Also nachdem ich mich jetzt mehr damit befasst habe langt's mir auch. Das ist an Realitätsferne nicht mehr zu überbieten. Andere europäische Länder, z.B. Frankreich, machen Initiativen für die Elektromobilität, um unabhängiger zu werden, wir steigen aus dem Verbrenner-aus aus. Andere Länder versuchen unabhängig vom Gas zu werden, unsere Wirtschaftsministerin will mehr Gaskraftwerke bauen, als wir eigentlich brauchen. Und so weiter und sofort.
Verbrennerfahrende erhalten eine Reduzierung der Spritsteuer, und (vermutlich auch für E--Fahrzeuge) ggfs. noch 1000€ vom Arbeitgebenden. Dafür soll im Gesundheitssektor, der u.a. die medizinische Last der Verbrennerabgase kompensieren muss, Mehreinnahmen generieren? Läßt Merz sich von Trump beraten oder wie erklärt man sich dieses armseliges Irrenhaus, dieses Kabinett?
@6
die haben schon die MwST Rücknahme bekommen, ansonsten kannst auch für die Rentner verlangen, die haben zwar kein betriebliches Spritgeld nötig, aber auch die Erhöhung der Lebensmittel- oder Heizkosten
@7
zumal das Aus vom "Verbrenner-Aus" fleißig bearbeitet wird <link> Ob das überhaupt noch eine Nummer spielen wird, ist eher fraglich bei der schlechten Effizienz
Ich frag mich nur,was mein Arbeitgeber für diese finanzielle Belastungen kann? Das ist in keinster Weise seine Schuld...aber blechen soll er? Also wenn ich keine 1000 Euro bekomm,bin ich nicht sauer auf meinen Chef...
@9
Es geht ja bestimmt nicht nur um Kraftstoffe, denn sonst dürften Leute ohne Auto, bzw. die, die mit Bus und Bahn zur Arbeit fahren gar nichts bekommen.
Es ist ja nicht so das ich mich über den Krisen Bonus nicht freuen würde. Aber mit 7 km Arbeitsweg das selbe zu bekommen wie der der 50 km hat ist nicht fair. Da müsste man schon schauen das es gerechter verteilt wird.
Die 1000 EUR werden Angestellte in der öffentlichen Verwaltung und Beamte schon bekommen, die Putzfrau, die es dringender bräuchte, wahrscheinlich kaum. Ziemlich unsozial.
"Beschäftigte sollen zudem eine steuerfreie 1.000-Euro-Prämie von ihren Arbeitgebern bekommen können" KÖNNEN, nicht wie in der Überschrift als fest. Da werden wieder genug Geringverdiener und Beschäftigte in kleineren Unternehmen in die Röhre schauen, aber he >WIR haben doch was getan<
"Die Bundesregierung erwarte, dass die Mineralölbranche die Entlastung weitergebe." - Man könnte die Kohle auch gleich an die Firmen in der Mineralölbranche überweisen. Damit würde man erhebliche Einsparungen bei der Bürokratie erzielen. 🫣
Sie planen auch eine Übergewinnsteuer - die derzeit von der EU zwecks erneuter Einsetzung (gab's 2022 schon mal) ohnehin geprüft wird - in Aussicht gestellt und verschärfen weiter das Kartellrecht, nach dem ebenfalls Gewinne abgeschöpft werden können, wenn kartellrechtlich Fehlverhalten der Konzerne ermittelt wird. Insbesondere Ersteres ist eine echte Klatsche für die Fossillobyistin im Wirtschaftsministerium.