Millionen-Belohnung für Hinweise auf mutmaßlichen Brandanschlag in Berlin
In einer beispiellosen Aktion hat der Bund eine Belohnung von einer Million Euro für Hinweise zu einem vermuteten linksextremistischen Brandanschlag auf Berlins Stromversorgung ausgelobt. Wie Iris Spranger, die Innensenatorin der Hauptstadt und Angehörige der SPD, im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses berichtete, ist diese Summe in ihrer Größenordnung und in ihrer Art ein Novum. Spranger bezeichnete den Vorfall erneut als einen klaren Akt des Terrorismus.
Die Ermittlungen zu dem Vorfall, der sich am 3. Januar ereignete, werden von der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe federführend betreut. Dabei wird sie vom Bundeskriminalamt (BKA) unterstützt. Zur Frage der hohen Belohnung verwies das Bundesinnenministerium auf die Bundesanwaltschaft, die für die aktuellen Untersuchungen verantwortlich ist. Eine formelle Antwort auf eine entsprechende Anfrage steht derzeit noch aus.

