Primetime-Check: Samstag, 3. Oktober 2026

War das Fernseh-Feld am Tag der Deutschen Einheit bestellt?
Führende Zuschauerzahlen am Feiertag für das Zweite Deutsche Fernsehen mit neuem Krimistoff: Wilsberg – Einfach weg erreichte insgesamt beständig standesgemäße 4,89 Millionen Zuschauer. Der Marktanteil belief sich auf routiniert starke 23,5 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden jedoch lediglich 0,20 Millionen gemessen, was einem Marktanteil von durchwachsenen 6,3 Prozent entsprach.
Quiz-Programm lieferte gestern das Erste mit Wer weiß denn sowas XXL: Die neue Ausgabe erreichte insgesamt ziemlich gleichbleibende 3,66 Millionen Zuschauer. Der Marktanteil belief sich auf richtig gute 19,6 Prozent. Meckert man auf immer noch hohem Niveau, ist dennoch festzuhalten, dass man mit unter vier Millionen und unter 20 Prozent eine abnehmende Form bediente, die sich von der Fünf-Millionen-Dimension zunehmend entfernt. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden derweil 0,44 Millionen gemessen, was einem Marktanteil von klar überdurchschnittlichen 14,9 Prozent entsprach - hier langte es sogar zur Führung.
Zur Hauptsendezeit lag ProSieben vernünftig da: Die neue Ausgabe von The Voice of Germany erreichte insgesamt moderat angehobene 1,35 Millionen Zuschauer. Der Marktanteil belief sich auf abnickbare 6,9 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden ziemlich konstante 0,32 Millionen Zuschauer gemessen, was einem Marktanteil von solide zweistelligen 10,3 Prozent entsprach, ohne dabei den großen Hit auszumachen. Schwester Sat.1 zeigte die Filmwiederholung Oppenheimer und konnte damit ähnlich zufrieden sein: 0,30 Millionen Jüngere langten für zweistellige 10,6 Prozent. Insgesamt liefs wegen 0,78 Millionen und 4,4 Prozent nicht berauschend, aber noch ok.
Für eigenes Dafürhalten erfolgreich Kabel Eins: Der aufgewärmte Familienfilm Der König der Löwen erreichte bei den 14- bis 49-Jährigen erfreuliche 0,23 Millionen Zuschauer, was einem Marktanteil von schön soliden 7,6 Prozent entsprach. Insgesamt überschaubare 0,69 Millionen Zuschauer wurden gemessen. Der Marktanteil belief sich auf durchwinkbare, aber nicht durchschlagend erfolgreiche 3,4 Prozent. RTL, wo Mario Barth live aus der Waldbühne! Männer sind nichts ohne die Frauen erstausgestrahlt wurde, war katastrophal unterwegs für seine Verhältnisse. Insgesamt verfolgten das Bühnenprogramm nur 0,93 Millionen Zuschauende, sodass RTL einen Marktanteil von zähen 4,6 Prozent erreichte - ernüchternder Weise erreichte man noch nicht einmal die Millionen-Marke. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden nur 0,15 Millionen und ganz schwache 4,9 Prozent gemessen. Bermerkenswert: Paul Panzer live! Apaulkalypse verfolgten nach 22.00 Uhr sogar leicht gestiegene 0,20 Millionen Jüngere, was zumindest zweistellige 10,0 Prozent brachte. Insgesamt verharrte das Panzer-Programm bei 0,93 Millionen.
Die rote Kugel zeigte Hänsel und Gretel: Hexenjäger und war damit noch ein bisschen schlechter unterwegs. Der Streifen brachte nämlich bloß mangelhafte 4,6 Prozent in der Zielgruppe auf, wofür 0,14 Millionen sorgten. Insgesamt kam man auf arg beschränkte 2,4 Prozent durch 0,50 Millionen. Schlusslicht war RTLZWEI: Ein Armes Deutschland - Carolas Welt-Re-Run kam auf ausbaufähige 3,5 Prozent anhand bloß 0,11 Millionen Jüngere. Insgesamt zeigte der Tacho bloß 0,29 Millionen und ganz dünne 1,5 Prozent.

