Monster Hunter Wilds: Capcom reagiert auf Steam-Debakel & verspricht Fixes

10. Juli 2025, 16:00 Uhr · Quelle: PixelCritics
Die Veröffentlichung von Monster Hunter Wilds war von technischen Schwierigkeiten geprägt. Capcom hat nun angekündigt, dass die Entwickler an zeitnahen Verbesserungen arbeiten.

Der Ruf der Wildnis war laut und verlockend, doch für unzählige Jäger auf dem PC entpuppte sich der Aufbruch in die Welt von Monster Hunter Wilds als technischer Albtraum. Selbst nach der Veröffentlichung von Titel-Update 2, das eigentlich erste Performance-Verbesserungen bringen sollte, hat sich das Stimmungsbild kaum gewandelt. Die jüngsten Steam-Bewertungen zeichnen ein düsteres Bild, das mit „Überwältigend Negativ“ wohlwollend umschrieben ist. Die Gegenreaktion der Community ist mittlerweile so gewaltig, dass die Performance-Misere nicht mehr nur in Foren und auf Social Media diskutiert wird, sondern nun auch die höchsten Ebenen des Unternehmens erreicht hat: die Aktionäre von Capcom.

Ein Gelöbnis unter Druck

In einer kürzlich abgehaltenen Fragerunde sahen sich die Verantwortlichen mit der unausweichlichen Frage konfrontiert, ob das Entwicklerteam sich des massiven, negativen Feedbacks zu Wilds bewusst sei. Capcoms Antwort war ein vorsichtiges, aber deutliches Schuldeingeständnis: „Unsere Entwickler prüfen das Nutzerfeedback, einschließlich der online geteilten Kommentare, und werden Probleme, wo immer möglich, durch zukünftige Titel-Updates beheben.“ Diese diplomatische Formulierung lässt zwar Raum für Interpretation, signalisiert aber unmissverständlich, dass der Aufschrei der Fans nicht länger ignoriert werden kann. Der Druck aus der eigenen Community und von den Investoren scheint Früchte zu tragen.

Veteranen am Werk, keine Ausreden

Besonders brisant war die Nachfrage der Aktionäre, ob die desaströse Situation möglicherweise durch die Abwerbung von talentierten Entwicklern durch andere Firmen entstanden sei. Capcom wies diesen Verdacht entschieden von sich. „Hinsichtlich der Personalbesetzung weisen wir jedem Titel angemessenes Personal zu“, so die offizielle Stellungnahme, die klarstellte, dass viele der Teammitglieder, die an Monster Hunter Wilds arbeiten, „zuvor an der Monster Hunter-Serie mitgewirkt haben.“ Damit schiebt Capcom dem Narrativ eines personellen Aderlasses einen Riegel vor und rückt die Verantwortung für die Qualitätssicherung wieder ins Zentrum. Es sind erfahrene Veteranen am Werk – eine Tatsache, die die aktuellen Probleme umso rätselhafter erscheinen lässt.

Hoffnungsschimmer am Update-Horizont

Auch wenn sich Capcom noch bedeckt hält, wie genau die negativen Rückmeldungen adressiert werden sollen, so wurde doch versichert, dass zukünftige Titel-Updates weitere Verbesserungen und Fehlerbehebungen bringen werden. Ein konkreter Fahrplan existiert bereits: Titel-Update 3, das für Ende September angesetzt ist, wird ein weiteres neues Monster sowie einen neuen Quest-Schwierigkeitsgrad einführen. Zudem wird es Spielern ermöglichen, zufällige Talismane herzustellen. Für Titel-Update 4, das im Winter erscheinen soll, prüft das Team Möglichkeiten, Artian-Waffen relevant zu halten und wird abermals ein neues Monster hinzufügen. Die Inhalte kommen – nun muss nur noch die Technik folgen, damit die Jagd endlich den Glanz erhält, den sie verdient.

Monster Hunter Wilds: Instant Gaming
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[pixelcritics.com] · 10.07.2025 · 16:00 Uhr
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