Israel bekräftigt Entschlossenheit zur Militäraktion gegen Hamas in Gaza
In einem unmissverständlich klaren Statement unterstreicht Israel seine Entschlossenheit, die geplante Militäroffensive gegen die im Gazastreifen ansässige Hamas-Organisation voranzutreiben. Dies geht aus einer aktuellen Berichterstattung der 'Times of Israel' hervor, welche die Worte Joav Galants, des israelischen Verteidigungsministers, zitiert. Dieser bezieht sich auf die bevorstehenden Operationen in und um Rafah sowie in zentralen Teilen Gazas, die bisher von der Armee nicht betreten wurden. Ein deutliches Signal, dass Israel nicht daran denkt, von seinem Kurs abzuweichen, trotz der breiten Welle an internationaler Kritik.
Rafah, wo bereits laut Hilfsorganisationen etwa 1,5 Millionen Menschen Zuflucht gesucht haben, könnte, sollten israelische Offensiven stattfinden, vor katastrophalen Zuständen stehen. Über zwei Drittel der gesamten Bevölkerung Gazas haben sich in dieser Stadt niedergelassen und harren unter prekären Zuständen aus – beengt unter Plastikplanen und in Zelten, oft direkt am Straßenrand. Ein Angriff auf diese Region würde laut UN-Prognosen vernichtende Auswirkungen haben und das Leid unzähliger Menschen weiter verschärfen.
Verteidigungsminister Galant unterstrich die Effizienz der israelischen Aufklärungsarbeit, die es ermöglicht, ausgiebig Informationen aus den von der Hamas hinterlassenen Dateien und Geräten, wie Computern und Servern, zu extrahieren. Die gewonnenen Daten dienen Israel dazu, das weitverzweigte Tunnelsystem der Hamas zu einem Fallstrick zu machen und ihre zentralen Knotenpunkte zu zerstören. Galant betont den zunehmenden Druck auf die Hamas, die laut seiner Aussage kontinuierlich geschwächt wird, während die israelischen Streitkräfte an Stärke gewinnen.
Das Ende des Konflikts im Gazastreifen knüpft Galant an die vollständige Zerschlagung der Hamas. Israel ist erst dann zu Konzessionen bereit, wenn die zahlreichen Geiseln freigelassen werden. Die Hintergründe des Krieges reichen zurück zu einem Anschlag am 7. Oktober, verübt durch Hamas-Kämpfer, der 1200 Todesopfer in Israel forderte und zu einer Geiselnahmekrise führte. (eulerpool-AFX)

