Halloween-Programm macht RTLZWEI überraschend große Probleme

Zur Primetime blieb «CoupleChallenge» zunächst bei ein Prozent hängen, am Vorabend «X Factor»-Re-Runs überraschend ebenso.
RTLZWEI macht den 30. und 31. Oktober zum Grusel-Event und bringt #CoupleChallenge - Halloween Edition in die Primetime. An gleich zwei Abenden hintereinander sind jeweils vier Folgen des Spin-offs ab 20:15 Uhr zu sehen. Damit reagiert man wohl auch auf den linearen Aderlass und damit verbundenen Streaming-Shift, von dem das Format in den letzten zwei Jahren stark betroffen war. Zuvor war ja schon klar: Bereits ab 9. Oktober gibt es wöchentlich zwei neue Folgen auf RTL+.
Am Halloween-Samstag wurden direkt vier Folgen im Block gezeigt: Die erste Episode kam insgesamt auf ganz ganz schmale 0,15 Millionen Zuschauende. Der Marktanteil lag bei absolut desolaten 0,7 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden bloß 0,04 Millionen beziehungsweise ebenfalls massiv bedenkliche 1,2 Prozent Marktanteil gemessen - das war von der linearen Performance im Grunde untragbar.
Die zweite Folge des Abends, die direkt danach zu sehen war, legte überraschend signifikant zu - vielleicht blieben einige Zapper doch hängen bei der ausufernden Eskalation zwischen Umut, Sam und Rafi. Vor allem die 14-49-Jährigen stiegen jedenfalls an auf immerhin 0,12 Millionen und nun zumindest mäßig passable 4,0 Prozent - die Reichweite war trotzdem limitiert. Inklusive der Älteren war zwar ebenfalls eine Aufwärtsbewegung im Einschaltimpuls auszumachen, der sich mit 0,27 Millionen zu 1,3 Prozent allerdings weiter in argen Grenzen hielt. Die weiteren zwei Episoden des Abends brachen mit austrudelnden Final-Spiel-Folgen in der Zielgruppe schließlich wieder weg auf bloß noch 0,08/0,06 Millionen und 2,7/2,5 Prozent - die Abläufe waren womöglich zu lang gezogen.
Nachmittags und am Vorabend gab es bei den Unterföhringern abermals Wiederholungen von X Factor - Das Unfassbare zu sehen - allerdings nicht von der Original-Version, sondern von Revival-Folgen aus den letzten drei Jahren. Dieser Umstand machte sich bei den Resonanzen bemerkbar, die sich mit Zielgruppen-Werten von 1,8; 1,0 und 2,1 Prozent im ungewohnt schlechten Bereich aufhielten. Die Reichweiten der 14-49-Jährigen zeigten lediglich äußerst schmale Dimensionen zwischen 0,02 und 0,06 Millionen an. Kein Blumentopf ließ sich auch insgesamt gewinnen - maximal 1,7 Prozent sprich 0,27 Millionen gesamt wurden erhoben.

