MDR holt die «Programmansager» zurück

Mit einem neuen TV-Magazin will der Sender ausgewählte Streaming-Highlights präsentieren und zugleich Orientierung im Mediathek-Angebot geben.
Ausgerechnet ein fast vergessenes Fernsehritual dient dem MDR als Vorlage für ein neues Magazin: Am Freitag, den 24. April, zeigt das MDR-Fernsehen direkt nach dem «Riverboat» erstmals Die Programmansager – das Beste aus der ARD Mediathek. Im Anschluss soll die 30-minütige Sendung auch in der ARD Mediathek abrufbar sein.
Als Gastgeber fungieren Peter Heller und Stefan Bernschein, die das Publikum durch das neue Format führen. In einem Wohnzimmer-Setting stellen sie ausgewählte Dokumentationen, Serien und Shows aus der Mediathek vor, liefern Hintergründe zu Produktionen und wollen zugleich erklären, welche Inhalte sich besonders lohnen. Der MDR setzt damit auf ein klassisches Empfehlungsformat, das sich bewusst an der Tradition früherer Programmansagen orientiert.
Allerdings soll es nicht bei bloßen Tipps bleiben. Das Magazin will auch ganz praktisch zeigen, wie sich die ARD Mediathek nutzen lässt. Schritt für Schritt erklären die Moderatoren, wie Zuschauer Beiträge finden, Inhalte gezielt suchen oder auch ältere Archivschätze entdecken können. Damit versteht sich «Die Programmansager» nicht nur als Vorschau-Format, sondern auch als eine Art Wegweiser durch das stetig wachsende Streaming-Angebot der ARD. Mit dem neuen Magazin versucht der MDR, lineares Fernsehen und digitale Nutzung enger miteinander zu verbinden. Bereits seit einiger Zeit stellen ARD-Gesichter in der Mediathek ihre persönlichen Tipps vor.

