringend ab. Zumindest die Hälfte des Brotes sollte ungeschnitten bleiben, denn dies erhöht die Haltbarkeit deutlich und hält das Brot zudem länger frisch. Es schmeckt also schlichtweg besser, das Brot frisch zu schneiden.

Brot richtig aufbewahren

Sowohl geschnittenes als auch ungeschnittenes Brot wird deutlich schneller schlecht, wenn es falsch aufbewahrt wird. Während früher Brotkästen in keiner Küche fehlten, findet man sie heute nur noch relativ selten. Häufig wird Brot einfach in der Papiertüte oder – noch schlimmer – in einer Plastiktüte aufbewahrt. Hierin bildet sich Feuchtigkeit, das Brot ‘schwitzt‘ und schimmelt noch schneller. In einer Papiertüte hingegen wird es deutlich schneller hart und damit ebenfalls ungenießbar.

Die richtige Aufbewahrung ist dabei sehr einfach: Ein Brotkasten aus Kunststoff, Steingut, Porzellan, Holz oder Blech ist für die Aufbewahrung von Brot ausgelegt und sorgt dafür, dass sich im Inneren keine Feuchtigkeit bildet, das Brot atmen kann und gleichzeitig nicht austrocknet.

Heute gibt es Brotkästen oder Brottöpfe in vielen verschiedenen – auch modernen – Varianten. Je nach Haushaltsgröße und je nachdem, ob du auch Brötchen und/oder Toastbrot im Brotkasten aufbewahren möchtest, kannst du dich für eine passende Variante entscheiden. Wenn du einen flachen Brotkasten wählst, verlierst du zudem keine Ablagefläche, sondern kannst den Deckel einfach als Ablage nutzen.

Lifestyle / Haushalt
15.09.2020 · 15:44 Uhr
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