Kawasaki Heavy Industries passt Wasserstoffprojekt an und plant kleinere Schiffe
Kawasaki Heavy Industries hat Anpassungen an seinem Demonstrationsprojekt zur Wasserstofflieferkette zwischen Japan und Australien vorgenommen. Ursprünglich geplante Pläne, Wasserstoff aus australischer Braunkohle zu gewinnen, werden aufgrund von Verzögerungen bei den Genehmigungen für den Bau gestrichen. Stattdessen wird nun Wasserstoff aus japanischer Produktion in Betracht gezogen, wobei die Einzelheiten noch offen sind.
Eine künftige Beschaffung von kohlebasierterem Wasserstoff aus Australien wird jedoch nicht ausgeschlossen; ebenfalls bestehen Optionen aus dem Nahen Osten. Eine weitere Änderung betrifft die Größe der eingesetzten Schiffe. Die neuen Planungen sehen vor, kleinere Flüssigwasserstoff-Carrier mit einer Kapazität von 40.000 Kubikmetern zu nutzen anstelle der ursprünglich angedachten 160.000 Kubikmeter.
Das Unternehmen geht davon aus, dass kleinere Schiffe besser auf Marktanforderungen in den frühen Phasen der Wasserstofflieferketten abgestimmt sind. Dieses Projekt wird durch die Regierungen Japans und Australiens unterstützt, um den Übergang zu sauberer Energie voranzutreiben und CO2-Emissionen zu reduzieren. Japan investierte letztes Jahr 220 Milliarden Yen in diese Initiative.
Wasserstoff gilt als Schlüssel zur Dekarbonisierung, insbesondere für Industrien, die auf Kohle, Gas und Öl angewiesen sind. Während Japan bis 2050 Kohlenstoffneutralität anstrebt, plant Australien, ein bedeutender Exporteur des Kraftstoffs zu werden.

