Mio, mein Mio
Heilbronn, 29.10.2026 (lifePR) - Ein Abenteuer für die ganze Familie von Astrid Lindgren | für die Bühne bearbeitet von Friederike Karig
Familienstück
Premiere am 08. November 2026 | 15.00 Uhr | Großes Haus
Regie: Mirijam Kälberer
Bühne & Kostüme: Johann Brigitte Schima
Musik: Martin Kubetz
Theaterpädagogik: Simone Endres
MIT
Laurin Ilg (Gast)/Tim Finley Speck (Gast) (Bosse/Mio)
Amaya Scherer Sena (Gast)/Michelle-Eileen Sanmartinean (Benka/Jum-Jum)
Juliane Schwabe (Tante Edla, Frau Lundin, Jum-Jums Mutter, Weberin, Schmiedin, Späher)
Mira Sanjana Sharma (Gast) (Geist, Nonno, Trauervogel, verzauberter Vogel, Späher)
Stefan Eichberg (Onkel Sixten, Eno, Ritter Kato, Späher)
Oliver Firit (Benkas Vater, Mios Vater der König, verzauberter Vogel)
Generationenwechsel auf der Bühne: Theater Heilbronn zeigt Astrid Lindgrens Klassiker „Mio, mein Mio“ als Familienstück
Am Sonntag, den 08. November 2026, feiert das Familienstück „Mio, mein Mio“ in der Bühnenfassung von Friederike Karig seine Premiere im Großen Haus des Theaters Heilbronn. Die Inszenierung nach dem bekannten Roman von Astrid Lindgren richtet sich an Kinder ab 5 Jahren und Erwachsene gleichermaßen. Im Zentrum des Stücks steht eine Erzählung über persönliche Entschlossenheit, den Prozess des Heranwachsens sowie den Stellenwert von Gemeinschaft angesichts äußerer Herausforderungen.
Eine Reise zwischen den Welten und Generationen
Die Handlung folgt dem jungen Bosse, der sein bisheriges, von Distanz geprägtes Umfeld bei den Pflegeeltern verlässt und im Land der Ferne eine neue Identität als Königsohn Mio findet. An diesem Ort der Zuflucht knüpft er eine Verbindung zu seiner Gefährtin Jum-Jum. Die Konzeption des Stücks verweilt jedoch nicht bei der Schilderung des Idylls, sondern thematisiert die Konfrontation mit der Figur des Ritters Kato, der das Gefüge der Insel infrage stellt. Damit greift die Produktion wesentliche Motive der literarischen Vorlage auf und übersetzt die Reise der Hauptfigur in eine szenische Untersuchung über den Übergang von der Kindheit zur Eigenverantwortung.
Zusammenarbeit von Ensemble und Nachwuchsschauspieler:innen
Das wesentliche konzeptionelle Merkmal dieser Produktion liegt in der Besetzungsstruktur der zentralen Rollen. Flankiert von den festen Mitgliedern des Heilbronner Ensembles übernehmen vier Jugendliche aus Spielclubs die Hauptpartien. Durch das Prinzip der Doppelbesetzung operiert das Ensemble in wechselnden Konstellationen auf der Bühne des Großen Hauses. Diese bewusste personelle Verzahnung führt zu einer direkten künstlerischen Begegnung unterschiedlicher Generationen auf Augenhöhe und bestimmt die szenische Dynamik der gesamten Aufführung.
Hintergrund und visuell-akustische Konzeption
Das Zusammenwirken der verschiedenen Darstellergenerationen wird durch eine spezifische visuelle und akustische Rahmung unterstützt. Für die Gestaltung der Bühne und der Kostüme ist Johann Brigitte Schima verantwortlich, die musikalische Komposition von Martin Kubetz begleitet den szenischen Verlauf und strukturiert die unterschiedlichen Phasen der Erzählung. Das Projekt wird zudem durch die Theaterpädagogik unter der Leitung von Simone Endres begleitet, um die Anbindung an Schulen und Familien in der gesamten Region Heilbronn-Franken zu gewährleisten.
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