Neue Hürden für H-1B-Visum-Antragsteller: Präsident Trump erhöht die Gebühr
Unternehmen könnten sich jetzt Herausforderungen gegenübersehen, da Präsident Donald Trump eine neue Verordnung unterzeichnet hat, die eine Gebühr von 100.000 Dollar für Anträge auf das H-1B-Programm auferlegt. Dieses Programm erlaubt es Arbeitgebern, zeitlich befristet ausländische Fachkräfte für spezialisierte Tätigkeiten einzustellen. Die Anordnung tritt um Mitternacht von Sonntag auf Montag in Kraft und betrifft ausschließlich neue Antragsteller, wie das Weiße Haus klargestellt hat.
Einblicke in die betroffenen Branchen liefert das Arbeitsministerium, das berichtet, dass fast die Hälfte der H-1B-Anträge aus den Sektoren "professionelle, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen" stammen. Ein Paradebeispiel ist Amazon, das im letzten Programmjahr nahezu 15.000 Anträge einreichte, wie eine Analyse von Business Insider zeigt.
Obwohl spezifische Gehaltsdaten für H-1B-Arbeiter von den Arbeitgebern nicht gemeldet werden, veröffentlicht das Arbeitsministerium typische Löhne für die entsprechenden Rollen. Rund 30% der H-1B-Arbeiter verdienen jährlich 100.000 Dollar oder weniger, nur 10% hingegen mehr als 200.000 Dollar. In diesem Licht betrachtet, könnte die zusätzliche Gebühr die Kosten der Personalbeschaffung erheblich in die Höhe treiben.

