Raketenhagel auf Charkiw: Zivile Opfer und Infrastrukturschäden im Nordosten der Ukraine

In einer der jüngsten Eskalationen des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine wurde die nordöstliche Großstadt Charkiw zum Zielpunkt einer Reihe verheerender Raketenangriffe, die das Leben mehrerer Menschen forderten und weitere verletzten. Die Angriffe, die nach Angaben des Militärgouverneurs Oleh Synjehubow mindestens vier Tote und sieben Verletzte forderten, wurden durch die russische Armee ausgeführt. Bürgermeister Ihor Terechow bestätigte, dass zudem mehrere Personen vermisst werden und dass neben den Schäden an der Verkehrsinfrastruktur auch eine Privatfirma betroffen ist. Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj nutzte das Online-Portal X, um die brutale Attacke scharf zu kritisieren, und beklagte die unzureichende Flugabwehr seines Landes. Er betonte die Dringlichkeit, von den westlichen Verbündeten mehr Unterstützung zu erhalten, insbesondere in Form von Waffen, die gezielt zur Verteidigung und zum Angriff gegen russische Positionen nahe der Grenze genutzt werden können. Selenskyj appellierte an die Entschlossenheit der großen Staaten, der Ukraine in ihrem Kampf beizustehen. Währenddessen bleibt Kremlsprecher Dmitri Peskow hart in der russischen Linie und erklärt, dass Waffenlieferungen des Westens an die Ukraine die Kriegsziele Russlands nicht beeinflussen werden. Charkiw selbst, oft Ziel von Luftangriffen, steht erneut im Fokus der militärischen Auseinandersetzung, da russische Streitkräfte kürzlich eine Bodenoffensive in der Region gestartet haben und nun bedrohlich nahe am Stadtrand stehen. Präsident Wladimir Putin leugnet Absichten einer Besetzung Charkiws und spricht von der Bildung einer Pufferzone, um ukrainischen Beschuss auf russische Grenzstädte zu unterbinden. Allerdings deuten militärische Beobachtungen eher auf ein russisches Bestreben hin, tiefer ins ukrainische Territorium vorzustoßen, anstatt lediglich eine Pufferzone zu schaffen. Trotz der behaupteten Ziele Russlands und der schweren Verluste in früheren Versuchen, die Stadt zu erobern, bleibt die Lage um Charkiw angespannt und ungewiss. (eulerpool-AFX)

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[Eulerpool News] · 23.05.2024 · 13:34 Uhr
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