Neun Monate Rundfunkbeitrag: ARD und ZDF legen erste Zahlen vor
07. Oktober 2013, 11:31 Uhr · Quelle: toptechnews.de
Umstritten und heiß diskutiert: Zum Jahresanfang wurde die bis dahin geltende geräteabhängige GEZ-Gebühr auf den neuen Rundfunkbeitrag umgestellt. Der neue Beitrag wird pro Wohnung (17,98 Euro monatlich) erhoben bzw. richtet sich nach der Betriebsstätte und Größe der Fahrzeugflotte. Es gab heftige Kritik unter anderem von Kommunen und Filialunternehmen, die erhebliche Mehrkosten befürchteten. Nach neun Monaten wurde nun eine erste Bilanz gezogen, um zu dokumentieren, was die Änderung tatsächlich gebracht hat. Gemeinsam mit ZDF und Deutschlandradio hatte die ARD der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) eine vorläufige Schätzung vorgelegt.
Das Ziel der Reform sei jedoch erreicht: "Nachdem die Einnahmen der öffentlich-rechtlichen Sender in den vergangenen drei Jahren kontinuierlich gesunken waren, zeichnet sich nun eine Stabilisierung ab", erläuterte eine ARD-Sprecherin. Noch 2012 verzeichneten die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten im Vergleich zu 2009 einen Einnahmerückgang um rund 110 Millionen Euro.
Auf der Homepage des Beitragsservices von ARD, ZDF und Deutschlandradio finden sich alle Informationen zur neuen Rundfunkgebühr. Screenshot: onlinekosten.de
In der aktuellen Prognose erwarten ARD, ZDF und Deutschlandradio für das Jahr 2016 "leicht höhere Beitragseinnahmen von etwa 20 Millionen Euro". Die ARD weist jedoch darauf hin, dass die vorläufigen Zahlen mit Vorsicht zu genießen sind: "Da der neue Rundfunkbeitrag erst vor neun Monaten eingeführt wurde und der Umstellungsprozess noch nicht abgeschlossen ist, enthält die Prognose noch erhebliche Unsicherheiten."
Alle Informationen zum neuen Rundfunkbeitrag hält der Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio online unter www.rundfunkbeitrag.de bereit.
2013 rund 80 Millionen höhere Einnahmen
Demnach liegen die bisherigen Einnahmen auf einem "erwarteten Niveau", wie es seitens der ARD heißt. Bis Ende des laufenden Jahres sollen die Beitragseinnahmen laut der Prognose gegenüber dem Vorjahr um circa 1 Prozent bzw. um rund 80 Millionen Euro steigen. Die ARD betonte, dass diese Veränderung "unter der allgemeinen Teuerungsrate" liege.Das Ziel der Reform sei jedoch erreicht: "Nachdem die Einnahmen der öffentlich-rechtlichen Sender in den vergangenen drei Jahren kontinuierlich gesunken waren, zeichnet sich nun eine Stabilisierung ab", erläuterte eine ARD-Sprecherin. Noch 2012 verzeichneten die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten im Vergleich zu 2009 einen Einnahmerückgang um rund 110 Millionen Euro.

Auf der Homepage des Beitragsservices von ARD, ZDF und Deutschlandradio finden sich alle Informationen zur neuen Rundfunkgebühr. Screenshot: onlinekosten.de
Keine Veränderungen für Großteil der Rundfunkteilnehmer
"Diese Reform hat bei über 90 Prozent der Rundfunkteilnehmer zu keinen Veränderungen geführt", stellte die ARD klar. Laut den vorläufigen Zahlen sollen die Erträge aus Privatwohnungen in diesem Jahr leicht über den Einnahmen des Vorjahres liegen. Von Unternehmen, Kirchen und Kommunen würden dagegen gegenüber 2012 geringere Beiträge gezahlt.In der aktuellen Prognose erwarten ARD, ZDF und Deutschlandradio für das Jahr 2016 "leicht höhere Beitragseinnahmen von etwa 20 Millionen Euro". Die ARD weist jedoch darauf hin, dass die vorläufigen Zahlen mit Vorsicht zu genießen sind: "Da der neue Rundfunkbeitrag erst vor neun Monaten eingeführt wurde und der Umstellungsprozess noch nicht abgeschlossen ist, enthält die Prognose noch erhebliche Unsicherheiten."
Alle Informationen zum neuen Rundfunkbeitrag hält der Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio online unter www.rundfunkbeitrag.de bereit.

