Neue Impulse aus den USA: Anleihen legen leicht zu, Trumps Zolldebatte entfacht Spannungen
Die US-Staatsanleihen verzeichneten zum Ende der Woche leichte Kursgewinne. Der Terminkontrakt für die zehnjährigen Anleihen, bekannt als T-Note-Future, erhöhte sich um 0,16 Prozent und notierte bei 110,97 Punkten. Dies führte zu einem Rückgang der Rendite auf 4,36 Prozent. Damit konnten die Anleihen nur teilweise ihre Verluste aus dem Vortag kompensieren, als die gestiegene Risikobereitschaft der Anleger die Märkte prägte.
Währenddessen sorgte ein Tweet des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump für Aufsehen. Kurz vor geplanten Verhandlungen zwischen China und den USA, stellte er eine Senkung der Zölle zur Diskussion. Aktuell sind diese bei 145 Prozent angesetzt, jedoch sprach Trump von möglichen 80 Prozent. Diesbezüglich verwies er auf die Entscheidung des Finanzministers Scott Bessent, der an diesem Wochenende seine ersten Gespräche mit chinesischen Vertretern führt.
Zusätzlich erreichten die USA eine Einigung im Zollstreit mit Großbritannien. Für die Vereinigten Staaten ist dies das erste Abkommen dieser Art seit der im April verkündeten umfassenden Einführung von Zöllen. Diese Entwicklungen könnten weitreichende Auswirkungen auf die internationalen Handelsbeziehungen haben und werden mit Spannung verfolgt.

