Koalitionsvertrag aus dem Hause der Volksparteien: Finanzielle Neuerungen für die Bürger
Im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD dreht sich alles ums Geld der Bürgerinnen und Bürger. Experten des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln haben festgestellt, dass dieser umfangreiche Entlastungen in einem mittleren zweistelligen Milliardenbereich umfasst. Unternehmen und Privatpersonen sollen gleichermaßen profitieren, doch die genauen Auswirkungen bleiben noch abzuwarten.
Eine bedeutende Änderung betrifft die Pendlerpauschale. Ab 2026 können diese Kosten ab dem ersten Kilometer steuerlich geltend gemacht werden. Auf der Einkommenssteuerseite plant die Koalition eine Reform zur Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen. Obgleich genaue Zahlen noch nicht genannt werden, gab es zumindest hier positive Impulse, insbesondere für Pendler.
Auch Rentnerinnen und Rentner dürfen sich freuen. Ein neues Altersvorsorgemodell, genannt "Frühstart-Rente", soll ab 2026 Familien entlasten. Besonders Mütter, die Mütterrente beziehen, sollen von dieser Reform profitieren. Gleichzeitig werden freiwillige Mehrarbeit und Weiterarbeiten im Rentenalter steuerlich begünstigt.
Für Familien plant die Koalition eine Anhebung des Elterngeldes sowie einen erhöhten Teilhabebetrag für Kinderaktivitäten. Vermieter müssen sich künftig strenger an die Mietpreisbremse halten, um Mieten sozial verträglich zu gestalten. Auch der Energiebereich wird nicht ausgespart: Eine Senkung der Stromsteuer könnte die Stromkosten merklich reduzieren.
Studierende sollen durch die geplante Bafög-Erhöhung entlastet werden, während klimafreundliche Heizungstechnologien staatlich gefördert bleiben. Gleichzeitig wird das Deutschlandticket ab 2029 teurer, während die Flugticketpreise durch eine Senkung der Luftverkehrsteuer potenziell sinken könnten.
Zuletzt wird auch Ehrenamtlichen im Sport- und Kulturbereich eine höhere Steuerpauschale zugutekommen, was es ihnen ermöglicht, ihre Tätigkeiten steuerlich attraktiver zu gestalten.

