Neuer Ferienort in der Westukraine trotzt Krisenzeiten: Beginn eines ambitionierten Hotelprojekts
Mitten in der herausfordernden geopolitischen Situation der Ukraine startet in den westukrainischen Karpaten ein bemerkenswertes Bauprojekt. Unweit der EU-Grenze nimmt der Bau eines neuen internationalen Ferienresorts konkrete Formen an. 'Der Bau des ersten Hotelkomplexes stellt einen entscheidenden Meilenstein in der Realisierung unseres umfassenden Erholungsort-Konzepts dar', ließ Wassyl Danyljak, der Chef der Okko-Gruppe, wissen.
Unterstützung kommt dabei von österreichischen Fachleuten, die ihr Know-how in das Vorhaben einbringen. Innerhalb der nächsten 15 Jahre sollen in dieser Region insgesamt 25 Hotels mit über 5000 Zimmern entstehen. Das Resort, angedacht als Ganzjahresdestination, wird mit Skiliften und Abfahrten auf einer Fläche von 127 Hektar ausgestattet.
Die erforderlichen Investitionen belaufen sich auf umgerechnet mehr als 1,45 Milliarden Euro. Ein Drittel der Summe deckt die Okko-Gruppe aus eigenen Mitteln und durch Kredite, während der Rest durch externe Investoren bereitgestellt werden soll. Der futuristische Erholungskomplex wird in der Nähe des Dorfs Wolosjanka im Gebiet Lwiw realisiert, etwa 50 Kilometer von der polnischen Grenze entfernt.
Die Erhebungen dieser Bergregion erreichen eine maximale Höhe von 1200 Metern. Trotz der anhaltenden bewaffneten Auseinandersetzungen mit Russland, die sich dank westlicher Unterstützung und regionaler Gegebenheiten vorwiegend auf andere Landesteile konzentrieren, blickt die Ukraine mit diesem Projekt einer rosigeren wirtschaftlichen Zukunft entgegen.

