Lichtblick für die Luftfahrtzulieferer: Airbus bringt Bewegung in die Lieferketten
Die Sichtverhältnisse für Luftfahrtzulieferer, zu denen der Aluminiumhersteller Constellium zählt, verbessern sich zusehends. Durch gezielte Maßnahmen von Airbus, um die Herausforderungen innerhalb der Lieferkette zu meistern, die die Nachfrage im vergangenen Jahr beeinträchtigten, kann der Flugzeughersteller nun wieder aufatmen.
Vor allem Engpässe bei Triebwerken bremsten bisher den Ausbau der Produktion bei Airbus. Doch trotz dieser Hürden hält das Unternehmen an seinem Ziel fest, bis 2025 die Auslieferungen steigern zu wollen. Constellium, als einer der weltweit größten Anbieter von Aluminium für die Luftfahrt, hatte die Folgen dieser Drosselung deutlich zu spüren bekommen, da die Liefermengen für seine Luftfahrtsparte rückläufig waren.
Philippe Hoffmann, der Präsident der Luftfahrt- und Transportsparte von Constellium, sieht nun positivere Zeiten aufziehen. Beim Pariser Luftfahrtsalon äußerte er sich optimistisch: "Die Situation wird überschaubarer, und wir bewegen uns auf einem soliden industriellen Fundament."
Parallel dazu plant Boeing, seine Auslieferungen nach der Integration von Spirit AeroSystems ebenfalls zu beschleunigen. Diese erwarteten Liefersteigerungen der beiden großen Flugzeugbauer, verbunden mit dem Abbau aktueller Lagerbestände, sollten innerhalb der nächsten zwei Jahre die Nachfrage entlang der gesamten Lieferkette ankurbeln.
Die langfristigen Aussichten für Aluminium in der Luftfahrt bleiben weiterhin vielversprechend. Airbus kann dies mit einem Auftragsbuch belegen, das für aluminiumintensive Modelle, wie den A320, Bestellungen über ein Jahrzehnt hinaus umfasst.

