Handelsgespräche zwischen USA und China: Ein Schritt zur Deeskalation
Der Handelskonflikt zwischen den USA und China nimmt eine neue Wendung: Hochrangige Gespräche sind angesetzt worden, um die angespannte Lage zu entschärfen. Finanzminister Scott Bessent wird am 8. Mai in die Schweiz reisen, wo ein Treffen mit einem führenden Wirtschaftsvertreter der Volksrepublik China ansteht. Das US-Finanzministerium bestätigte diese Begegnung, genau wie das chinesische Handelsministerium und Staatsmedien, die eine Zusammenkunft zwischen Bessent und Vize-Ministerpräsident He Lifeng ankündigten.
Die Gespräche in der Schweiz erfolgen auf Grundlage eines dringenden globalen Interesses, die Eskalation der Handelsstreitigkeiten zu mildern. China betont die Notwendigkeit eines Dialogs auf Augenhöhe und fordert, dass die USA die Auswirkungen ihrer Zollmaßnahmen erkennen und korrigieren. Hochrangige US-Beamte hatten zuvor Informationen übermittelt, die von chinesischer Seite sorgfältig geprüft wurden.
In einem Interview mit dem Nachrichtensender Fox News erläuterte Finanzminister Bessent den primären Fokus der anstehenden Gespräche: Zunächst stehe die Deeskalation im Vordergrund, nicht das Zustandekommen eines umfassenden Handelsabkommens. „Wir müssen erst deeskalieren, bevor wir vorankommen können“, so Bessent. Die beiden Seiten planen, sich am kommenden Wochenende in der Schweiz zu treffen.
Das Ziel ist eine gemeinsame Einigung angesichts der hohen momentanen Zölle, die fast einem Embargo gleichkommen. Seit der Eskalation der Spannungen im April hat US-Präsident Donald Trump hohe Zusatzzölle von bis zu 145 Prozent auf chinesische Importe verhängt, während Peking im Gegenzug Einfuhraufschläge von 125 Prozent fordert.
Trumps widersprüchliche Äußerungen zu möglichen Gesprächen hatten zuletzt Verwirrung gestiftet, doch die jüngsten Bestätigungen aus beiden Lagern deuten auf eine Annäherung hin.

