Lage in Druschkiwka eskaliert: Erneuter Angriff erschüttert die Region Donezk
Mindestens sieben Menschenleben forderte der jüngste russische Beschuss in der ostukrainischen Stadt Druschkiwka, während acht weitere Personen Verletzungen erlitten, wie der Gouverneur des Gebiets Donezk, Wadym Filaschkin, über Telegram mitteilte. Der Vorfall ereignete sich durch den Einsatz von Streubomben, die das Marktgelände trafen.
Zusätzlich haben russische Streitkräfte zwei Bomben auf das Industriegebiet der Stadt abgeworfen, was erhebliche Schäden an mehreren Gebäuden verursachte. Der Gouverneur wandte sich erneut eindringlich an die verbliebenen Einwohner, sich in sichere Gebiete zurückzuziehen.
Die Bevölkerung der Stadt hat sich seit Kriegsbeginn von ursprünglich fast 54.000 Menschen auf geschätzte 19.000 reduziert. Die Nähe der Frontlinie, die nur etwa 15 Kilometer entfernt liegt, verdeutlicht die prekäre Situation vor Ort. Die Ukraine verteidigt sich nun seit fast vier Jahren mit Unterstützung westlicher Staaten gegen die russische Invasion. Moskau erhebt weiterhin Ansprüche auf das Gebiet Donezk, von dem noch etwas über 20 Prozent unter ukrainischer Kontrolle stehen.

