Hurrikan "Melissa" trifft Kuba: Naturgewalt von beeindruckender Stärke
Der berüchtigte Hurrikan "Melissa" entfaltet derzeit seine Kraft über Kuba und hinterlässt in seiner Bahn umfassende Verwüstungen. Mit beeindruckenden Windgeschwindigkeiten von bis zu 185 Kilometern pro Stunde sorgt der Wirbelsturm in vielen Regionen des Landes für heftige Überschwemmungen und dramatische Szenen. Auf Videos in sozialen Netzwerken sieht man, wie Menschen in ihren Häusern durch beinahe knietiefes Wasser waten, derweil reißende Flüsse die Straßen von Santiago de Cuba dominieren.
Der Hurrikan erreichte Kuba als Kategorie-3-Sturm, nur drei Stunden nach seinem Eintreffen über der südöstlichen Provinz. Trotz der drohenden Naturgefahr konnte die Regierung schnell reagieren und hat über 735.000 der fast zehn Millionen Einwohner in Sicherheit gebracht. Das US-Hurrikanzentrum NHC hatte nachdrücklich vor möglichen katastrophalen Sturzfluten und beträchtlichen Erdrutschgefahren gewarnt.
Bereits am Dienstag wütete "Melissa" über Jamaika als Hurrikan der höchsten Kategorie 5 und hinterließ dort eine Spur der Verwüstung mit Sturmfluten, zerstörerischen Winden und sintflutartigen Regenfällen. Das gesamte Ausmaß der Zerstörung und die Zahl der möglichen Opfer sind derzeit noch unbekannt.

