Oman vermittelt Waffenstillstand zwischen USA und Huthi im Jemen
Der Oman hat erfolgreich einen Waffenstillstand zwischen den Vereinigten Staaten und den Huthi im Jemen ausgehandelt. Diese Vereinbarung sieht vor, dass beide Seiten künftig auf Angriffe verzichten werden, einschließlich solcher gegen amerikanische Schiffe im Roten Meer. Ziel dieser Übereinkunft ist es, die ungestörte Freiheit der Schifffahrt und den reibungslosen Ablauf des internationalen Handelsverkehrs in der Region zu sichern.
Die Vermittlung folgt auf intensive Gespräche und diplomatische Kontakte zwischen den USA und den Huthi-Behörden, die ausdrücklich auf eine Deeskalation der Spannungen abzielten. Während US-Präsident Donald Trump überraschend verkündete, die Huthi hätten kapituliert, blieb eine offizielle Bestätigung seitens der Huthi bislang aus.
Das US-Militär hat seit geraumer Zeit militärische Operationen gegen Huthi-Stellungen im Jemen durchgeführt, um die Sicherheit der internationalen Schifffahrtswege im Roten Meer zu gewährleisten. Die Huthi-Miliz, die große Gebiete im Norden des Jemen, einschließlich der Hauptstadt Sanaa und der strategisch wichtigen Hafenstadt Hudaida, kontrolliert, hat in der Vergangenheit wiederholt Handels- und Militärschiffe angegriffen. Diese Aktionen sollten ursprünglich erst mit einem Ende des Gaza-Konflikts eingestellt werden.

