Ölpreisrallye trotz geopolitischer Unsicherheiten
Die Ölpreise haben am Mittwoch Auftrieb erfahren. Der Preis für ein Barrel der Nordseemarke Brent zur Lieferung im Oktober ist auf 66,52 US-Dollar gestiegen, was einem Zuwachs von 76 Cent im Vergleich zum Vortag entspricht. Die amerikanische Sorte WTI, zur Lieferung im September, legte um 66 Cent zu und erreichte einen Preis von 63,01 Dollar je Barrel. Verantwortlich für die Preissteigerung sind unter anderem die überraschend stark gesunkenen Ölreserven in den USA. Wie das Energieministerium berichtet, sind die Rohölvorräte in der letzten Woche um 6,0 Millionen auf 420,7 Millionen Barrel zurückgegangen. Analysten hatten lediglich mit einem Rückgang von 0,9 Millionen gerechnet. Ein derart starker Rückgang der Lagerbestände unterstützt in der Regel die Preise. Gleichzeitig bleibt die Situation von Unsicherheiten im Zuge des anhaltenden Ukraine-Krieges geprägt. Trotz einer möglichen Perspektive auf Verhandlungen gehen die Kämpfe unvermindert weiter und beeinflussen die Marktstimmung.

